Machu Picchu, Peru

Machu Picchu, bedeutet aus dem Quechua übersetzt „Alter Gipfel“ und wird oft auch äußerst treffend als „Stadt in den Wolken“ bezeichnet, Peru - © flog / franks-travelbox
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Machu Picchu ist wohl die berühmteste Inka-Ruinenstadt Perus. Die „Stadt in den Wolken“ aus dem 15. Jahrhundert liegt vor der atemberaubenden Kulisse der Anden auf einem spektakulären Berggipfel auf über 2.300 Meter Höhe. Die ausgeklügelte Stadtplanung mit länglichen Gebäuden und terassenförmigen Anlagen ist perfekt an die topographischen Gegebenheiten angepasst.

Machu Picchu, der Name der wohl berühmtesten Inka-Ruinenstadt in den Anden Perus, bedeutet aus dem Quechua übersetzt „Alter Vogel” und wird oft auch äußerst treffend als „Stadt in den Wolken” bezeichnet. Die Inka-Siedlung vor der atemberaubenden Kulisse der Anden wurde 1450 errichtet und liegt malerisch auf einem Berggipfel auf 2.360 Metern Höhe etwa 75km nordwestlich der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco.

Seit dem Jahr 1983 ist Machu Picchu auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO zu finden. Auch im Zuge der inoffiziellen weltweiten Wahl der „Neuen 7 Weltwunder” im Jahr 2007 konnte Machu Picchu diesen Titel für sich beanspruchen.

BILDER: Machu Picchu

Wandeln auf alten Inka-Pfaden

Die berühmte Gipfelstadt erreicht man über einen steilen Bergweg über die Anlage auf dem Gipfel des Huayna Picchu („Junger Gipfel”) oder – um einiges spektakulärer und traditioneller – auf einem der uralten und vergleichsweise breiteren Inka-Pfad, die Machu Picchu mit der Inka-Haupstadt Cusco und einer weiteren Siedlung, Llactapata, verbinden.

Den Auftrag für die Errichtung von Machu Picchu gab der Inka-Herrscher Pachacútec Yupanqui, der die Basis für den mächtigen Aufstieg des Inka-Reiches legte und auch den Kult um den Sonnengott Inti einführte. Über die genaue Intention der Stadt lassen sich aufgrund der fehlenden Aufzeichnungen nur Vermutungen anstellen.

Ausgeklügelte Bauweise von Machu Picchu

Aufgrund des steilen Geländes, welches Berggipfel so an sich haben, waren die insgesamt 216 Steingebäude an die topografischen Gegebenheiten perfekt angepasst auf Terrassen angelegt und durch ein Treppenlabyrinth aus etwa 3.000 Stufen untereinander verbunden. Die Wasserversorgung der bis zu 1.000 Einwohner erfolgte über ein ausgeklügeltes kaskadenförmiges Brunnen- und Kanalsystem, welches auch für die geregelte Ableitung des Regenwassers zuständig war. Sowohl die Gebäude als auch die Straßen wurden in den letzten Jahren restauriert und können mehr oder weniger im Originalzustand von vor 550 Jahren besichtigt werden.

Seit dem Jahr 1983 ist Machu Picchu auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO zu finden, Peru - © flog / franks-travelbox
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Die Wiederentdeckung erfolgte offiziell im Jahr 1911, als der amerikanische Forscher Hiram Bingham die Ruinenstadt auf seiner Suche nach Vilcabamba, der letzten Zufluchtsstätte der Inkas vor den spanischen Invasorenm entdeckte. Er legte die beeindruckenden Siedlungsüberreste frei und machte seinen Fund weltweit bekannt. Böse Zungen behaupten, dass er zuvor die Schätze von Machu Picchu still und heimlich in die Vereinigten Staaten bringen ließ.

Unterwegs in Machu Picchu

Heute ist Machu Picchu unter den Sehenswürdigkeiten Perus derart beliebt, dass die UNESCO die Anzahl der Besucher mittlerweile auf 800 pro Tag beschränkt hat, um das Welterbe nicht zu gefährden. Tickets für den Besuch von Machu Picchu müssen auf der Regierungsseite im Voraus gebucht werden.

Am leichtesten ist die Stadt in den Wolken von Aquas Calientes aus zu erreichen, einem Dorf am Fuß des Machu Picchu, das mit dem Zug zu erreichen ist. Von dort aus geht es mit dem Bus oder zu Fuß gut 8km über enge Serpentinen bis zum atemberaubenden Gipfel. Über die traditionellen Inka-Pfade nimmt die Wanderung nach Machu Picchu mehrere Tage in Anspruch, das Panorama auf dieser Reise ist jedoch absolut überwältigend! Von dieser Seite aus wird Machu Picchu durch das berühmte Sonnentor erreicht.

Blick auf einige der unzähligen Terassen in der Inkafestung Machu Picchu, Peru - © flog / franks-travelbox
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Weitere Highlights auf Machu Picchu sind der Sonnentempel, wohl das faszinierendste Beispiel für die inkatypische mörtellose Steinbauweise oder der Intihuatana (wörtlich: Sonnenfänger), ein kunstvoll behauener Stein, der faszinierende Schattenspiele hervorbringt.

Wer nach dem steilen Anstieg noch Kraft in den Beinen hat, sollte sich die spektakuläre Wanderung zum schwindelerregenden Nachbarberg Wayna Picchu nicht entgehen lassen, der fantastische Ausblicke auf den Komplex von Machu Picchu bietet. Weiter ginge es dann noch auf abenteuerlichen Pfaden zum Mondtempel und der Großen Höhle. Viele Wanderer beurteilen die Aussicht als weniger spektakulär, in den abgeschiedenen Waldstücken können jedoch viele Wildtiere wie aus dem Nichts auftauchen, sogar die seltenen Brillenbären sind schon gesichtet worden.

Klimatabelle für Machu Picchu

Klima- und Wetterdaten für Machu Picchu, Peru. Sonnenstunden pro Tag, Wassertemperatur, Regentage pro Monat, minimale Temperatur, maximale Temperatur. - © FRASHO / franks-travelbox
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