Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Sizilien

Sizilien an Italiens „Stiefelspitze“ verspricht ein Reise-Erlebnis für alle Sinne! Kulturelle Vielfalt bis zur Antike, der höchste Vulkan Europas, landschaftliche Besonderheiten und wunderbare Badestrände lassen keine Urlaubswünsche offen. 

Sizilien gehört zu Italien und gilt als größte Insel im Mittelmeer mit gut 25.000 Quadratkilometern Fläche. Wer nach Sizilien reist – um eine oder gar alle der folgenden zehn schönsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel zu besuchen – hat mehrere Optionen, um auf die Insel zu gelangen:

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  • Wer mit dem Auto anreist, kann binnen 20 bis 30 Minuten mit der Fähre auf die Insel übersetzen.
  • Auch ohne Auto ist eine Überfahrt auf die Insel mit dem Schiff möglich.
  • Von einer Anfahrt mit der Bahn ist eher abzuraten, denn dabei kommt es recht häufig zu Verspätungen auf der Strecke.
  • Am einfachsten ist die Anreise mit dem Flugzeug – dabei sind sich alle Sizilien-Fans einig. Mit Catania, Palermo-Punta Raisi und Trapani stehen drei Zielflughäfen zur Auswahl.

Um möglichst entspannt anzureisen, lässt sich über den Anbieter Parkos im Nu eine Parkmöglichkeit am wohnortnahen Flughafen finden. Um beispielsweise am Stuttgarter Flughafen zu parken, muss online nur die gewünschte Parkdauer eingegeben werden und schon liefert Parkos eine Übersicht über verfügbare Parkmöglichkeiten und die Preise für die sichere Unterbringung des Autos. Gebucht? Dann nehmen Sizilien-Fans oder jene, die es noch werden möchten, am besten Kurs auf diese Top-10-Sehenswürdigkeiten des Landes.

Altstadt von Palermo

Was im historischen Zentrum von Palermo generell auffällt? Die starken Kontraste. Nach wie vor sind Handwerks- und Handelsbetriebe ebenso in den Gassen der Altstadt Palermos zuhause wie typisch sizilianische Balkone auf denen die frisch gewaschene Wäsche flattert. Abends sind die Katzen auf eben diesen Balkonen die Beobachter des bunten Treibens in den Gassen, denn wenn aus den Bars Musik ertönt, durchzieht die mediterrane Leichtigkeit die Altstadtgassen.

Kathedrale von Palermo

Der Mittelpunkt der Hauptstadt Siziliens ist die Kathedrale von Palermo, die Kathedrale Maria Santissimia Assunta. Wer vorbei flaniert, dem wird die imposante Außenansicht der Kathedrale bewusst. Im Inneren hingegen erkennen die Besucher die Highlights erst auf den zweiten Blick.

Die Innenansicht der Kathedrale mutet zunächst ein wenig karg an. Allerdings lassen sich wahre Schätze entdecken, wie etwa die Gräber der Könige der Normannen samt Krypta und Schatzkammer. Wer weniger in die Vergangenheit reisen, sondern vielmehr in die Weite schwelgen möchte, der sollte das Dach der Kathedrale erklimmen und den atemberaubenden Ausblick genießen.

Kalsa – ältestes Viertel der Altstadt

Neben dieser Anlaufstelle in der Altstadt von Palermo gibt es noch weitere Geheimnisse, die Insider über die Altstadt der sizilianischen Hauptstadt verraten. Kalsa ist das älteste Stadtviertel der Stadt. Es entstand während der Zeit der Araber und bildete damals einen Gegenpol zu den separatistischen Unruhen im Zentrum.

Al Khalisa, worauf der Name Kalsa zurückgeht, heißt übersetzt „die Auserwählte“ oder „die Reine“. Aus diesem auserwählten reinen Viertel wurde zunächst ein Bombenopfer des zweiten Weltkriegs. In der jüngsten Geschichte machte Kalsa meist als Armenviertel von sich Reden. Doch mittlerweile erwacht Kalsa mehr und mehr aus dem Dornröschenschlaf – und darf bei einem Besuch der Altstadt von Palermo nicht fehlen.

Catania

Catania mit einem der internationalen Flughäfen wird von vielen Reisenden lediglich als Ankunftsort in Sizilien genutzt und ansonsten etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei warten auch hier einige Sehenswürdigkeiten darauf, erkundet zu werden.

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Das Wahrzeichen von Catania ist der Elefantenbrunnen, der sich auf dem Piazza de Duomo befindet. Der namensgebende Elefant ist aus schwarzer Lava geschnitzt. Der Sage nach soll das Tier, das sich den Platz mit einem Obelisk teilt, die Macht haben, den Ätna zu beruhigen. Dieser lässt sich übrigens – bei klaren Wetterverhältnissen – von der Via Etnea aus erblicken.

Das Wahrzeichen von Catania ist der Elefantenbrunnen, der sich auf dem Piazza de Duomo vor der Catania Kathedrale befindet, Italien - © e55evu / stock.adobe.com
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Das farbliche Gegenstück dazu ist die Catania Kathedrale, die in weißem Marmor erstrahlt. Doch nicht nur optisch ist die Catania Kathedrale bedeutsam. Gewidmet wurde sie nämlich einer Märtyrerin, der Heiligen Agatha, die die Schutzpatronin der Stadt ist. Anfang Februar wird ihr zu Ehren Sant’Agata gefeiert. Freunde der klassischen Musik können in der Catania Kathedrale das Grab von Bellini besuchen, der im Jahr 1801 in der Stadt geboren wurde.

Im Hier und Jetzt angekommen ist ein Besuch der Pescheria empfehlenswert, denn dort wird der Street-Food-Trend durch und durch ursprünglich gelebt. Neben den Fischspezialitäten, die typisch für die Inseln sind, und dort vor den Augen der Besucher verzehrfertig gemacht werden, gibt es neben der Pescheria einen weiteren Markt, der vor allem für Käsespezialitäten bekannt ist.

Cefalu

Häufig wird die kleine Stadt Cefalu als Badeort angepriesen. Zu den eigentlichen Sehenswürdigkeiten jedoch zählt die Altstadt der Stadt mit Geschäften, Bars und Restaurants. Wer sich für eine Altstadtführung entscheidet, wird erfahren, dass Cefalu einst Kephaloidion hieß, und damit eindeutig griechische Wurzeln hat. Den Griechen folgten die Römer und die Araber. Noch immer sichtbare Spuren hinterließen auch die Normannen.

Auf ein glanzvolles 12. Jahrhundert gehen beispielsweise das Osterio Magno und die Kathedrale im Ort zurück. Die Zwillingstürme, die von außen erkennbar sind, und die Mosaikarbeiten sind die Erkennungsmerkmale der Kathedrale. Mit einem archäologischen Museum und einer Bildergalerie hat Cefalu kulturell einiges zu bieten.

Archäologische Stätten von Agrigent

Die Archäologischen Stätten von Agrigent sind bei der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet. Die Stadt Agrigent geht Überlieferungen zufolge auf das sechste Jahrhundert vor Christus zurück. Im Valle dei Templi wird die griechische Historie der Stadt deutlich.

Zum Weltkulturerbe wurden Stadt und Umgebung in erster Linie auch wegen den archäologischen Fundplätzen. Noch heute sind zahlreiche Tempelanlagen erhalten, die in die Antike entführen. Der Tempel der Concordia gilt als am besten erhalten, die Tempel von Zeus, Hera und Herakles gehören ebenfalls zum sehenswerten Ensemble.

Scala dei Turchi

Sizilien-Urlauber wissen: Der Anblick der Scala die Turchi („Treppe der Türken“) lässt sich nicht in Worte fassen. Rein geologisch betrachtet fußt das Phänomen der Scala dei Turchi auf weißem Mergel, der sich binnen Jahrzehnten zur Treppe geformt hat.

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Natürlich ist die Treppe der Türken nicht nur optisch eine Sehenswürdigkeit. Auch Geschichten ranken sich reichlich um dieses schneeweiße Schmuckstück Siziliens. Überlieferungen zufolge sollen beispielsweise die Sarazenen ihre Piratenboote nahe der Treppe verankert haben, um verborgen auf der Spitze des Hügels ihre Angriffspläne zu schmieden.

Insel Ortygia & Syrakus

Die sizilianische Stadt Syrakus und die vorgelagerte Insel Ortygia gelten als die bekanntesten Zeitzeugen der jahrtausendealten Geschichte Siziliens. Wer hier jeden bedeutenden Winkel erkunden will, kann dafür auch direkt eine Woche Zeit aufwenden, heißt es.

Der im Jahr 570 vor Christus erbaute Tempel von Apollo nimmt die Touristen auf der Inser Ortygia in Empfang. Einst war er dem griechischen Gott Apollo geweiht, doch die weiteren Nutzungen haben den Tempel mit seinen 46 Säulen gezeichnet. Als byzantinische Kirche, als islamische Moschee, als normannische Kirche und sogar als spanische Kaserne wurde der gigantische Bau bereits genutzt. Erst im Jahr 1938 wurden die ursprünglich griechischen Bauten archäologisch geborgen.

Direkt neben den historischen Tempelanlagen befindet sich der Markt von Ortygia, der mit zahlreichen frischen, sizilianischen Köstlichkeiten lockt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Ausgrabungen alter Stadttore, der Platz des Archimedes samt Diana-Brunnen und der Piazza Minerva inklusive Tempelanlagen, der sich zum Domplatz von Syrakus hin öffnet.

Der Piazza Duomo begeistert durch die imposanten Barockgebäude und die einladenden Bars und Eisdielen gleichermaßen. Doch auch fernab des ersten Blicks offeriert der Domplatz eine Besonderheit: Unterhalb der Gärten des Erzbischofs eröffnet sich ein unterirdischer Gang, der bis ans Meer heranreicht.

Die Foro Italico della Marina, die Promenade zum Meer, bietet ebenfalls Raum zum Flanieren und zum Eisessen im Schatten der Bäume. Museen und weitere antike Bauten säumen Syrakus und machen einen Besuch dort zum spannenden Ausflug in die Antike.

Vulkan Ätna

Seit dem Jahr 2013 gilt der Vulkan Ätna als Weltkulturerbe der UNESCO, Italien - © pilat666 - stock.adobe.com
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Für die Besucher Siziliens ist der Ätna vor allem eines: mächtig und imposant. Seit dem Jahr 2013 gilt der Ätna als Weltkulturerbe der UNESCO. Während die Einheimischen den fruchtbaren Boden rund um den Ätna üppig bepflanzen, erkunden Touristen den Vulkan im Zuge von Jeep- oder Familientouren buchstäblich hautnah.

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Der Vulkan Ätna hat im Jahr 2020 vor allem durch spektakuläre Ausbrüche von sich Reden gemacht. Er macht außerdem noch eine andere, naturräumliche Entwicklung durch. Der höchste aktive Vulkan Europas rutscht ab. Die Lage des Vulkans – auf der afrikanischen und der eurasischen Erdplatte – sorgt für Risse im Vulkan, was wiederum die Grundlage für regelmäßige Lavaaustritte sein soll.

Äolische Inseln & Vulkan Stromboli

Der Ätna ist jedoch nicht der einzige Vulkan im Land. Der Stromboli gilt nämlich als der aktivste Vulkan in Europa. Die Vulkaninsel, auf der sich der Stromboli befindet, ist gerade mal 12 Quadratkilometer groß und gehört zu den Äolischen Inseln, die hier und da auch als Liparische Inseln bezeichnet werden. Wer den Vulkan hautnah erleben möchte, reist im Zuge einer Führung mit dem Boot an. Die Überfahrt kann eineinhalb bis zwei Stunden dauern.

Bei den Liparischen Inseln handelt es sich um ein Archipel der Vulkane, welches im Mittelmeer nur unweit vor der italienischen Küste liegt - © maudanros / stock.adobe.com
© maudanros / stock.adobe.com

Anstatt nur Kurs auf den bekannten Stromboli zu nehmen, empfehlen Sizilien-Fans, den Äolischen Inseln mehr Zeit zu widmen. Auf der größten Insel der Inselgruppe, auf der Insel Lipari, leben knapp 10.000 Menschen. Sie heißen die Touristen vor allem in der lebendigen Altstadt willkommen.

Während Lipari mit Bars, Restaurants und kulturellen Angeboten lockt, weht auf der Insel Vulcano ein schwefelartiger Geruch den Besuchern und Besucherinnen entgegen. Wer seinem Körper rundherum etwas Gutes tun möchte, besucht das Gesundheitsbad mit schwefelhaltigem Wasser oder wandert zum Gran Cratere.

Naturreservat Zingaro

Das Zingaro-Naturschutzgebiet besteht schon seit dem Jahr 1981 und war das erste in Sizilien ausgewiesene Naturschutzgebiet. Einst war es die Heimat von Händlern, aber auch von Schmugglern. Heute beschert es den Besuchern einen atemberaubenden Blick auf das Meer.

Um ins Naturschutzgebiet zu gelangen, gibt es zwei Eingänge – einen im Norden und einen im Süden. Auf den verschiedenen Touren, die durch das Reservat ausgewiesen werden, lassen sich vielerlei Eindrücke gewinnen. Museen und Schäferhütten erläutern den historischen und naturräumlichen Hintergrund, die Nähe zum Meer erlaubt eine kleine Abkühlung und die Wanderrouten sind auch für wenig Trainierte gut machbar.

Mondello Beach in Palermo

Mondello Beach zwischen Pellegrino und Gallo ist der bekannteste Strandabschnitt der Insel. Der sandige Meeresboden, der flache Eingang ins Meer und die Tatsache, dass es eben dort keine Felsen gibt, machen diesen Strand besonders bei Familien mit Kindern oder schlechten Schwimmern sehr beliebt.

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Wer nicht den ganzen Tag die Füße in den Sand stecken möchte, kann sich die Antico Stabilimento Balneare ansehen. Die Villa, die auf dem Wasser errichtet wurde, wird häufig als architektonischer Schatz beschrieben. Weniger prunkvoll, dennoch aber einen Besuch wert sind die Wachtürme, der Piazza Mondello und der Fischerhafen, von dem aus ein Ausflug aufs Meer schnell möglich wird.

MONTENEGRO

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KROATIEN

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KRETA

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