Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Dubrovnik

Blick über die Dächer von Dubrovnik von der Stadtmauer, im Vordergrund die Kuppel der Barockkirche Sveti Vlaho, dahinter die Kathedrale von Dubrovnik, Kroatien  - © FRASHO / franks-travelbox
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Welche Highlights und Attraktionen dürfen Sie beim Urlaub in Dubrovnik auf keinen Fall versäumen? Hier finden Sie eine Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten von Dubrovnik!

Dubrovnik, die „Perle der Adria“, liegt ganz im Süden des Landes und zählt ohne Zweifel zu den schönsten Städten Kroatiens. Die gesamte Altstadt von Dubrovnik ist historisch wertvoll und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

„Kroatiens Athen“ entwickelte sich nach dem Unabhängigkeitskrieg zunehmend zum Touristenzentrum und beliebten Urlaubsdomizil der High Society. Die historische Stadtmauer, der malerische Hafen, mittelalterliche Kirchen und interessante Museen formen mit der Renaissance- und Barockarchitektur ein sehenswertes Ensemble.

Das charmante Städtchen mit den rund 50.000 Einwohnern ist ein wahrhaftiges Freilichtmuseum, denn abends, wenn die Touristen abgezogen sind, wird es in den verwinkelten Gässchen Dubrovniks erstaunlich ruhig. Wer von Architektur und Kultur genug hat, sollte sich die Zeit nehmen und an Dubrovniks malerischen Sandstränden einen entspannten Tag am Meer einlegen!

Tipp: Mehr Info zu Kroatiens schönsten Sandstränden und Badeurlaub in Kroatien gibt’s hier!

Stadtmauer von Dubrovnik

Blick vom Brdo Srd (Sergiusberg) auf die Altstadt von Dubrovnik; gut zu sehen ist die Stadtmauer mit der wuchtigen Bokar-Festung im Vordergrund, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Die historische Stadtmauer von Dubrovnik verteidigt die kroatische Küstenstadt seit dem 7. Jahrhundert und das mit vollem Erfolg – Dubrovnik wurde im Lauf seiner gesamten Geschichte kein einziges Mal eingenommen. Ein weiterer Grund, aus dem die malerische Altstadt von Dubrovnik bis heute so gut erhalten ist und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Die 2 Kilometer lange und bis zu 25 Meter hohe Stadtmauer kann zur Gänze begangen werden. Ein idealer Rundgang um das historische Zentrum von Dubrovnik! In den altehrwürdigen Mauern erzählen Tore, Festungen und Türme, darunter der älteste Wehrturm Europas, von vergangenen Schlachten und garantieren wunderbare Panoramablicke über die Stadt!

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Alter Hafen von Dubrovnik

Panoramablick auf Dubrovnik, gut zu sehen ist der alte Hafen, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Ebenso gut wie der Stadtkern wurden damals die Hafenanlagen von Dubrovnik befestigt. Der Alte Hafen an der Adria strotzt nur so vor Verteidigungsanlagen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Der lauschige Pier lädt vor allem bei Sonnenuntergang zu Spaziergängen vor dem einmaligen Flair der Altstadt ein. Bars, Restaurants, dümpelnde Fischerboote und elegante Segelyachten bieten die typische entspannt-gemütliche Kulisse eines kroatischen Hafenstädtchens.

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Rektorenpalast

Der Rektorenpalast in Dubrovnik fungierte einst als Regierungssitz und beherbergt heute das kulturhistorische Museum, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Das südliche Ende des Alten Hafens wird vom Rektorenpalast markiert. Dieser beherbergte einst die Regierung der Republik Ragusa und stellt ein eindrucksvolles Beispiel der Altstadt-Architektur dar. Zahlreichen Restaurierungsarbeiten verdankt der Rektorenpalast seinen Stil-Mix aus Renaissance, Gotik, Barock und Rokoko.

Auch das Innere des Rektorenpalastes ist sehenswert. Seine historisch wertvollen Mauern beherbergen heute das kulturhistorische Museum von Dubrovnik. Auf drei Stockwerken können Mobiliar und Münzen, Porträts und Gemälde sowie Waffen und Uniformen bestaunt werden. Sehenswert ist auch der hübsche mit Arkaden dekorierte Innenhof, in dem ein Springbrunnen aus dem 15. Jahrhundert angenehme Kühle verbreitet.

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Kathedrale von Dubrovnik

Die monumentale Kathedrale von Dubrovnik thront auf dem Poljana Marina Držića, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Gleich neben dem Rektorenpalast thront die prächtige Kathedrale von Dubrovnik. Die ursprüngliche Errichtung der Kathedrale geht angeblich auf eine großzügige Spende des englischen Königs Richard Löwenherz zurück, der sich im 13. Jahrhundert nach Schiffbruch auf die Insel Lokrum retten konnte und Dubrovnik damit seine Dankbarkeit zeigte.

Das monumentale Gotteshaus ist der Maria Himmelfahrt geweiht und beherbergt den wertvollsten Kirchenschatz der Adria. Die kostbaren Gemälde, darunter ein Altarbild des berühmten venezianischen Malers Tizian, und die edelsteinbesetzten Reliquien, die bis auf das 11. Jahrhundert zurückgehen, sind von unvorstellbarem Wert. Unter anderem ruhen hier Hand, Fuß und Schädel des Hl. Blasius, des Schutzpatrons von Dubrovnik.

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Kirche Sveti Vlaho

Die Barockkirche Sveti Vlaho mit ihrer breiten Freitreppe in Dubrovnik, wurde im 18. Jh. nach einem Brand auf den Resten einer früheren Kirche erbaut, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Schutzpatron der Stadt hat natürlich auch eine eigene Kirche in Dubrovnik. Die Kirche des Hl. Blasius liegt eine Gasse hinter dem Alten Hafen und nördlich der Kathedrale. Selbstredend zählt das venezianisch-barocke Gotteshaus zu den größten Kirchen der Stadt. Über dem Eingangsportal und über dem Hauptaltar blickt eine Statue des Schutzheiligen auf die Besucher herab.

Die barocke Sveti-Vlaho-Kirche ist jedes Jahr am 3. Februar Zentrum der Festivitäten zu Ehren des Hl. Blasius. Die Prozessionen und Umzüge, in deren Mittelpunkt Dubrovniks Schutzpatron steht, starten und enden alle vor dem schlichten Hauptportal mit der ausladenden Freitreppe.

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Sponza Palast

Der Sponza-Palast stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist eines der wenigen Bauwerke, die das Erdbeben von 1667 in Dubrovnik überstanden haben, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Folgt man der Straße weiter erreicht man den Sponza-Palast, der auch vom Alten Hafen aus über das Osttor zu erreichen ist. Er zählt zu den schönsten Gebäuden in der Altstadt von Dubrovnik, diente einst als Zollamt und beherbergt heute das städtische Archiv mit Dokumenten, die bis zu tausend Jahre alt sind.

Vor dem Sponza-Palast thront der alte Glockenturm, der zur Ratsversammlung der Republik Ragusa rief und bei Feuer oder anderen Gefahren Alarm läutete.

Als eines der wenigen Gebäude des historischen Dubrovnik überstand der reichverzierte Palast das verheerende Erdbeben von 1667 und beeindruckt somit bis heute mit seiner für die damalige Zeit typischen Architektur. Ebenfalls sehenswert ist der charmante Innenhof, der bei freiem Eintritt zugänglich ist.

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Stradun

Die Stradun, die 300 Meter lange Fußgängerzone zwischen dem Ploče-Tor und dem Pile-Tor wird gern als Hauptstraße von Dubrovniks Altstadt bezeichnet, Kroatien - © emperorcosar / Shutterstock
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An der Ecke zwischen Blasius-Kirche und Sponza-Palast erstreckt sich die Stradun in Richtung Westen. Die 300 Meter lange Fußgängerzone zwischen dem Ploče-Tor im Osten und dem Pile-Tor im Westen wird gern als Hauptstraße von Dubrovniks Altstadt bezeichnet. Sie wurde im 11. Jahrhundert angelegt und war damals durch zwei Zugbrücken gesichert.

Die Flaniermeile ist die breiteste und schönste Straße von Dubrovnik und vor allem abends einen Besuch wert. Neben den zahlreichen Shops und Lokalen ist an der Stradun der 31m hohe Onofrio-Brunnen sehenswert. Er wurde 1444 errichtet und nach dem Architekten des Dubrovniker Aquädukts benannt.

Festung Lovrijenac

Von der Festung Lovrijenac tut sich ein fantastischer Ausblick über das rote Dächermeer von Dubrovnik und die tiefblaue Adria auf, Kroatien - © Ihor Pasternak / Shutterstock
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Westlich der Altstadt von Dubrovnik thront die Festung Lovrijenac, von der aus das Pile-Tor im Westen verteidigt wurde. Von ihrem 37 Meter hohen Felsen tut sich ein fantastischer Ausblick über das rote Dächermeer von Dubrovnik und die tiefblaue Adria auf. Vor der großartigen Kulisse werden heute Sommerfestspiele mit Shakespeare als Schwerpunkt veranstaltet.

Die Festung stammt aus dem 14. Jahrhundert und gilt bis heute als Symbol der Freiheit, denn – auch der monumentalen Stadtmauer sei Dank – Dubrovnik gelangte nie in feindliche Hände. Die Inschrift über dem Eingangstor verkündet: „Non bene pro toto libertas venditur auro“ – „Die Freiheit wird nicht für alles Gold der Welt verkauft!“.

Brdo Srg (Sergiusberg)

Die „Dubrovnik Cable Car“ transportiert bis zu 30 Personen gleichzeitig auf den Sergiusberg - die bequemste Art des Aufstiegs, Kroatien - © FRASHO / franks-travelbox
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Die malerische Altstadt von oben gibt es vom Sergiusberg aus zu sehen. Das prachtvolle Panorama vom Hausberg Dubrovniks darf einfach nicht versäumt werden! Wie Spielzeuge gruppieren sich die Häuser innerhalb der Stadtmauern vor dem königsblauen Hintergrund des Meeres.

Der Aufstieg auf den Brdo Srg gestaltet sich nicht mal anstrengend: Rund drei Minuten dauert die bequeme Fahrt mit der Seilbahn. Alternativ ist der Aussichtspunkt mit dem Auto oder über eine eineinhalbstündige Wanderung von der Altstadt aus zu erreichen.

Neben dem unvergesslichen Ausblick ist auch das Kriegsmuseum auf dem Brdo Srd sehenswert. In einer Festungsruine gelegen erzählt es die Geschichte des Jugoslawien-Krieges Anfang der 1990er-Jahre.

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Insel Lokrum

An den felsigen Badestränden der Insel Lokrum vor der Küste Kroatiens fühlen sich auch FKK-Anhänger wohl - © Kert / Shutterstock
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Vom Sergiusberg fällt nicht nur die Altstadt-Insel auf – schräg links daneben befindet sich eine weitere: die Insel Lokrum. Angeblich freute sich im 13. Jahrhundert Richard Löwenherz besonders, sie zu sehen. Er strandete hier nämlich nachdem sein Schiff gesunken war.

Auch die Habsburger fühlten sich hier wohl. Erzherzog Maximilian Ferdinand, dem späteren König von Mexiko, gefiel es auf Lokrum so gut, dass er kurzerhand das gesamte Eiland kaufte.

Wer heute auf der Insel Lokrum strandet findet ein kleines grünes Paradies vor. Am Rande von dichten Kiefernwäldern liegen felsige Badestrände, durch Palmen- und Olivenhaine führen von Magnolien duftende Wanderwege und unter Lorbeerbäumen und Zypressen verbergen sich historische Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Benediktiner-Kloster mit Restaurant, der Botanische Garten des Erzherzogs oder das sternförmige Fort Royal.

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