Queenstown, Neuseeland

Blick auf Queenstown auf der Südinsel von Neuseeland mit den schneebedeckten Gipfeln der „Remarkables“ im Hintergrund - © Lawrence Murray Lizenz: CC BY2.0/Wiki
© Lawrence Murray Lizenz: CC BY2.0/Wiki

Mit dem Ben Lomond im Rücken, den „Remarkables“ an der Seite und dem Lake Wakatipu vor der Haustür ist die ehemalige Goldgräber-Stadt Queenstown Neuseelands Zentrum für Aktiv-Urlauber und Extrem-Sportler.

Queenstown ist hinter Dunedin und Oamaru die größte Stadt der Otago Region auf der Südinsel von Neuseeland, Zentrum für Extremsportler und Startpunkt für die Crown Range Road nach Wanaka.

Hauptattraktion von Queenstown ist seine malerische Lage zwischen dem Lake Wakatipu und der Bergkette „The Remarkables”. Ansonsten hält Queenstown bis auf einige wenige alte Häuser aus der Goldgräber-Zeit kaum Sehenswürdigkeiten bereit, bietet jedoch inklusive Nachtleben und Sterne-Hotels alle Annehmlichkeiten des modernen Tourismus. Vor allem das Highlife aus Clubs und Bars, das man anderswo in Neuseeland meist vergeblich sucht, ist hier en masse zu finden.

Lake Wakatipu und „The Remarkables“

Queenstown liegt direkt am Lake Wakatipu und den „Remarkables“, die beide eine wichtige Rolle im Outdoor-Tourismus der Stadt spielen. Der mit 80 Kilometern längste See Neuseelands formt mit den umliegenden Bergen ein herrliches Landschaftsbild und steht mit Bootstouren und Badestränden für die relaxte Seite von Queenstown.

Die gezackten „Remarkables“ sind wirklich bemerkenswert. Einerseits schaffen sie mit dem See im Vordergrund vor allem bei Sonnenuntergang eine atemberaubende Szenerie und zweitens sind sie eine von zwei Bergketten weltweit, die exakt von Nord nach Süd verlaufen. Ihr höchster Zahn, Double Cone, ragt 2319m in die Höhe. Ebenso wie Queenstown selbst ist auch der attraktive Bergrücken Schauplatz von spektakulären Bungee Jumps und bietet neben Starplätzen für Paraglider und Drachenflieger auch zahlreiche teils schwindelerregende Wanderwege mit ebenso schwindelerregender Aussicht.

Blick von der Crown Range Road auf ein Flugzeug im Anflug auf Queenstown, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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Queenstown – El Dorado für Adrenalin-Junkies

Queenstown gilt als Zentrum des Abenteuer- und Extremsport-Tourismus. Mit rund 220 Attraktionen für Adrenalin-Junkies ist das auch keineswegs übertrieben. Skifahren und Snowboarden im Winter sowie Wandern und Mountainbiken im Sommer zählen noch zu den harmlosesten Sportarten rund um Queenstown. Beim Jetboot-Fahren, Fallschirmspringen, Paragliden, Drachenfliegen, Bungee Jumpen, Skydiving oder Wildwasser-Raften erhält der Urlaub in Neuseeland gleich eine ordentliche Portion Nervenkitzel.

Mit der Gondola auf Bob’s Peak

Wer weder raften, noch bungee jumpen, noch paragliden, noch sich die Nächte um die Ohren schlagen möchte, sollte zumindest dem Bob’s Peak einen Besuch abstatten. Eine Seilbahn, die „Queenstown Gondola“ führt bis auf die Bergstation, von wo es mit dem Sessellift noch weiter bis zum eigentlichen Bob’s Peak geht. Viele Touristen bleiben allerdings bei der Gondel, denn mit atemberaubenden Ausblick, Bungee Jumpern vor der Nase, großzügiger Sonnenterrasse und Café-Restaurant bietet sie bereits alles, was das Urlauberherz begehrt. Wer doch weiter möchte, kann die anspruchsvolle Wanderung zum knapp 1750m hohen Ben Lomond starten, dem Pendant zum nur gut 900m hohen Queenstown Hill im Osten.

Große und kleine Abenteuer sind auch hier richtig, denn neben Bungee Jumpen, Downhill-Mountainbiken und Paragliden warten hier auch eine Sommerrodelbahn und diverse Flying Foxes.

Mit der TSS Earnslaw über den Wakatipu-See

Eine einzigartige Sehenswürdigkeit kreuzt auf dem Lake Wakatipu. Die TSS Earnslaw aus dem Jahr 1912 ist laut Lloyd’s Register das einzige betriebsfähige Kohle-Dampfschiff der Welt und bringt seine Passagiere nach wie vor von Queenstown zur Walter Peak High Country Farm. Die touristische betriebene Farm kann wie das Dampfschiff besichtigt werden und ist die perfekte Location für Wanderungen mit historischem Hintergrund, Reitausflügen und Picknicks.