Justizpalast in Lima, Peru

Der monumentale Justizpalast im Zentrum von Lima ist ein eindrucksvolles Symbol für die Judikative von Peru - © Christian Vinces / Shutterstock
© Christian Vinces / Shutterstock

Der prächtige granitene Justizpalast im Zentrum der Stadt steht als mächtiges Symbol für die Gerichtsbarkeit von Lima und ganz Peru, kann aber leider nur von außen bewundert werden.

Der monumentale Justizpalast im Zentrum von Lima ist ein eindrucksvolles Symbol für die Judikative des Landes. Der eklektische Palast beherbergt sowohl den Obersten Gerichtshof, von Peru als auch alle Gerichte von Lima. Auch diverse Ermittlungen ungeklärter Fälle von Personen in Untersuchungshaft finden im Keller des Gebäudes statt.

Entstehung des Justizpalastes von Lima

Der neukoloniale Bau wurde im Zuge eines Projektes zur Modernisierung und „Verwestlichung“ Limas unter Augusto Leguia beschlossen. Sein Entwurf mit deutlichen griechischen und römischen Elementen stammt vom polnischen Architekten Bruno Paprowsky, der sich dazu vom Justizpalast in Brüssel inspirieren ließ.

Nach dem Präsident Augusto Leguia im Jahr 1930 durch einen Militärputsch gestürzt wurde, wurden auch die Pläne für den zentralen Gerichtshof leicht verändert. Die Eröffnung des Justizpalastes erfolgte am 5. Dezember 1939 vom damals neuen Präsidenten Oscar R. Benavides, rund ein Jahr nach der Einweihung des heutigen Regierungspalastes von Lima am Plaza Mayor.

Zwei schneeweiße Löwen aus Marmor, die sich deutlich vom dunklen Granit der restlichen Fassade abheben, flankieren die imposante Treppe, die zum Hauptportal des Justizpalastes führt. Besichtigt werden kann der prächtige Bau leider nur von außen, doch auch aus der Ferne bietet er einen ehrfurchtgebietenden Anblick.