Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Montenegro

Ganz ohne Touristenfallen nach Montenegro reisen: Hier finden Sie die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Montenegro. Lesen Sie, welche Highlights und Attraktionen Sie beim Urlaub in Montenegro auf keinen Fall versäumen dürfen! 

Montenegro, das kleine Land am Mittelmeer, gilt fast noch als Geheimtipp unter den Urlaubsländern Europas. Es gleicht jedoch einer Schatzkiste an Sehenswürdigkeiten mit einer überraschenden Vielfältigkeit.

Baden, Wandern, Rafting, Pilgern oder Kultur entdecken – alles ist in Montenegro möglich! In den eindrucksvollen Nationalparks Lovcen und Durmitor locken das höchste Mausoleum und die tiefste Schlucht Europas, in der Bucht von Kotor malerische Ausblicke und das gleichnamige UNESCO-Welterbe-Städtchen und am malerischen Skadar-See erzählen uralte Klöster von vergangenen Zeiten.

Je nach Art des Urlaubs in Montenegro kann die beste Reisezeit für Montenegro das ganze Jahr über liegen. Für Badeurlaub eignen sich natürlich die Sommermonate am besten, allerdings sind die Strände am Mittelmeer dann auch ziemlich voll. Für Wanderurlaub in Montenegro oder Rundreisen sind die Monate Mai bis Oktober zu empfehlen und für Wintersport (vor allem bei Zabljak im Durmitor-Gebirge) liegt von Dezember bis März mit Sicherheit genug Schnee.

Doch genug der langen Worte – hier sind sie, unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten von Montenegro.


Nationalpark Durmitor

Um den gesamten See verläuft ein rund 3,6 Kilometer langer Rundweg durch die dichten Wälder am Ufer des Crno Jezero, Montenegro - © Dan Tautan / Shutterstock
© Dan Tautan / Shutterstock

Der Nationalpark Durmitor ist mit spektakulären Schluchten, saphirblauen Bergseen und 48 schroffen 2.000ern das beste Reiseziel für Outdoor-Urlaub in Montenegro. Seit 1980 zählt der Nationalpark rund um das Durmitor-Massiv aufgrund seiner atemberaubenden Landschaft zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Im Nationalpark findet man auch die Tara-Schlucht, die längste und tiefste Schlucht Europas. Der gleichnamige Fluss ist aufgrund seiner Wasserfälle, Stromschnellen und Kaskaden für Rafting äußerst beliebt.

Im Sommer lockt der Nationalpark mit zahlreichen Wanderwegen und Bergsteiger-Routen bis auf den 2.523 Meter hohen Bobotov Kuk (wo auch im Hochsommer angenehme 15°C herrschen). Im Winter erstreckt sich rund um Žabljak (die höchstgelegene Ortschaft am Balkan) ein herrliches Wintersport-Paradies mit Schneegarantie von Dezember bis März.

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Bucht von Kotor

Ausblick auf die atemberaubende von steilen Berghängen gesäumte Bucht von Kotor („Boka Kotorska“) an der südöstlichen Adriaküste, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Die atemberaubende Bucht von Kotor („Boka Kotorska”) ist knapp 30km lang und für viele das Highlight der gesamten Adria-Küste. An den wunderbaren Ortschaften am Fuß der spektakulären Steilhänge machen viele Adria-Kreuzfahrtschiffe halt. Gemeinsam mit der Bucht von Risan zählt sie seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Die Einfahrt zum “südlichsten Fjord Europas”, wie die Bucht von Kotor auch oft bezeichnet wird, führt an drei Befestigungsanlagen vorbei, die bereits von der heiß umkämpften Vergangenheit der Bucht zeugen. Danach führt der Weg an den malerischen Orten Herceg Novi, Tivat, Perast und Risan bis zum namensgebenden Kotor mit seiner wunderbaren Altstadt, die vor allem durch die kulturelle Vielfalt unzähliger Völker begeistert.

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Cetinje

In Cetinje ist das royale Flair der einstigen Königshauptstadt Montenegros heute noch zu spüren - © joyfull / Shutterstock
© joyfull / Shutterstock

Das schmucke Cetinje liegt am Fuß des Lovćen und kann als Kulturhauptstadt Montenegros bezeichnet werden. Bis zum ersten Weltkrieg war Cetinje auch die politische Hauptstadt (das ist jetzt Podgorica). Davor residierten hier die Fürsten und Könige von Montenegro, darunter auch die berühmte Familie Petrović, die den Besuchern von Cetinje an vielerlei Ecken begegnet. Der montenegrinische Präsident hat seinen Sitz immer noch hier.

Seiner royalen Vergangenheit hat Cetinje zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten zu verdanken. Das Kloster von Cetinje war lange Zeit Montenegros spirituelles Zentrum, im ehemaligen Königspalast befindet sich heute das Nationalmuseum, interessante Museen erzählen von der einstigen Blütezeit von Cetinje und im Diplomatenviertel säumen immer noch prächtige Villen die Straßenzüge.

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Strände von Budva

Budva im Süden Montenegros liegt inmitten einer Reihe von traumhaften Stränden und Buchten, hier der berühmte Strand Jaz - © Pawel Kazmierczak/Shutterstock
© Pawel Kazmierczak/Shutterstock

Budva ist eines der beliebtesten Urlaubsziele an der Küste von Montenegro. Der Ferienort bietet in seiner Umgebung traumhafte Buchten und Sandstrände, die mit Party-Feeling, steilen Bergflanken und glasklarem Wasser jeden Bade-Urlauber begeistern.

Zu den beliebtesten Stränden zählen der etwas laute Slovenska plaža, Mogren mit bester Wasserqualität, Jaz mit FKK-Bereich (wurde von Lonely Planet bereits zum schönsten Strand Europas gewählt) und Trsteno mit feinem hellem Sand – eine Seltenheit in Montenegro!

Tipp: In den Sommermonaten sind die Strände um Budva meist hoffnungslos überfüllt und Unterkünfte Mangelware. Deshalb unbedingt rechtzeitig buchen!

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Lovćen-Nationalpark

Steht man auf der Aussichtsplattform des Njegoš-Mausoleums liegt einem Montenegro buchstäblich zu Füßen, Lovćen-Nationalpark, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Lovćen-Nationalpark im gebirgigen Dreieck zwischen Kotor, Budva und Cetinje beeindruckt durch seine spektakuläre Berglandschaft. Von den imposanten Gipfeln fällt der Blick bis zum ebenso imposanten Durmitor-Massiv im Norden Montenegros. Der “schwarze Berg”, der Montenegro seinen Namen gab, befindet sich ebenfalls hier – ein Grund, warum der Lovćen als Sitz des montenegrinischen Nationalstolzes gilt.

Ein weiterer Grund: Das meistbesuchte Ziel im Lovćen-Nationalpark ist die selbst auserwählte letzte Ruhestätte des berühmten Dichterfürsten Petar II., der sich selbst den Beinamen „Njegoš” gab. Er spielte in der Geschichte des Landes eine bedeutende Rolle, unter anderem gehen auf ihn das Schul- und Steuersystem Montenegros zurück. Das kulturhistorische Denkmal ist das höchste Mausoleum der Welt und bietet einen atemberaubenden Panoramablick.

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Skadar-See (Skadarsko Jezero)

Seit 1983 steht der montenegrinische Teil des Skadar-Sees mit einer Fläche von 40.000 Hektar als Skadarsko Jezero Nationalpark unter Schutz und schließt auch weitläufige Ufergebiete ein, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Skadar-See, der größte See am Balkan, liegt 7km abseits der Adriaküste und ist ein echtes Naturjuwel. Seit 1983 steht der montenegrinische Teil des Skadar-Sees als Skadarsko Jezero Nationalpark unter besonderem Schutz, um seine artenreiche Flora und Fauna zu erhalten. Ca. 40 Fischarten tummeln sich im Skadar-See und über 250 Vogelarten bevölkern die Lüfte und Ufer, darunter eine der letzten Pelikan-Kolonien Europas.

Über die sogenannte Klosterroute, einer faszinierenden Panoramastraßen, kann man den Skadar See optimal erkunden. Die 60 Kilometer lange Strecke führt von Ulcinj nach Virpazar und zählt zu den schönsten Panoramastraßen MontenegrosZu den Highlights gehören der Markt von Ostros, der Strand von Murići, die traditionelle Architektur von Godinje und das märchenhafte Flusstal des Rijeka Crnojevića.

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Felsenkloster Ostrog

Das serbisch-orthodoxe Felsenkloster Ostrog ist die wichtigste Pilgerstätte in Montenegro und eine der meistbesuchten der gesamten Balkan-Region - © Kiev.Victor / Shutterstock
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Das serbisch-orthodoxe Felsenkloster Ostrog ist mit Piva und Morača bei Kolašin die wichtigste Pilgerstätte in Montenegro und eine der meistbesuchten der gesamten Balkan-Region, denn sie gilt als eine wahrhaftig wundersame Stätte.

Um das Kloster uneinnehmbar zu machen, entschloss sich der Bischof von Herzegowina es mitten in den Berg zu bauen. 7 Jahre nach seinem Tod bat er den neuen Bischof im Traum um seine Exhumierung, die ihm gewährt wurde. Wundersamerweise wies sein Leichnam keinerlei Anzeichen von Verwesung auf – ein Wunder, das bis weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt wurde und fortan Orthodoxe, Katholiken und Muslime zu der magischen Stätte mitten in Montenegro lockte.

Die sterblichen Überreste des Bischofs ruhen bis heute in der Marienkirche. Auch in den beiden anderen Kirchen des Klosters sind Wunder zu bestaunen: eine Granate, die aus unerklärlichen Gründen nicht explodiert ist und eine Weinrebe, die allen botanischen Gesetzen zum Trotz mitten aus dem Stein wächst.

Tipp: Von hier hat man sensationelle Ausblicke über die Bjelopavlićko-Ebene, daher ist es auch für Nicht-Pilger eine Reise wert!

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Biogradska Gora Nationalpark

Eine der wenigen Hütten im Nationalpark Biogradska Gora; wer Lust hat kann einen Ausritt unternehmen, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Biogradska Gora Nationalpark ist zwar der kleinste Nationalpark des Landes, kann aber mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und spektakulären landschaftlichen Highlights aufwarten. Neben uralten Wäldern, hohen Bergen, blühenden Almwiesen und eiskalten Gletscherseen beherbergt er einen der letzten Urwälder Europas. Die Rotbuchen, Ahornbäume und Eschen sind bis zu 500 Jahre alt und 45 Meter hoch.

Trotz der spektakulären Landschaft sind im Biogradska Gora Nationalpark kaum Touristen unterwegs. Die Chance ist groß, völlig allein auf einem Berggipfel zu stehen, nur begleitet von einigen Vertretern der rund 150 Vogel- und 350 Insekten-Arten, die im Nationalpark heimisch sind.

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Gospa od Škrpjela in Perast

Die Gospa od Škrpjela ist eine Kircheninsel vor dem Küstenstädtchen Perast und liegt in der malerischen Bucht von Kotor, Montenegro - © ivanovskyy / Shutterstock
© ivanovskyy / Shutterstock

Die Gospa od Škrpjela ist ein kleines Juwel in der Bucht von Kotor, welches hier eigens erwähnt werden soll.  Das künstlich aufgeschüttete Eiland ist eine von zwei Inseln vor der Küste von Perast und nur per Boot zu erreichen.

In der von außen eher unscheinbaren Kirche auf der Gospa od Škrpjela sind Meisterwerke montenegrinischer und italienischer Künstler zu finden, knapp 70 an der Zahl. Das 10 Meter lange Gemälde des berühmten Barock-Künstlers Tripo Kokolja sticht sofort ins Auge, ebenso wie ein beeindruckender Wandteppich, an dem eine Künstlerin aus Perast 25 Jahre lang gestickt hatte.

Der schneeweiße Marmor-Altar beherbergt den „Ursprungsstein“ der Insel, auf dem der Legende nach ein Seemann einst eine wundertätige Ikone der Gottesmutter Maria fand. Fortan platzierte jeder Seemann an dieser Stelle einen Stein als Dank für eine gute Heimkehr. Bald war der Steinhaufen so groß, dass darauf eine Kirche gebaut werden konnte – und die Gospa od Škrpjela („Maria vom Felsen“) war entstanden. Durch das jährliche „Felsenwerfen“ wächst die Insel immer noch.

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Sveti Stefan

Die Ferieninsel Sveti Stefan umfasst eine Fläche von knapp eineinhalb Hektar und ist durch einen kurzen, malerischen Damm mit dem Festland verbunden, Montenegro - © Santi Rodriguez / Shutterstock
© Santi Rodriguez / Shutterstock

Die luxuriöse Ferieninsel Sveti Stefan ist ein ehemaliges Fischerdorf mit einer kleinen vorgelagerten Insel in der Adria vor der Küste von Budva und wird von einem schmucken 5-Sterne-Resort beherrscht. Sveti Stefan hat sich das Flair des ursprünglichen Fischerdorfes bewahrt und bietet schmucke Hotels, helle Sandstränden und saphirblaues Meer.

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