Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Montenegro

Ganz ohne Touristenfallen nach Montenegro reisen: Hier finden Sie die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Montenegro. Lesen Sie, welche Highlights und Attraktionen Sie beim Urlaub in Montenegro auf keinen Fall versäumen dürfen! 

Montenegro, das kleine Land am Mittelmeer, gilt fast noch als Geheimtipp unter den Urlaubsländern Europas. Es gleicht jedoch einer Schatzkiste an Sehenswürdigkeiten mit einer überraschenden Vielfältigkeit.

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Baden, Wandern, Rafting, Pilgern oder Kultur entdecken – alles ist in Montenegro möglich! In den eindrucksvollen Nationalparks Lovcen und Durmitor locken das höchste Mausoleum und die tiefste Schlucht Europas, in der Bucht von Kotor malerische Ausblicke und das gleichnamige UNESCO-Welterbe-Städtchen und am malerischen Skadar-See erzählen uralte Klöster von vergangenen Zeiten.

Je nach Art des Urlaubs in Montenegro kann die beste Reisezeit für Montenegro das ganze Jahr über liegen. Für Badeurlaub eignen sich natürlich die Sommermonate am besten, allerdings sind die Strände am Mittelmeer dann auch ziemlich voll.

Für Wanderurlaub in Montenegro oder Rundreisen sind die Monate Mai bis Oktober zu empfehlen und für Wintersport (vor allem bei Zabljak im Durmitor-Gebirge) liegt von Dezember bis März mit Sicherheit genug Schnee.

Doch genug der langen Worte – hier sind sie, unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten von Montenegro.


Nationalpark Durmitor

Um den gesamten See verläuft ein rund 3,6 Kilometer langer Rundweg durch die dichten Wälder am Ufer des Crno Jezero, Montenegro - © Dan Tautan / Shutterstock
© Dan Tautan / Shutterstock

Der Nationalpark Durmitor ist mit spektakulären Schluchten, saphirblauen Bergseen und 48 schroffen 2.000ern das beste Reiseziel für Outdoor-Urlaub in Montenegro. Seit 1980 zählt der Nationalpark rund um das Durmitor-Massiv aufgrund seiner atemberaubenden Landschaft zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Im Nationalpark findet man auch die Tara-Schlucht, die längste und tiefste Schlucht Europas. Der gleichnamige Fluss ist aufgrund seiner Wasserfälle, Stromschnellen und Kaskaden für Rafting äußerst beliebt.

Im Sommer lockt der Nationalpark mit zahlreichen Wanderwegen und Bergsteiger-Routen bis auf den 2.523 Meter hohen Bobotov Kuk (wo auch im Hochsommer angenehme 15°C herrschen). Im Winter erstreckt sich rund um Žabljak (die höchstgelegene Ortschaft am Balkan) ein herrliches Wintersport-Paradies mit Schneegarantie von Dezember bis März.

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Artikel: Nationalpark Durmitor
Fotogalerie: Nationalpark Durmitor


Bucht von Kotor

Ausblick auf die atemberaubende von steilen Berghängen gesäumte Bucht von Kotor („Boka Kotorska“) an der südöstlichen Adriaküste, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Die atemberaubende Bucht von Kotor („Boka Kotorska“) ist knapp 30km lang und für viele das Highlight der gesamten Adria-Küste. An den wunderbaren Ortschaften am Fuß der spektakulären Steilhänge machen viele Adria-Kreuzfahrtschiffe halt. Gemeinsam mit der Bucht von Risan zählt sie seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Die Einfahrt zum „südlichsten Fjord Europas“, wie die Bucht von Kotor auch oft bezeichnet wird, führt an drei Befestigungsanlagen vorbei, die bereits von der heiß umkämpften Vergangenheit der Bucht zeugen. Danach führt der Weg an den malerischen Orten Herceg Novi, Tivat, Perast und Risan bis zum namensgebenden Kotor mit seiner wunderbaren Altstadt, die vor allem durch die kulturelle Vielfalt unzähliger Völker begeistert.

Artikel: Bucht von Kotor
Fotogalerie: Bucht von Kotor


Cetinje

In Cetinje ist das royale Flair der einstigen Königshauptstadt Montenegros heute noch zu spüren - © joyfull / Shutterstock
© joyfull / Shutterstock

Das schmucke Cetinje liegt am Fuß des Lovćen und kann als Kulturhauptstadt Montenegros bezeichnet werden. Bis zum ersten Weltkrieg war Cetinje auch die politische Hauptstadt (das ist jetzt Podgorica). Davor residierten hier die Fürsten und Könige von Montenegro, darunter auch die berühmte Familie Petrović, die den Besuchern von Cetinje an vielerlei Ecken begegnet. Der montenegrinische Präsident hat seinen Sitz immer noch hier.

Seiner royalen Vergangenheit hat Cetinje zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten zu verdanken. Das Kloster von Cetinje war lange Zeit Montenegros spirituelles Zentrum, im ehemaligen Königspalast befindet sich heute das Nationalmuseum, interessante Museen erzählen von der einstigen Blütezeit von Cetinje und im Diplomatenviertel säumen immer noch prächtige Villen die Straßenzüge.

Artikel: Cetinje


Strände von Budva

Budva im Süden Montenegros liegt inmitten einer Reihe von traumhaften Stränden und Buchten, hier der berühmte Strand Jaz - © Pawel Kazmierczak/Shutterstock
© Pawel Kazmierczak/Shutterstock

Budva ist eines der beliebtesten Urlaubsziele an der Küste von Montenegro. Der Ferienort bietet in seiner Umgebung traumhafte Buchten und Sandstrände, die mit Party-Feeling, steilen Bergflanken und glasklarem Wasser jeden Bade-Urlauber begeistern.

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Zu den beliebtesten Stränden zählen der etwas laute Slovenska plaža, Mogren mit bester Wasserqualität, Jaz mit FKK-Bereich (wurde von Lonely Planet bereits zum schönsten Strand Europas gewählt) und Trsteno mit feinem hellem Sand – eine Seltenheit in Montenegro!

Tipp: In den Sommermonaten sind die Strände um Budva meist hoffnungslos überfüllt und Unterkünfte Mangelware. Deshalb unbedingt rechtzeitig buchen!

Artikel: Strände von Budva
Fotogalerie: Strände von Budva


Lovćen-Nationalpark

Steht man auf der Aussichtsplattform des Njegoš-Mausoleums liegt einem Montenegro buchstäblich zu Füßen, Lovćen-Nationalpark, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Lovćen-Nationalpark im gebirgigen Dreieck zwischen Kotor, Budva und Cetinje beeindruckt durch seine spektakuläre Berglandschaft. Von den imposanten Gipfeln fällt der Blick bis zum ebenso imposanten Durmitor-Massiv im Norden Montenegros. Der „schwarze Berg“, der Montenegro seinen Namen gab, befindet sich ebenfalls hier – ein Grund, warum der Lovćen als Sitz des montenegrinischen Nationalstolzes gilt.

Ein weiterer Grund: Das meistbesuchte Ziel im Lovćen-Nationalpark ist die selbst auserwählte letzte Ruhestätte des berühmten Dichterfürsten Petar II., der sich selbst den Beinamen „Njegoš“ gab. Er spielte in der Geschichte des Landes eine bedeutende Rolle, unter anderem gehen auf ihn das Schul- und Steuersystem Montenegros zurück. Das kulturhistorische Denkmal ist das höchste Mausoleum der Welt und bietet einen atemberaubenden Panoramablick.

Artikel: Lovćen Nationalpark und Njegos Mausoleum
Fotogalerie: Lovćen Nationalpark und Njegos Mausoleum


Skadar-See (Skadarsko Jezero)

Seit 1983 steht der montenegrinische Teil des Skadar-Sees mit einer Fläche von 40.000 Hektar als Skadarsko Jezero Nationalpark unter Schutz und schließt auch weitläufige Ufergebiete ein, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Skadar-See, der größte See am Balkan, liegt 7km abseits der Adriaküste und ist ein echtes Naturjuwel. Seit 1983 steht der montenegrinische Teil des Skadar-Sees als Skadarsko Jezero Nationalpark unter besonderem Schutz, um seine artenreiche Flora und Fauna zu erhalten. Ca. 40 Fischarten tummeln sich im Skadar-See und über 250 Vogelarten bevölkern die Lüfte und Ufer, darunter eine der letzten Pelikan-Kolonien Europas.

Über die sogenannte Klosterroute, einer faszinierenden Panoramastraßen, kann man den Skadar See optimal erkunden. Die 60 Kilometer lange Strecke führt von Ulcinj nach Virpazar und zählt zu den schönsten Panoramastraßen MontenegrosZu den Highlights gehören der Markt von Ostros, der Strand von Murići, die traditionelle Architektur von Godinje und das märchenhafte Flusstal des Rijeka Crnojevića.

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Artikel: Skadar See
Fotogalerie: Skadar See


Felsenkloster Ostrog

Das serbisch-orthodoxe Felsenkloster Ostrog ist die wichtigste Pilgerstätte in Montenegro und eine der meistbesuchten der gesamten Balkan-Region - © Kiev.Victor / Shutterstock
© Kiev.Victor / Shutterstock

Das serbisch-orthodoxe Felsenkloster Ostrog ist mit Piva und Morača bei Kolašin die wichtigste Pilgerstätte in Montenegro und eine der meistbesuchten der gesamten Balkan-Region, denn sie gilt als eine wahrhaftig wundersame Stätte.

Um das Kloster uneinnehmbar zu machen, entschloss sich der Bischof von Herzegowina es mitten in den Berg zu bauen. 7 Jahre nach seinem Tod bat er den neuen Bischof im Traum um seine Exhumierung, die ihm gewährt wurde. Wundersamerweise wies sein Leichnam keinerlei Anzeichen von Verwesung auf – ein Wunder, das bis weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt wurde und fortan Orthodoxe, Katholiken und Muslime zu der magischen Stätte mitten in Montenegro lockte.

Die sterblichen Überreste des Bischofs ruhen bis heute in der Marienkirche. Auch in den beiden anderen Kirchen des Klosters sind Wunder zu bestaunen: eine Granate, die aus unerklärlichen Gründen nicht explodiert ist und eine Weinrebe, die allen botanischen Gesetzen zum Trotz mitten aus dem Stein wächst.

Tipp: Von hier hat man sensationelle Ausblicke über die Bjelopavlićko-Ebene, daher ist es auch für Nicht-Pilger eine Reise wert!

Artikel: Felsenkloster Ostrog
Fotogalerie: Felsenkloster Ostrog


Biogradska Gora Nationalpark

Eine der wenigen Hütten im Nationalpark Biogradska Gora; wer Lust hat kann einen Ausritt unternehmen, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Der Biogradska Gora Nationalpark ist zwar der kleinste Nationalpark des Landes, kann aber mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und spektakulären landschaftlichen Highlights aufwarten. Neben uralten Wäldern, hohen Bergen, blühenden Almwiesen und eiskalten Gletscherseen beherbergt er einen der letzten Urwälder Europas. Die Rotbuchen, Ahornbäume und Eschen sind bis zu 500 Jahre alt und 45 Meter hoch.

Trotz der spektakulären Landschaft sind im Biogradska Gora Nationalpark kaum Touristen unterwegs. Die Chance ist groß, völlig allein auf einem Berggipfel zu stehen, nur begleitet von einigen Vertretern der rund 150 Vogel- und 350 Insekten-Arten, die im Nationalpark heimisch sind.

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Artikel: Biogradska Gora Nationalpark
Fotogalerie: Biogradska Gora Nationalpark


Gospa od Škrpjela in Perast

Die Gospa od Škrpjela ist eine Kircheninsel vor dem Küstenstädtchen Perast und liegt in der malerischen Bucht von Kotor, Montenegro - © ivanovskyy / Shutterstock
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Die Gospa od Škrpjela ist ein kleines Juwel in der Bucht von Kotor, welches hier eigens erwähnt werden soll.  Das künstlich aufgeschüttete Eiland ist eine von zwei Inseln vor der Küste von Perast und nur per Boot zu erreichen.

In der von außen eher unscheinbaren Kirche auf der Gospa od Škrpjela sind Meisterwerke montenegrinischer und italienischer Künstler zu finden, knapp 70 an der Zahl. Das 10 Meter lange Gemälde des berühmten Barock-Künstlers Tripo Kokolja sticht sofort ins Auge, ebenso wie ein beeindruckender Wandteppich, an dem eine Künstlerin aus Perast 25 Jahre lang gestickt hatte.

Der schneeweiße Marmor-Altar beherbergt den „Ursprungsstein“ der Insel, auf dem der Legende nach ein Seemann einst eine wundertätige Ikone der Gottesmutter Maria fand. Fortan platzierte jeder Seemann an dieser Stelle einen Stein als Dank für eine gute Heimkehr. Bald war der Steinhaufen so groß, dass darauf eine Kirche gebaut werden konnte – und die Gospa od Škrpjela („Maria vom Felsen“) war entstanden. Durch das jährliche „Felsenwerfen“ wächst die Insel immer noch.

Artikel: Gospa od Škrpjela in Perast


Blaue Grotte (Plava Spilja)

Das unwirklich blaue Wasser in der Blauen Grotte in Montenegro gleicht einem geschmolzenem Saphir - © Mike_O / Shutterstock
© Mike_O / Shutterstock

Die Blaue Grotte (Plava Spilja) in der Bucht von Kotor ist die wohl eindrucksvollste Meereshöhle Montenegros. Durch Reflexionen des Tageslichts unmittelbar unter dem Meeresspiegel schimmert das Licht in der Höhle in verschiedensten Blautönen und schafft eine magische, fast unwirkliche Atmosphäre.

Bootstouren zur Blauen Grotte starten in der Nähe von Herceg Novi und sind vor allem in der Hochsaison schnell ausgebucht. Nach der 45minütigen Fahrt zur Höhle erlebt man in der rund 300 Quadratmeter großen Grotte tatsächlich sein blaues Wunder!

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Tipp: Badesachen mitnehmen! Das Wasser in der Plava Spilja ist angenehm warm und ein Bad darin auch aufgrund des hohen Salzgehalts äußerst wohltuend. Schnorcheln oder Tauchen in der Blauen Grotte ist ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis!

Artikel: Blaue Grotte
Fotogalerie: Blaue Grotte

Urlaub in Montenegro

Blick auf die Insel des „Hl. Georg” auf der im 12. Jahrhundert das erste Benediktiner-Kloster gleichen Namens errichtet wurde, Montenegro - © Kengi / Shutterstock
© Kengi / Shutterstock

Ein Urlaub in Montenegro gilt immer noch als Geheimtipp! Das kleine Balkanland gestaltet sich ebenso interessant wie sein populärer Nachbar Kroatien – nur mit weniger Touristen. Als Urlaubsziel präsentiert sich Montenegro als Land der Gegensätze. Es überrascht Reisende mit seiner enormen Vielfalt an Möglichkeiten. Erholung am Strand, Wandern in den Bergen und Wäldern oder Kultururlaub in UNESCO-Welterbe-Stätten – im Land des „Schwarzen Berges“ ist alles möglich!

Wie kommt man am besten nach Montenegro?

Traumhafter Blick von der R-1 auf die Bergkulisse der Bucht von Kotor, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
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Von Mitteleuropa reist ihr am besten mit dem Flugzeug an. Montenegros internationale Flughäfen befinden sich in der Hauptstadt Podgorica und in der Hafenstadt Tivat. Natürlich ist aber auch die Einreise mit dem eigenen Auto möglich. Die Fahrt von Wien in die Küstenstadt Budva dauert etwa 12 Stunden. In die Bucht von Kotor laufen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe ein. Und die Anreise mit der eigenen Yacht ist natürlich eine Option.

Wenn ihr in Montenegro gelandet seid, schnappt euch idealerweise einen Mietwagen (außer ihr habt den eigenen PKW mitgebracht). Mit dem Auto lässt sich dieses vielfältige Land wunderbar erkunden. Allrad-Antrieb ist nur auf manchen Trails in den Bergen von Vorteil, die meisten Sehenswürdigkeiten Montenegros erreicht ihr völlig unkompliziert auf asphaltierten Straßen.

Beste Reisezeit für Montenegro

Der malerische Crno jezero, zu deutsch „Schwarzer See“, ist der größte der 18 Gletscherseen im Durmitor Nationalpark in Montenegro - © Creative Travel Projects / Shutterstock
© Creative Travel Projects / Shutterstock

Das Klima in Montenegro ist kontinental. Die Temperaturen sind ähnlich wie in Mitteleuropa, durch die südlichere Lage jedoch stets etwas höher.

An den Küstengebieten locken heiße, trockene Sommer zum Bade-Urlaub, während es im Gebirge schön kühl für Wanderungen bleibt. Für Rundreisen bieten sich die Monate Mai bis Oktober an.

Von Dezember bis März fällt reichlich Schnee im Gebirge. Beste Bedingungen also für Skiurlaub in Montenegro, zum Beispiel im Wintersportort Žabljak im Durmitor-Massiv.

Wo ist es in Montenegro am schönsten?

Die spektakuläre Tara-Schlucht ist ein besonderes Highlight im Durmitor-Nationalpark im Norden von Montenegro - © Travel Faery / Shutterstock
© Travel Faery / Shutterstock

Schwer zu sagen! Montenegro zeigt trotz seiner relative kleinen Fläche von rund 14.000 Quadratkilometern viele Gesichter. Wo die besten Reiseziele zu finden sind, hängt von den jeweiligen Interessen ab. Egal, welche Art von Urlaub geplant ist, in Montenegro findet ihr bestimmt den passenden Ort dafür!

Badeurlaub in Montenegro – die 3 besten Reiseziele

Gemütliches Freiluft-Café am herrlichen Mogren-Strand von Budva, Montenegro - © Solarisys / Shutterstock
© Solarisys / Shutterstock

Wenn ihr in Montenegro Urlaub am Strand plant, reist ihr am besten von Juni bis September an und genießt das typisch mediterrane Klima an der Adria. Im Juli und August herrscht Hochsaison, dann sind die Preise am höchsten und die Strände entlang der knapp 300 Kilometer langen Küste am besten besucht.

Budva

Budva im Süden Montenegros liegt inmitten einer Reihe von traumhaften Stränden und Buchten, hier der berühmte Strand Jaz - © Pawel Kazmierczak/Shutterstock
© Pawel Kazmierczak/Shutterstock

Budvas Strände sind alle bestens erschlossen und bieten perfekte Voraussetzungen für einen erholsamen Badetag am Meer. Zu den schönsten Stränden rund um Budva zählen:

  • die Bucht von Mogren, deren hervorragende Wasserqualität wiederholt mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurde
  • der Strand von Jaz mit glasklarem Wasser und FKK-Bereich
  • die Bucht bei Trsteno, statt Kies mit feinem, hellem Sandstrand
  • der 2 Kilometer lange Slovenska plaža mit Strandbars, Spielhallen und Autodrom

Nachteil von Budva: Zur Hochsaison sind sowohl die Strände als auch die Parkplätze davor ziemlich überfüllt.

Bar

Die vielen Grünflächen in Bar schaffen gemeinsam mit der Brise vom Meer eine angenehme Atmosphäre, der Strand lädt zum Baden ein, Montenegro - © sduraku / Shutterstock
© sduraku / Shutterstock

Bar ist die größte Küstenstadt Montenegros und beeindruckt mit einem riesengroßen Frachthafen. Das für eine Hafenstadt sehr saubere Bar lädt mit dem Strand bei Šušanj zum Schwimmen und Planschen ein. Weitere Strände liegen in den Nachbarorten Sutomore und Canj.

Tipp: Ganz in der Nähe liegen mit Stari Bar die Ruinen einer über 2000 Jahre alten Stadt. Manche der einst prächtigen Bauten wurden restauriert und können besichtigt werden.

Herceg Novi

Herceg Novi schmiegt sich malerisch an die dunkelgrünen Hänge der Bucht von Kotor in Montenegro - © Planner / Shutterstock
© Planner / Shutterstock

Als Eingangstor zur wunderbaren Bucht von Kotor bietet das charmante Herceg Novi bereits einen Vorgeschmack auf die Schönheit, die sich dahinter verbirgt. Rund um Herceg Novi liegen einige zauberhafte Badeorte, die mit Cafés, Pizzerien und Eisdielen das typische Flair von Strandurlaub verströmen. Zu entdecken gibt es außerdem einige sehenswerte Kirchen und Festungen.

Tipp: In Herceg Novi starten die Ausflugsboote zur mystischen Blauen Grotte, ebenfalls ein lohnendes Ziel für einen Badetag in Montenegro.

Wanderurlaub in Montenegro – die 3 besten Reiseziele

Der 2.523m hohe Bobotov Kuk gilt als Dach von Montenegro und die Königsdisziplin der montenegrinischen Bergtouren - © Inna Gritsinova / Shutterstock
© Inna Gritsinova / Shutterstock

Montenegro heißt nicht umsonst „Schwarzer Berg“, Wandern in Montenegro ist somit ein heißer Urlaubstipp! Im Landesinneren wartet mit felsigen Hängen und saftigen Wiesen ein Eldorado für Bergsteiger und Wanderer.

Zahlreiche Nationalparks schützen die teils noch völlig unberührte Natur, die Montenegro nach wie vor zu Europas Geheimtipp für Wanderurlaub ohne Massentourismus macht. Auch im Sommer sind die Temperaturen in Montenegros Bergwelt mit durchschnittlichen 15°C sehr angenehm.

Durmitor Nationalpark

Der Gletschersee Crno Jezero ist dank seiner außergewöhnlichen Schönheit eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Durmitor Nationalpark von Montenegro - © A_Mikhail / Shutterstock
© A_Mikhail / Shutterstock

120 Kilometer nördlich von Podgorica entfernt liegt der Durmitor Nationalpark, der sich um das gleichnamige Bergmassiv erstreckt. Seine bemerkenswerte Landschaft zählt zum UNESCO Welterbe.

Schroffe Felshänge wie die des majestätischen Bobotov Kuk, Gletscherseen wie der zauberhafte Schwarze See, sowie die Tara-Schlucht, längste und tiefste Schlucht Europas, sind hier zu finden. Als Basislager für Wanderungen im Durmitor Nationalpark bietet sich das Städtchen Zabljak an.

Lovcen Nationalpark

Luftaufnahme des Njegoš-Mausoleum, dem meistbesuchten Ziel im Lovćen-Nationalpark; die selbst ausgewählte letzte Ruhestätte des berühmten Dichterfürsten Petar II., Montenegro - © ddsign / Shutterstock
© ddsign / Shutterstock

Zwischen den Touristen-Hotspots Cetinje, Budva und Kotor liegt im Südwesten von Montenegro der Lovcen Nationalpark. Abgesehen von seiner traumhaften Natur kann er auch mit einer atemberaubenden Überraschung aufwarten.

Auf einer Höhe von 1.655 Metern liegt im Lovcen Nationalpark der höchste Grabtempel der Welt. Hier ruht der Dichterfürst Petar II., ebenso bekannt als „Njegoš“. Wenn ihr auf seiner Aussichtsplattform steht, liegt euch Montenegro buchstäblich zu Füßen. An manchen Tagen lässt sich in der Ferne sogar die Küste Italiens ausmachen.

Biogradska Gora Nationalpark

Eine der wenigen Hütten im Nationalpark Biogradska Gora; wer Lust hat kann einen Ausritt unternehmen, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
© FRASHO / franks-travelbox

Am ursprünglichsten präsentiert sich wohl der Nationalpark Biogradska Gora. Hier bietet einer der letzten Urwälder Europas einer unglaublichen Artenvielfalt eine geschützte Heimat. Im kleinsten Nationalpark Montenegros warten außerdem bis zu 2.000 Meter hohe Berge mit stillen Gletscherseen und blühenden Almwiesen.

Die wenigen Touristen im Nationalpark verteilen sich schnell. Die Chance ist groß, dass ihr auf einer Rundfahrt durch den Park kaum einer Menschenseele begegnet. Ideal zum Abschalten und Aufladen!

Kultururlaub in Montenegro – die 3 besten Reiseziele

Blick auf die historische Stadt Perast in der Bucht von Kotor im Sommer bei Sonnenuntergang, Montenegro - © givaga / Shutterstock
© givaga / Shutterstock

Montenegro steht in erster Linie für Strand, Meer und Natur. Und doch gibt es Orte, an denen historische Bauten, interessante Museen oder steinerne Überreste von der bewegten Vergangenheit Montenegros erzählen.

Cetinje

In Cetinje ist das royale Flair der einstigen Königshauptstadt Montenegros heute noch zu spüren - © joyfull / Shutterstock
© joyfull / Shutterstock

Cetinje war einst königliche Hauptstadt und gilt immer noch als Kulturhauptstadt Montenegros. Am Fuß des Lovcen gelegen beherbergt die Stadt den offiziellen Sitz des montenegrinischen Präsidenten.

Außerdem hier zu finden sind das Mausoleum des Begründers der Petrović-Dynastie, das spirituelle Zentrum Montenegros, der erste Stahlbeton-Bau Montenegros, das wunderschöne Diplomatenviertel und das montenegrinische Nationalmuseum.

Kotor

Traumhafter Blick von der R-1 auf die Bergkulisse der Bucht von Kotor, Montenegro - © FRASHO / franks-travelbox
© FRASHO / franks-travelbox

Die UNESCO-Welterbe-Stadt Kotor liegt ganz am Ende der gleichnamigen Bucht, die zu den schönsten Orten an der Adria zählt. Unzählige Völker haben die Küste von Kotor bevölkert und in den zahlreichen kleinen Städtchen ihren historischen Fußabdruck hinterlassen.

Die Bucht von Kotor war außerdem immer schon Bindeglied zwischen verschiedensten Ost und West, was eine außergewöhnliche kulturelle Vielfalt in den Siedlungen nach sich zog.

Podgorica

Die serbisch-orthodoxe Auferstehungskathedrale ist das architektonische Prunkstück von Podgorica und eines der jüngsten Wahrzeichen der Stadt, Montenegro - © Samo Trebizan / Shutterstock
© Samo Trebizan / Shutterstock

Das geschichtsträchtige Podgorica ist die Hauptstadt von Montenegro. Viele Touristen nutzen sie nur als Eingangstor nach Montenegro und versäumen so die kulturhistorischen Hintergründe, die es hier zu entdecken gibt.

Besonders sehenswert sind die römischen Ruinen von Dioclea, das Kunstmuseum im Königspalast und die markante Millennium-Brücke. Letztere steht mit ihrem modernen Design für den wirtschaftlichen Aufschwung von Podgorica nach dem Zweiten Weltkrieg.

Tipp: Auch die Altstadt des Badeortes Budva oder die Ruinen von Stari Bar sind lohnende Ziele für einen Kultururlaub in Montenegro.

Extratipp: Rafting in Montenegro

Rafting auf der Tara führt vorbei an Wasserfällen und wilden Quellen und präsentiert die Schönheit der Tara-Schlucht in ihrer ganzen Pracht, Montenegro - © Andrew Mayovskyy / Shutterstock
© Andrew Mayovskyy / Shutterstock

Viele Abenteurer kommen nur zum Rafting nach Montenegro, denn in der Tara-Schlucht finden sie perfekte Bedingungen für einen wilden Ritt im Schlauchboot. Kenner titulieren die Tara als einen der besten Rafting-Spots Europas.

Je nach Jahreszeit ist der längste Fluss Montenegros für Wildwasser-Anfänger und -Profis geeignet. Die abenteuerlichen Touren dauern von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen und garantieren die absolut besten Eindrücke von Europas Grand Canyon!

BILDER: 25 Top Shots von Montenegro

Fotogalerie: 25 Top Shots von Montenegro

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