Die 10 sehenswertesten Klöster der Welt

Neben den Kirchen und Moscheen zählen Klöster zu den schönsten und beeindruckendsten Gebäuden der Welt. Oft unter Aufbietung enormer Kräfte errichtet wurden sie über mehrere Jahrhunderte ausgebaut. Manche imponieren durch ihre mächtige Architektur, andere durch ihre malerische Lage fernab jeglicher Zivilisation.

Mont St. Michel, Frankreich

Blick auf das Kloster auf dem Mont St. Michel an der Küste der französischen Normandie, Frankreich - © Max Topchii / Fotolia
© Max Topchii / Fotolia

Das Kloster Mont St. Michel im Norden Frankreichs beherrscht gleich eine ganze Insel, die vor der Küste der Normandie im Meer liegt. Es zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und zu Frankreichs wichtigsten Bauten aus dem Mittelalter. Jedes Jahr lassen sich rund 3,5 Millionen Besucher von den imposanten Mauern beeindrucken und flanieren anschließend auf den steilen Straßen der Felseninsel zwischen Restaurants, Shops und Museen.

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Mosteiro dos Jerónimos in Lissabon, Portugal

Die typisch portugiesische Architektur am Mosteiro dos Jerónimos in Lissabon, Portugal vereint Elemente der Spätgotik und Renaissance miteinander - © Sergey Kelin / Shutterstock
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Am spektakulären Kloster des Hieronymus-Ordens in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon wurde als Dank für die sichere Heimkehr des Entdeckers Vasco da Gama 100 Jahre lang gebaut. Rund um die aufwändig verzierte Fassade erstreckt sich ein prachtvoller Garten, der die Blütezeit Portugals im 16. Jahrhundert symbolisiert.

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Kloster Santa Catalina in Arequipa, Peru

Der Plaza del Zocodover im Kloster Santa Catalina enthält einen malerischen runden Steinbrunnen, Arequipa, Peru - © flog / franks-travelbox
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Als „Stadt in der Stadt“ wird das Kloster Santa Catalina in der peruanischen Stadt Arequipa bezeichnet. Ihre Töchter in die schweigende Abgeschiedenheit von der Zivilisation zu schicken, war im 16. und 17. Jahrhundert nur den reichsten spanischen Familien vorbehalten. Die gewaltige Anlage beeindruckt durch ihre schiere Größe, ihren hervorragenden Zustand und die vielen architektonischen Details, die es zu entdecken gibt. Noch heute leben hier Nonnen in spartanischer Umgebung mit kaum Kontakt zur Außenwelt.

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Stift Melk, Österreich

Blick auf das imposante Stift Melk in der Wachau, Österreich - © Zechal / Fotolia
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Das Stift Melk in der Wachau ist die größte barocke Klosteranlage Österreichs. Sie zählt mit ihren kunsthistorischen Schätzen zu den wichtigsten Barockbauten in Europa und zum Weltkulturerbe der UNESCO. Besonderes eindrucksvoll präsentieren sich die monströs geschmückte Barockkirche, eine der schönsten des Landes, der prächtige Marmorsaal, die umfassende Bibliothek und der weitläufige Klostergarten.

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Moldauklöster in Bukowina, Rumänien

Eines der schönsten Moldauklöster, das Kloster Voronet in der südlichen Bukowina in Rumänien - © Rudolf Tepfenhart / Fotolia
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Die zahlreichen Moldauklöster der Bukowina im Norden Rumäniens beeindrucken nicht durch ihre Größe, sondern durch ihre einzigartige Fassadengestaltung. Um auch Analphabeten das Wort Gottes näher zu bringen wurden die Mauern der Klöster über und über mit Heiligenbildern und farbenprächtigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament geschmückt. Große Teile dieser „Bilderbuch-Bibeln“ sind bis heute erhalten und einige von ihnen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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Felsenkloster Ostrog, Montenegro

Das serbisch-orthodoxe Felsenkloster Ostrog ist die wichtigste Pilgerstätte in Montenegro und eine der meistbesuchten der gesamten Balkan-Region - © Kiev.Victor / Shutterstock
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Das serbisch-orthodoxe Felsenkloster Ostrog in Montenegro ist eine der meistbesuchten Pilgerstätten der gesamten Balkan-Region. Das schneeweiße Kloster wurde mitten in den Berg gebaut und bietet von seinem Vorplatz eine sensationelle Aussicht über die Bjelopavlićko-Ebene. Herzstück des Klosters ist das Grab des wundertätigen Bischofs Vasilija Jovanovic, dessen Leichnam noch 7 Jahre nach seinem Tod keine Spur von Verwesung aufwies.

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Taktshang Kloster, Bhutan

Taktshang, das meistfotografierte Kloster Bhutans, bedeutet übersetzt "Tigernest" - © MC_Noppadol / Shutterstock
© MC_Noppadol / Shutterstock

Ebenfalls direkt am Felsen klebt das Taktshang Kloster in Bhutan, allerdings in absolut schwindelerregender Höhe. Im vielfotografierten „Tigernest“ soll der zweite Buddha drei Jahre lang meditiert haben, nachdem er dort in einer Höhle mit seiner fliegenden Tigerin gelandet war. Der dreistündige Fußweg nach oben führt durch einen zauberhaften Pinienwald, in dem Schmetterlinge mit Paradiesvögeln um die Wette flattern.

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Meteora-Klöster, Griechenland

Abgesehen von den 24 Klöstern zählen die Meteora-Felsen zu den beliebtesten Kletterzielen Griechenlands - © FRASHO / franks-travelbox
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Auch die Mönche der Meteora-Klöster in Griechenland haben sich einst in schwindelerregender Höhe angesiedelt und waren noch dazu darauf erpicht, so wenig Besuch wie möglich zu bekommen. Die Brücken und Leitern zwischen den steilen Felsen konnten allesamt eingezogen werden, ungebetene Gäste hatten somit keine Chance. Heute zählen die „schwebenden Klöster“ zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Griechenlands – und das nicht nur wegen der unvergesslichen Aussicht!

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Melrose Abbey in Schottland, Großbritannien

Das majestätische Melrose Abbey zählt heute wohl zu den berühmtesten Ruinen Schottlands, Großbritannien - © flog / franks-travelbox
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Das schottische Melrose Abbey ist zwar heute nur noch eine Ruine, aber dennoch eindrucksvoll anzusehen! Aus dem 12. Jahrhundert stammend zählt es zu den wichtigsten mittelalterlichen Klosterbauten Großbritanniens und war einst eines der reichsten Klöster Schottlands. Angeblich fand das sagenumwobene Herz von Robert the Bruce hier seine letzte Ruhestätte. Halten Sie nach dem berühmten Dudelsack-spielenden Melrose-Schwein Ausschau!

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Kloster Skellig Michael, Irland

Blick vom Kloster auf der Insel Skellig Michael im Atlantik im Südwesten von Irland - © AndreaJuergensmeier/Shutterstock
© AndreaJuergensmeier/Shutterstock

Auch das Skellig Michael Kloster ist heute nicht mehr bewohnt. Es ist dennoch eines der bekanntesten Klöster Irlands und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die verlassenen Mauern der Klosteranlage befinden sich auf einer sturmumtosten Insel im Atlantik vor Irlands Südwestküste. So unwirtlich sich die Überreste des Klosters heute noch präsentieren, so mühselig und spartanisch war damals auch das Leben der Mönche. Die steinernen Behausungen, die durch schwindelerregende Pfade an den Steilküsten miteinander verbunden sind, zeugen heute noch davon.

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