Crown Range Road, Neuseeland

Die Crown Range Road zwischen Lake Wakatipu und Lake Wanaka ist die höchstgelegene Hauptstraße Neuseelands - © FRASHO / franks-travelbox
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Die Crown Range Road zwischen Lake Wakatipu und Lake Wanaka ist mit einer Maximalhöhe von 1121 Metern die höchstgelegene Hauptstraße Neuseelands und bietet herrliche Ausblicke in die Gebirgsketten nördlich von Queenstown.

Die Crown Range Road führt im Lake District von Neuseeland von Queenstown bis nach Wanaka. Ähnlich wie am Gardasee in Italien machen den besonderen Reiz der Landschaft ihre Seen zwischen Flachland und Gebirge aus. Lake Wakatipu, Hawea und Wanaka sind es auch, die gemeinsam mit den umliegenden Gipfeln ein Eldorado für Outdoor-Urlauber und Adrenalin-Junkies schaffen.

BILDER: Crown Range Road

 

Die Crown Range Road ist mit einer Maximalhöhe von 1121 Metern die höchstgelegene Hauptstraße Neuseelands. Mit steilen Serpentinen und engen Kurven, die sich durch die herrliche Landschaft der Crown Range winden, zählt die Straße auch zu den gefährlichsten Verkehrswegen des Landes. Im Winter, von Mai bis September, herrscht auf manchen Passagen Kettenpflicht!

Die Crown Range Road bietet herrliche Ausblicke auf die Gipfel der Crown Range im Norden von Queenstown, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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Queenstown – El Dorado für Adrenalin-Junkies

Queenstown ist hinter Dunedin und Oamaru die größte Stadt der Otago Region auf der Südinsel von Neuseeland und bietet inklusive Nachtleben und Sterne-Hotels alle Annehmlichkeiten des modernen Tourismus. Mit dem Ben Lomond im Rücken, den „Remarkables“ an der Seite und dem Lake Wakatipu vor der Haustür ist die ehemalige Goldgräber-Stadt Queenstown Neuseelands Zentrum für Aktiv-Urlauber und Extrem-Sportler. Mit rund 220 Attraktionen für Adrenalin-Junkies ist das auch keineswegs übertrieben.

Blick auf Queenstown auf der Südinsel von Neuseeland mit den schneebedeckten Gipfeln der „Remarkables“ im Hintergrund - © Lawrence Murray Lizenz: CC BY2.0/Wiki
© Lawrence Murray Lizenz: CC BY2.0/Wiki

Arrowtown und die Chinesen Neuseelands

Nach der Brücke über den Lower Shotover und vorbei am stillen Lake Hayes führt eine Straße nach Norden in Richtung Arrowtown. Die kleine Siedlung wurde von allen Goldgräberstädten Neuseelands am authentischsten erhalten. Spaziert man durch die Buckingham Street fühlt man sich wie in einem alten Wildwest-Film und rechnet damit, jeden Augenblick damit, Clint Eastwood aus einem Salon stürzen zu sehen.

Am Ortsrand von Arrowtown zeugt das „Chinese Settlement“ noch heute von den Chinesen, die damals auf der Suche nach Gold in das Städtchen kamen, sich jedoch unterhalb des Flusses in Höhlen und einfachen Hütten ansiedeln mussten. In widrigen Bedingungen hausend arbeiteten die Chinesen hauptsächlich für eine chinesische Firma, die den Arrow River nach Gold absuchen ließ, und versuchten scheinbar erst gar nicht, sich in die Gemeinschaft der weißen Christen zu integrieren.

Tipp: Für Weinliebhaber lohnt sich bei der Arrow Junction ein Abstecher ins Gibbston Valley. Im südlichsten Weinbaugebiet der Welt reiht sich eine Winery an die nächste, deren Weine in jedem Fall einen Platz in der internationalen Oberliga verdient haben.

In steilen Serpentinen windet sich die Crown Range Road von der Arrow Junction durch die Crown Range Mountains und führt durch die winzige Siedlung Cardrona zwischen Crown Range und Criffle Range weiter nach Norden bis nach Wanaka am gleichnamigen See. Markante Punkte wie die Ebene Crown Terrace mit einem herrlichen Blick ins Arrow Valley oder der Pass Crown Saddle, der mit 1076 höchste Pass Neuseelands, bieten sich als kurzer Zwischenstopp an.

Herrlicher Blick von der Crown Terrace auf der Crown Range Road ins malerische Arrow Valley mit der Goldgraber-Sieldung Arrowtown, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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Wanaka

Wanaka bietet ähnlich wie Queenstown zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, präsentiert sich aber relaxter und weniger verbissen als das Extremsport-Zentrum. Backpacker, Camper, Extremsportler und Traveller prägen das Erscheinungsbild von Wanaka. Es gibt kaum mehr Einheimische, die nicht in irgendeiner Weise dem Tourismus dienen. Besichtigungs-Touren lohnen sich nicht, auch hier sind die Hauptaktivitäten sportlicher Natur und reichen von Wandern und Mountainbiken über Reiten und Klettern bis hin zu Bergsteigen und Fallschirmspringen. Als ruhigere Sehenswürdigkeit von Wanaka präsentiert sich die Uferpromenade des Lake Wanaka. Ihr baumbestandener Kiesweg lädt zum Flanieren ein und mit etwas Glück hat man sogar gutes Wetter.

Der baumbestandene Kiesweg an der Uferpromenade des Lake Wanaka lädt zum Flanieren ein, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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