Safari in Afrika: Welche Tiere in welchen Nationalparks?

Wer in Afrika auf Safari fährt, möchte vor allem Tiere sehen, idealerweise die Big 5! Dies ist oftmals gar nicht so leicht! Zu wissen, wo Löwe, Nashorn, Elefant und Co in großer Zahl leben, ist für eine erfolgreiche Safari Voraussetzung!

Der schwarze Kontinent besteht zwar aus unvergleichlichen Landschaften, bei den meisten Safaris in Afrika sind jedoch die Wildtiere die Hauptattraktion. Vor allem die Big 5 Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel möchte jeder vor die Kamera bekommen oder zumindest in der Ferne erspähen.

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Die Chance, auf die scheuen Savannen-Bewohner zu treffen ist bei großer Anzahl an den richtigen Spots zur richtigen Zeit am höchsten. Wenn man dann noch einige Verhaltensregeln beachtet, wird die Safari mit Sicherheit zum Erfolg!

Wo sind in Afrika die meisten Tiere zu sehen?

  • Ngorongoro Krater in Tansania: Von A wie Antilope bis Z wie Zebra ist in der „Wiege der Menschheit“ die gesamte Tierwelt Ostafrikas vertreten.
  • Serengeti-Nationalpark in Tansania: Die weitläufige Serengeti mit dem gleichnamigen Nationalpark erstreckt sich bis in den Süden Kenias und beherbergt die größten Huftierherden der Welt, die jedes Jahr in der „Great Migration“ bis nach Kenia ziehen – begleitet von tausenden Raubtieren.
  • Masai Mara in Kenia: Hier liegt das Ziel der mehreren Millionen Huftiere, deren Züge aus Gnus, Zebras und Antilopen bis zu 40km erreichen.
  • Kruger-Nationalpark in Südafrika: Bekannt für seine unglaubliche Artenvielfalt schützt der einst als Sabie Game Reserve gegründete Nationalpark 150 Säugetier-, gut 500 Vogel-, über 100 Reptilien- und an die 50 Fischarten. Auch die angrenzenden privaten Reservate Sabi Sands, Greater Kruger und MalaMala sind für ihren spektakulären Reichtum an Wildtieren bekannt.
  • Etosha-Nationalpark in Namibia: Der nach dem Namib-Naukluft-Nationalpark zweitgrößte Nationalpark des Landes bietet ein optimales Wege-Netz, um die gewaltige Artenvielfalt des Parks auf eigene Faust mit dem PKW zu erkunden.
  • Okavango-Delta in Botswana: Das mitten in der Kalahari gelegene Okavango-Delta umschließt einen der längsten Flüsse Afrikas und liefert auf einer Fläche fast so groß wie Belgien das lebensspendende Nass für das „größte Naturparadies der Welt“.

Löwen

Der stolze Löwe gehört zu den furchterregendsten Raubtieren im Serengeti Nationalpark, Tansania - © Karthik Veeramani / Shutterstock
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Elefanten

Kleine Gruppen von Elefanten begleiten die Millionen von Zebras und Gnus, die jedes Jahr durch den Serengeti Nationalpark ziehen, Tansania - © stockbyMH / Shutterstock
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  • Tarangire Nationalpark in Tansania: Hier ist die weltweit größte Konzentration an Elefanten zu finden.
  • Nyerere Nationalpark (Selous Game Reserve) in Tansania: Das größte Wildreservat Afrikas verfügt mit rund 40.000 ebenfalls über eine unglaubliche Anzahl an Elefanten.
  • Kruger-Nationalpark in Südafrika: Auf einer Fläche von 20.000 Quadratkilometern tummeln sich im größten Wildschutzgebiet Südafrikas 10.000 Elefanten.
  • Tsavo Nationalparks in Kenia: Die größte Elefantenpopulation des Landes beherbergt unter anderem die berühmten „Roten Elefanten“.
  • Amboseli Nationalpark in Kenia: Auf Massai-Gebiet wurde der Bestand der Elefanten nie durch Wilderer beeinträchtigt und die Familienbande konnten sich über Generationen hinweg ungestört entwickeln.
  • Addo Elephant Park in Südafrika: Mit einer Population von 500 bis 600 Exemplaren ist in dem kleinen aber feinen Nationalpark eine Sichtung der grauen Riesen (fast) garantiert.

Nashörner

Zwei Nashörner im Lake-Nakuru-Nationalpark im Südwesten Kenias vor der Kulisse von Flamingos im See, Kenia - © javarman / Shutterstock
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Büffel

  • Tsavo Nationalparks in Kenia: Besonders im Tsavo-Ost-Nationalpark leben die Büffel in großer Zahl.
  • Katavi Nationalpark in Tansania: Durch „Afrikas bestgehütetes Geheimnis“ streifen Büffelherden von 1000 Tieren und mehr.
  • Kilimandscharo Nationalpark in Tansania: Büffel und Elefanten sind die Hauptattraktion am Fuße von Afrikas höchstem Berg, mit etwas Glück bekommt man aber alle Big 5 zu Gesicht.

Leoparden

Ein Leopard überquert eine Straße im Krüger Nationalpark, Südafrika - © Tabby Mittins / Shutterstock
© Tabby Mittins / Shutterstock
  • Ngorongoro Krater in Tansania: Nachdem hier so gut wie immer Wasser vorhanden ist, leben unzählige Huftiere in diesem ehemaligen Vulkankrater – und die Raubtiere folgen.
  • Serengeti-Nationalpark in Tansania: Zwischen Juni und Oktober sammeln sich die Raubtiere der Serengeti an den immer kleiner werdenden Wasserstellen.
  • Samburu-Nationalpark in Kenia: Hier wurden die scheuen Raubkatzen jahrelang durch Köder angelockt, die Chance auf einen Leoparden zu treffen ist hier also um einiges größer als anderswo.
  • Kruger-Nationalpark in Südafrika: Leoparden jagen in den Abend- und Nachtstunden, tagsüber entdeckt man sie dann des Öfteren mit ihrer erlegten Beute in einer Baumkrone.
  • Sabi Sands und MalaMala: Die beiden private Reservate nahe des Kruger Nationalparks sind bekannte für ihre gesicherten Leoparden-Sichtungen.

Alle Big 5: Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Büffel

  • Tsavo Nationalparks in Kenia: Im weniger bewaldeten Tsavo-Ost-Nationalpark sind die Wildtiere leichter zu finden, dafür ist im Tsavo-West-Nationalpark das Straßennetz besser, die Landschaft vielfältiger und die Tierwelt artenreicher.
  • Ngorongoro Krater in Tansania: Der ausgetrocknete Krater mit der dichtesten Wildtierpopulation von ganz Afrika steht als UNESCO-Welterbe unter strengem Schutz.
  • Serengeti-Nationalpark in Tansania: Die größten Huftierherden der Welt werden von zahllosen hungrigen Räubern begleitet.
  • Masai Mara in Kenia: Als Ziel der „Great Migration“ der Millionen von Gnus, Zebras, Büffel und Antilopen sind im Wildreservat der Masai Mara auch Löwe, Leopard, Elefant und Nashorn vertreten.
  • Samburu-Nationalpark in Kenia: Durch das vergleichsweise üppige Grün sind die Wildtiere hier etwas schwieriger auszumachen. Beim selben Artenreichtum wie in der Masai Mara oder Serengeti sind hier deshalb viel weniger Touristen unterwegs.
  • Kruger-Nationalpark in Südafrika: Touristisch perfekt erschlossen lassen sich die Big 5 Afrikas auf asphaltierten Straßen, im Zuge von geführten Buschwanderungen und Nachtsafaris und von luxuriösen Camps und Lodges aus entdecken. Auch in allen privaten Wildreservaten rund um den Kruger Nationalpark sind die Big 5 anzutreffen.

Giraffen

Während der Regenzeit verwandelt sich die Serengeti in eine herrliche Oase aus üppigem Grün, Tansania - © Oleg Znamenskiy / Shutterstock
© Oleg Znamenskiy / Shutterstock
  • Etosha-Nationalpark in Namibia: Ganze Herden der angolanischen Giraffe versammeln sich in der Trockenzeit von Mai bis Dezember an den Wasserlöchern von Namibias zweitgrößtem Nationalpark.
  • Lake-Nakuru-Nationalpark in Kenia: Nachdem sie schon fast ausgerottet waren, konnten die seltenen Rothschild-Giraffen bis über die Grenze nach Kenia und Uganda wieder ausgewildert werden.
  • Murchison Falls Nationalpark in Uganda: Seit die Giraffen in Uganda im Jahr 2013 gezielt unter Schutz stehen hat sich der Bestand der extrem gefährdeten nubischen Giraffe wieder bestens erholt.
  • Kruger-Nationalpark in Südafrika: Auch hier werden die Giraffen besonders geschützt. Sie sind vor allem an den Wasserstellen rund um den Sabie Fluss und an der Sweni Flussstraße zu finden.
  • Lake Manyara Nationalpark in Tansania: Die Mischung aus Wald, Grasland und See zieht unzählige Huftiere an, darunter auch Herden an Giraffen.

Gazellen, Zebras, Antilopen, Gnus und Co

Zebras und Gnus im Masai Mara Wildreservat, Kenia - © erichon / Fotolia
© erichon / Fotolia
  • Serengeti-Nationalpark in Tansania: Von Jänner bis März bringen die unzähligen Huftiere im Südosten der Serengeti ihren Jungen zur Welt.
  • Masai Mara in Kenia: Bei der Gnu-Wanderung („Great Migration“) von Juni bis Oktober formen Millionen von Gnus, Zebras, Giraffen, Kudus, Springböcke und Gazellen in bis zu 40km langen Zügen die größte Huftierherde der Welt.
  • Naivasha-See in Kenia: In mehreren privat geführten Wildparks im (neben dem Baringo-See) einzigen Süßwassersee im Ostafrikanischen Grabenbruch gibt es keine Raubtiere und die afrikanische Tierwelt kann völlig gefahrlos zu Fuß erforscht werden.

Geparde

Ein majestätischer Gepard auf der Jagd im Serengeti Nationalpark in Tansania - © PHOTOCREO Michal Bednarek / Shutterstock
© PHOTOCREO Michal Bednarek / Shutterstock
  • Serengeti-Nationalpark in Tansania: Wer die scheuen Raubtiere der Serengeti erspähen möchte, sollte sicherheitshalber mindestens eine Woche einplanen.
  • Ruaha-Nationalpark in Tansania: Der drittgrößte Nationalpark Tansanias ist perfekt für Großkatzen-Sichtungen. Neben den majestätischen Geparden stellen auch zahlreiche Löwen und Leoparden den Antilopen nach, von denen sich hier etwas unübliche Arten präsentieren.
  • Phinda Private Game Reserve: Es gibt in Südafrika keinen besseren Ort, um die majestätischen Großkatzen vor die Linse zu bekommen.

Gorillas

Neben dem Bwindi Impenetrable Nationalpark ist der Mgahinga Gorilla Nationlpark der zweite Ort in Uganda, an dem große Familien von Berggorillas zu finden sind - © FAUP/ Shutterstock
© FAUP/ Shutterstock
  • Bwindi-Nationalpark in Uganda: Der 331km² große Nationalpark ist das wichtigste Schutzgebiet für Berggorillas und wurde von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Hier lebt die Hälfte aller Berggorillas, die es weltweit noch gibt.
  • Mgahinga Gorilla-Nationalpark in Uganda: In der spektakulären Bergwelt der Virunga Conservation Area ist mit knapp 400 Exemplaren die zweite Hälfte der weltweiten Population an Berggorillas heimisch.

Flamingos

Der Lake-Nakuru im gleichnamigen Nationalpark ist die Heimat von über 2 Millionen Flamingos, die den Nakurusee wie eine flauschige rosa Decke überziehen, Kenia - © MARCO MAZZACANI / Fotolia
© MARCO MAZZACANI / Fotolia

Krokodile

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