Gardasee, Italien

Der bildschöne Gardasee liegt mitten in den Alpen südlich von Trient und ist der größte See Italiens - © fotomika / Shutterstock
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Mit mildem Klima, wunderbaren Strandbädern, zauberhaften Ortschaften und alpinem Bergpanorama übt der Gardasee im Norden Italiens seit jeher eine magische Anziehungskraft auf Touristen aus.

Der bildschöne Gardasee liegt am Rande der Alpen südlich von Trient und ist der größte und sauberste See Italiens. Seine Berge und Buchten, Strände und Städtchen, Wanderwege und Wassersport machen den Gardasee zu einem der populärsten Ziele für Italien-Urlaub.

Als attraktive Urlaubsregion gestaltet sich die Anreise zum Gardasee als sehr komfortabel. Der 50 Kilometer lange und 17 Kilometer breite See ist mit dem Auto oder dem Flugzeug, per Bus und per Bahn zu erreichen.

BILDER: Gardasee, Italien

Beste Reisezeit für Urlaub am Gardasee

Urlaub am Gardasee ist das ganze Jahr möglich. Das Klima rund um den Gardasee ist sub-mediterran, das bedeutet heiße Sommer und milde Winter mit kaum Niederschlägen. Die Berge um den Gardasee locken im Sommer zum Wandern, Laufen, Klettern und Mountainbiken, im Winter zum Skifahren (dann ist es direkt am See allerdings äußerst ruhig).

Im Norden des Gardasees freuen sich Segler und Surfer über perfekte Bedingungen. Die Winde Ora und Pelér brausen das ganze Jahr über das Wasser, am schönsten ist es aber natürlich bei warmem Wasser und stabilem Wetter von April bis Oktober.

Die Ortschaften direkt am See sind im Sommer das ideale Ziel für Badeurlaub am Gardasee, Italien - © Rasto SK / Shutterstock
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Die Ortschaften direkt am See sind im Sommer das ideale Ziel für Badeurlaub am Gardasee. Sand- und Kiesstrände in kleinen Buchten oder Strandbädern mit perfekter Infrastruktur lassen für einen entspannten Tag am See nichts zu wünschen übrig. Rund um den See genießen Läufer, Radfahrer, Inline Skater und Spaziergänger die sensationelle Kulisse der Uferpromenade.

Übernachten und Aktivitäten am Gardasee

Pensionen, Ferienhäuser und Hotels am Gardasee gibt es zuhauf, auch Campingplätze sind in Hülle und Fülle vorhanden. Von März bis Oktober haben alle Unterkünfte geöffnet, außerhalb der Saison schließen manche, vor allem kleinere Ferienwohnungen, ihre Tore. Informieren Sie sich am besten auch in den Hotels und Touristen-Informationen vor Ort über mögliche Aktivitäten am Gardasee.

Über die pittoreske Kulisse aus Wasser und Berge erstreckt sich ein dichtes Netz aus Wanderwegen und Mountainbike-Strecken rund um den Gardasee im Norden Italiens - © Anna Lurye / Shutterstock
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Über die pittoreske Kulisse aus Wasser und Berge erstreckt sich ein dichtes Netz aus Wanderwegen und Mountainbike-Strecken, im gebirgigen Norden versprechen Klettersteige rund um den bekannten Monte Baldo atemberaubende Ausblicke. Auch das Wassersport-Angebot am See lässt mit Segeln, Rudern und natürlich Baden und Schwimmen nichts zu wünschen übrig. Pferdetrekking und Drachenfliegen ist ebenfalls möglich.

Wer weniger Aktiv- und mehr Erholungsurlaub am Gardasee machen möchte, findet an den malerischen Badestränden oder in Spa- und Wellness-Hotels ein ruhiges Plätzchen, um bei einem Gläschen regionalem Wein oder Limoncello neue Kraft zu tanken.

Eine Reise ums Wasser: Die schönsten Orte am Gardasee

Der Gardasee erstreckt sich über die Regionen Trentino-Südtirol, Venetien und Lombardei und reicht damit von den schroffen Gipfeln der Alpen bis in die zypressenbestandene Tiefebene Norditaliens. An seinen Ufern erfüllen zahlreiche malerische Städtchen alle Voraussetzungen für einen Traumurlaub am Gardasee.

Riva del Garda (Reiff) – im tirolerischen Norden

Riva ist die nördlichste Ortschaft am Gardasee, Italien, und ein Paradies für Aktivurlauber - © Danny Iacob / Shutterstock
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Das immer noch ein bisschen tirolerisch geprägte Riva ist die nördlichste Ortschaft am Gardasee und ein Paradies für Aktivurlauber. Klettern und Bergsteigen am Monte Brione ist hier ebenso beliebt wie Segeln und Windsurfen am Gardasee. Wer genug von Sport hat, genießt das milde Klima und legt sich an den Strand – gleich drei stehen in Riva zur Verfügung, darunter der größte Strand am Gardasee.

Auch kulturelle Sehenswürdigkeiten gibt es in Reiff zu entdecken: Die trutzige Burg Rocca die Riva direkt am Wasser, die Barockkirche Santa Maria Assunta, der Varone Wasserfall, der sich in einer imposanten Felsschlucht verbirgt und die venezianische Bastion von Riva mit ihrem weithin sichtbaren Rundturm, dem Torre Apponale.

Torbole (Turbel) – Wassersport und Goethes Wohnhaus

Torbole am Gardasee im nördlichen Italien steht ganz im Zeichen von Wassersport und empfing bereits Johann Wolfgang von Goethe - © LucaVicari / Shutterstock
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Torbole liegt etwas weiter südlich von Riva. Auch hier ist die österreichische Vergangenheit noch deutlich sichtbar. Das Zollhäuschen aus dem 18. Jahrhundert, welches bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in Betrieb war, kann immer noch besichtigt werden.

Heute steht Torbole ganz im Zeichen von Wassersport. Surfer und Segler sind hier genau richtig, motorisierte Boote sind allerdings verboten. Die wunderbaren Wälder rund um Torbole, die sich bis zum Wander- und Kletterberg Monte Baldo erstrecken, haben schon Johann Wolfgang von Goethe inspiriert.

„Wie gern hätte ich meine Freunde einen Augenblick neben mir, dass sie sich der Aussicht freuen könnten, die vor mir liegt“, meinte Goethe über diesen herrlichen Flecken Erde. Das grüne Haus, in dem er damals wohnte, ziert heute eine Gedenktafel.

Malcesine – Seilbahn auf den Monte Baldo Gipfel

Sonnenanbeter, Windsurfer und Segler kommen am östlichen Ufer des Gardasees nach Malcesine, Italien - © leoks / Shutterstock
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Sonnenanbeter, Windsurfer und Segler kommen am östlichen Ufer des Gardasees nach Malcesine, aber ebenso Bergwanderer und Kletterer. Trotz viel Tourismus geht es am Hafen und in den Cafés noch halbwegs gemütlich zu. In den Gassen abseits der Hot Spots sind immer noch absolut ruhige Plätzchen zu finden. Zu besichtigen bietet Malcesine die barocke Kirche Santo Stefano, die Skaligerburg aus dem 13. Jahrhundert und den gotischen Palazzo di Capitani.

Tipp: In Malcesine startet mit der Seilbahn auf den Monte Baldo der wohl bequemste Weg, um auf dem über 2.000 Meter hoch gelegenen Plateau das atemberaubende Panorama zu genießen (um die Wartezeit kurz zu halten, am besten schon um etwa 9 Uhr vormittags oder erst am Nachmittag vor Ort sein oder mit dem Auto bis zur Mittelstation fahren).

Im Norden des Gardasees versprechen Klettersteige rund um den Monte Baldo atemberaubende Ausblicke, Italien - © Danny Iacob / Shutterstock
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Brenzone – Ruhiges Basislager in traumhafter Natur

Auch Brenzone ist ein ideales Basislager, um die unberührte Natur zwischen Gardasee und Monte Baldo zu erkunden. Wandern, Klettern und Bergsteigen wird auch hier großgeschrieben, dennoch ist Brenzone weniger bekannt und somit nicht so touristisch wie andere Regionen des Gardasees.

Inmitten der historischen Häuser in den steilen Gassen herrscht auch tagsüber Ruhe und die bildhübschen Häfen laden bei Sonnenuntergang ein, den einen oder anderen edlen Tropfen zu verkosten.

Tipp: In Spiazzi eine knappe Autostunde von Brenzone entfernt liegt die sehenswerte Kirche Madonna della Corona. Diese Wallfahrtskirche, direkt in einen steilen Felshang des Monte Baldo Massivs gebaut, ist die höchstgelegene Pilgerstätte Italiens.

Bardolino – Heimat des edlen Tropfens

Apropos edler Tropfen: Bardolino liegt eine gute halbe Stunde südlich von Malcesine und ist vor allem für seinen leicht spritzigen Roséwein bekannt. Die Weinreben des Bardolino gedeihen gemeinsam mit knorrigen Olivenbäumen rund um die Ortschaft. Der süffige Wein passt hervorragend zur Dolce-Vita-Atmosphäre von Bardolino, die bei den jährlichen Weinfesten im Mai oder September ihren Höhepunkt erreicht.

Wer entspannen möchte, ist an den sonnigen Badestränden von Bardolino richtig. In der charmanten Altstadt mit den verhältnismäßig „breiten“ Straßen sind vor allem die Piazza Matteotti und die rund 1.200 Jahre alte Kirche San Zeno sehenswert.

Tipp: Auf dem Weg nach Lazise liegt das Olivenölmuseum Museo dell’olio, welches kurzweilig und interessant die Tradition der Olivenölproduktion am Gardasee präsentiert – Kostproben inklusive.

Lazise – mittelalterliche Festung und autofreie Altstadt

Inmitten von Weinbergen gelegen ist Lazise ideal für Familienurlaub, denn erstens ist die mittelalterliche Altstadt komplett autofrei und zweitens befindet sich ganz in der Nähe der einzige Sandstrand am Gardasee (kostenpflichtig).

Innerhalb der Stadtmauer warten in engen, von bunten Fassaden gesäumten Gassen Cafés, Shops und Restaurants darauf, entdeckt zu werden. Außerhalb der Stadtmauer liegt mit der imposanten Skaligerburg von Lazise eine der besterhaltenen Festungen am Gardasee.

Tipp: Wer mit Kindern unterwegs ist (oder selbst ein bisschen Abwechslung braucht) findet auf dem Weg nach Peschiera del Garda gleich zwei Vergnügungsparks: Der Movieland Park und Gardaland (der größte Freizeitpark Italiens) bieten Spaß und Action für Groß und Klein.

Peschiera del Garda – Geschichte am ruhigen Abfluss des Gardasees

Noch ein Stück weiter, an der Südostecke des Gardasees liegt Peschiera del Garda und mit ihm der Fluss Mincio, der einzige Abfluss des Gardasees. Auch ein Bahnhof befindet sich hier, dennoch ist die Ortschaft selten überlaufen.

Der Hafen von Peschiera del Garda präsentiert sich als besonders malerisch. Kleine Fischerboote dümpeln vor bunten Häuserfronten auf dem türkisblauen Wasser und im Hintergrund thronen die altehrwürdigen Mauern der imposanten Festungsanlage von Peschiera.

Inmitten historischer Mauern führen verwinkelte Gässchen zum klassizistischen Dom San Martino, außerhalb ist unter anderem die Wallfahrtskirche Santuario della Madonna del Frassino sehenswert.

Sirmione – Entspannungskur im Thermalbad

Das imposante Skaligerkastell zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sirmione am Gardasee, Italien - © Stefano Termanini / Shutterstock
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Auf der Spitze einer Landzunge ganz im Süden des Gardasees liegt der idyllische Kurort Sirmione. Auch hier steht der Urlaub am Gardasee in erster Linie im Zeichen von Auszeit und Entspannung. Die heute von modernen Wellnesshotels genutzten Thermalquellen waren bereits bei den alten Römern bekannt und beliebt.

Abgesehen von den heißen Quellen lässt es sich auch an den malerischen Stränden wunderbar entspannen, zum Beispiel am Lido delle Bionde direkt unter der Grotte des Catull. Diese zählt übrigens ebenso wie das imposante Skaligerkastell zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sirmione. Auch das Wohnhaus der berühmten Opernsängerin Maria Callas ist hier zu besichtigen.

Tipp: Shoppingfreunde sollten dem Corso 74 Sirmione einen Besuch abstatten, einem Outlet-Center mit großen Marken, die das Urlaubsbudget dennoch nicht allzu sehr schmälern.

Desenzano del Garda – die größte Stadt am Gardasee

Desenzano del Garda liegt westlich von Sirmione, an der nächsten „Kurve“ des Gardasees. Als größte Stadt am Gardasee ist Desenzano vor allem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, denn hier halten die Züge zwischen Mailand und Venedig.

Die Region um Desenzano del Garda war archäologischen Funden zufolge bereits vor tausenden Jahren besiedelt. Historische Handelshäuser und der moderne Yachthafen zeugen von der jahrhundertelangen Bedeutung und dem Wohlstand der Stadt.

Entspannung finden Sie in Desenzano eher wenig, entlang der Flaniermeile reihen sich dafür unzählige Bars, Clubs, Boutiquen und Shops. Neben dem prächtigen Hafen zählen die Kirche Santa Maria Maddalena und die Ruinen der Villa Romana zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Desenzano del Garda.

San Felice del Benaco – Flitterwochen mit Ausblick

San Felice del Benaco liegt nicht direkt am Gardasee, sondern rund 2 Kilometer von seinem Ufer entfernt. Romantisch inmitten von Olivenbäumen und Weinbergen ist San Felice del Benaco ein beliebtes Ziel für verliebte Pärchen auf Hochzeitsreise. Der Ausblick auf den Gardasee ist von hier aus besonders schön.

Langgezogene Kiesstrände und die zauberhafte Altstadt von San Felice del Benaco laden zum Verweilen ein. Ebenfalls einen Ausflug wert ist die Wallfahrtskirche Santuario della Madonna del Carmine etwas außerhalb des Ortes, eine Festungsruine und die Isola del Garda, die größte Insel des Gardasees.

Manerba del Garda – römischer Tempel am klaren Wasser

Mediterranes Strandflair lockt auch an der 10 Kilometer langen Küste von Manerba del Garda, vor allem weil das Wasser des Gardasees hier besonders sauber und klar ist. Surfen, Tauchen, Schwimmen, Segeln und Baden zählt hier zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten am See, das grüne Hinterland bietet herrliche Wander- und Rad-Touren.

Der Name der Gemeinde stammt übrigens von der römischen Göttin Minerva, deren Tempelruine noch heute auf einem Felsen über der Ortschaft thront und als Wahrzeichen von Minerba del Garda gilt.

Etwas weiter nördlich führt eine schmale Landzunge fast bis zur kleinen Insel San Biagio, deren zypressenbestandene Küste ebenfalls traumhafte Badestellen bietet.

Eine schmale Landzunge führt von Manerba del Garda fast bis zur kleinen Insel San Biagio im Gardasee, Italien - © Andrea Berg / Shutterstock
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Moniga del Garda – Panorama mit Oliven und Wein

Das für den Chiaretto-Wein bekannte Moniga del Garda liegt ebenfalls direkt am See und begeistert vor allem Familien mit Campingplätzen und Ferienwohnungen direkt am langen Kiesstrand mit dem malerischen Hafen.

Die verwinkelten Gassen der Altstadt, die Burg von Moniga sowie die Kirche Madonna della Neve aus dem 16. Jahrhundert sind hier einen Besuch wert. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Moniga del Garda zählt auch eine 10 Kilometer lange Panoramastraße, die durch Weinberge und Olivenbäume bis nach Saló führt.

Salò – schwimmen, schlemmen, shoppen

Wer nicht zum Sporteln oder Relaxen an den Gardasee kommt, sondern auch kulturell etwas unternehmen möchte, urlaubt am besten in Saló. In der größten Stadt am Westufer des Gardasees können Feriengäste nicht nur baden, sondern auch einkaufen – und das noch so ziemlich ohne Massentourismus.

Boutiquen und Shops mit internationalen und italienischen Designer-Marken und gemütliche Cafés prägen das elegante Stadtzentrum, welches deutlich den Wohlstand der Region zeigt.

Tipp: In Gardone etwas weiter nördlich liegt ein sehenswerter Botanischer Garten, der von André Heller beeindruckend gestaltet wurde.

Zwischen Saló und Gargnano am Südwestufer des Gardasees, Italien, befindet sich die schmucke Ortschaft Gardone - © SusaZoom / Shutterstock
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Gargnano – Segeln in bester Gesellschaft

Weiter nördlich am Westufer des Gardasees wartet mit dem sonnenverwöhnten Gargnano ein Naturparadies der Extraklasse. Abgesehen von Zitronen- und Olivenhainen sowie der typischen Alpenvegetation sind der Palazzo Bettoni und die Kirche San Francesco sehenswert, deren Errichtung auf den Hl. Franz von Assisi zurückgeht.

Surfen ist in Gargnano ebenso unter idealen Bedingungen möglich und Segler treffen am See auf Profis aus aller Welt. Denn hier findet mit der Centomiglia die größte Segelregatta Europas statt. Surf- und Segelanfänger sind hier übrigens ebenfalls richtig, denn die Brise in Gargnano ist etwas gnädiger als sonst am Gardasee.

Tremosine sul Garda – Thron über dem See

Das bezaubernde Tremosine sul Garda zählt zu den schönsten Ortschaften ganz Italiens. Dabei besteht die Gemeinde aus 18 kleinen Dörfern, die sich über eine Steilklippe am Westufer verteilen und einen sensationellen Ausblick auf den Gardasee bieten. Noch schöner ist das Panorama fast nur von den bunten Gleitschirmen aus, die ebenfalls hier starten.

Auf dem Hochplateau rund um Tremosine sul Garda erstreckt sich der Nationalpark Alto Garda Bresciano, auf dessen Wanderwegen und Mountainbike-Strecken man wunderbar dem Alltag entfliehen kann. Einzig Campione liegt direkt am See und bietet zusätzlich zum alpinen Hochgefühl auch mediterrane Strand-Atmosphäre.

Limone sul Garda – steile Gassen durch Zitronenhaine

Am nordwestlichen Ufer des Gardasees liegt Limone Sul Garda, für viele eine der schönsten Plätzchen am Gardasee, Italien - © Stefano Termanini / Shutterstock
© Stefano Termanini / Shutterstock

Das Beste kommt zum Schluss: Etwas weiter südlich von Riva am nordwestlichen Ufer des Gardasees liegt Limone Sul Garda, für viele eines der schönsten Plätzchen am Gardasee. Der Name des Ortes hat nichts mit der Zitrone zu tun, sondern mit dem ehemaligen Grenzverlauf (lateinisch limes) zwischen Italien und Österreich.

Dennoch ist die Zitrone das Wahrzeichen des Ortes und somit auch außerhalb der Zitronenhaine im Norden von Limone allgegenwärtig. Ruinen von Zitronengewächshäusern können immer noch besichtigt werden und in der Burg ist ebenfalls eines vorhanden – inklusive Museum.

Der bezaubernde Ort wurde mit steilen Straßen direkt in den Berg gebaut und beeindruckt mit seinem weithin sichtbaren Dom San Benedetto. Einst war Limone Sul Garda ein beschauliches Fischerdorf, mittlerweile flanieren vor allem Touristen durch die verwinkelten Gässchen. Dennoch hat sich Limone Sul Garda seinen typisch italienischen Charme bewahrt und sollte beim Urlaub am Gardasee unbedingt als Zwischenstopp dabei sein.