Die Top 10 Sehenswürdigkeiten der Türkei

Ganz ohne Touristenfallen in die Türkei reisen! Hier finden Sie eine Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten der Türkei! Welche Highlights und Attraktionen dürfen Sie beim Urlaub in der Türkei auf keinen Fall versäumen?

Pamukkale

Die wunderschönen schneeweißen Terrassen von Pamukkale waren durch Massentourismus und Hotelabwasser bereits stark verschmutzt, erstrahlen heute jedoch wieder in altem Glanz, Türkei - © In Green / Shutterstock
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Seinem Namen „Baumwollfestung“ macht Pamukkale alle Ehre. Neben zahlreichen Ruinen aus dem Altertum sind es vor allem die wollweißen Kalksinterterrassen, die Türkei-Urlauber in die Kleinstadt im Südwesten des Landes locken. Die in sattem Blau-Weiß schimmernden Becken sind auf völlig natürliche Art und Weise entstanden und bieten vor allem bei Sonnenuntergang einen unvergesslichen Anblick.

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Hagia Sophia in Istanbul

Im Jahr 1453 eroberte Sultan Mehmed II. Konstantinopel und ließ seine Soldaten drei Tage lang plündern - die Sophienkirche wurde zur muslimischen Hagia Sophia, Türkei - © Maksym Gorpenyuk / Shutterstock
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Im ehemaligen Konstantinopel war die Hagia Sophia einst eine christliche Kirche. Dank ihrer gewaltigen Architektur mit der scheinbar frei schwebenden Kuppel wurde sie sogar als achtes Weltwunder bezeichnet. Bei der Eroberung durch die Osmanen wurden die Kreuze und Heiligenbilder zerstört und es entstand die heute bekannte Moschee mit ihren vier hoch aufragenden Minaretten. Heute ist der imposante Prachtbau ein Museum, UNESCO Weltkulturerbe und immer noch eines der beeindruckendsten Gebäude der Spätantike.

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Blaue Moschee in Istanbul

Die nächtliche Beleuchtung macht deutlich, warum die Sultan Ahmed Moschee in Istanbul auch "Blaue Moschee" genannt wird, Türkei - © Luciano Mortula / Shutterstock
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Nachdem die Hagia Sophia in ein Museum umfunktioniert wurde, ging der Titel von Istanbuls Hauptmoschee an die Sultan Ahmed Moschee gleich gegenüber. Das auch als Blaue Moschee bekannte Bauwerk fällt vor allem durch seine sechs schlanken Minarette auf, was zu seiner Entstehung als Anmaßung gegenüber Mekka kritisiert wurde.

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Selimiye Moschee in Edirne

Die Selimiye-Moschee in Edirne, Türkei, wird in der Nacht spektakulär in Szene gesetzt - © Mehmet Cetin / Shutterstock
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Die dritte im Bunde unter den schönsten und berühmtesten Moscheen der Türkei ist die Selimiye-Moschee in Edirne. Als Meisterwerk des Architekten Sinan gilt sie als Höhepunkt der osmanischen Baukunst. In der ehemaligen Hauptstadt entstand im 16. Jahrhundert eine unvergleichliche Komposition aus Rundbögen, Kuppeln, Buntglasfenstern, Verzierungen und Marmorkunstwerken. Die Selimiye-Moschee zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und darf auch von Nicht-Muslimen betreten werden.

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Ephesos

Die Ruinenstadt Ephesos nahe der Westküste der Türkei war in der Antike mit etwa 200.000 Einwohnern eine der bedeutendsten griechischen Städte Kleinasiens, Türkei - © Silke Stenger / Fotolia
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Einst war Ephesos in der westlichen Türkei eine der bedeutendsten Hafenstädte des Römischen Reiches. Bereits in der Antike zählte sie mit rund 200.000 Einwohnern zu den größten Städten Kleinasiens. Unter den imposanten Ruinen ist der Artemis-Tempel am eindrucksvollsten, der zu den sieben Weltwundern der Antike zählt.

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Aphrodisias

Ruine in der antiken Stadt Aphrodisias die ihren Namen von Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe hat, Türkei - © roggui / Fotolia
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Auch die Stadt Aphrodisias an der südlichen Ägäis stellt einen sehenswerten Gruß aus der Antike dar. Die Ruinen sind bis heut erstaunlich gut erhalten und vor allem für ihre bildhauerischen und architektonischen Kunstwerke bekannt. Auch das besterhaltene Stadion der Antike mit einem gigantischen Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern ist in Aphrodisias zu finden.

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Festung Karatepe

Karatepe ist eine hethitische Festung im Süden der Türkei und war der Fundort einer zweisprachigen Inschrift in Phönizisch und Hieroglyphen-Luwisch, Türkei - © bumihills / Shutterstock
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Die Festung Karatepe wurde im 8. Jahrhundert vor Christus von den Hethitern errichtet. Ihre Bedeutung verdankt die Festung vor allem dem Fund einer zweisprachigen Schrift, die plötzlich die Entschlüsselung aller bisher gefundenen Hethiter-Hieroglyphen ermöglichte. Ein Freilichtmuseum zeigt heute die Überreste der einst so bedeutenden Hügelfestung.

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St. Peter Kastell in Bodrum

Das Bodrum Kalesi oder St. Peter Kastell in abendlicher Beleuchtung ist das Wahrzeichen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten der türkischen Küstenstadt Bodrum - © EvrenKalinbacak / Fotolia
© EvrenKalinbacak / Fotolia

Bodrum ist vor allem als Bade- und Partystadt bekannt, hält jedoch auch ein historisches Juwel bereit. Das so genannte „Bodrum Kalesi“ mit seinen Ehrfurcht gebietenden Mauern und den bis zu knapp 50m hohen Wehrtürmen wurde im 15. Jahrhundert von den Kreuzrittern erbaut. Seine mittelalterlichen Räumlichkeiten beherbergen heute ein weltweit berühmtes Museum für Unterwasser-Archäologie, in dem ein antikes Wrack sogar betreten werden kann.

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Museum für anatolische Zivilisation in Ankara

Relief einer Jagdszene im Museum für anatolische Zivilisation, Ankara, Türkei - © zebra0209 / Shutterstock
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Das Museum für anatolische Zivilisation in Ankara ist eines der reichsten Museen der Welt. Seine archäologischen Schätze reichen bis in die Altsteinzeit zurück und stammen unter anderem von den Hethitern, Urartäern und Phrygiern. Von 2 Millionen Jahre alten Steinwerkzeugen bis zu Elfenbeinschnitzereien aus dem 5. Jahrhundert kann deren vergangene Kultur nachvollzogen werden.

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Ausgrabungsstätte von Troja

Ruinen der Ausgrabungsstätte Troja die ca. 35 km südlich des heutigen Çanakkale liegt, Türkei - © turkishblue / Shutterstock
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Gab es sie, gab es sie nicht? Die Existenz der legendären Stadt Troja, weltberühmter Schauplatz des Trojanischen Krieges aus den Erzählungen von Homer, ist bis heute umstritten. Angeblich liegt die Ausgrabungsstätte von Troja an der Westküste der Türkei etwas südlich von Çanakkale. Dort gibt es außer einigen niedrigen Mauern zwar nicht viel zu sehen, doch den Boden zu betreten, an dem so viele tapfere Helden ihr Blut gelassen haben (sollen), ist für die Besucher ein unbeschreibliches Erlebnis.

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