Atlantic City – Amerikas Ostküsten-Vergnügungsmetropole, USA

Wer als Europäer an Glücksspiel, riesige Themenhotels und ähnliche Vergnügungen in Kombination mit den USA denkt, hat dabei zuerst die Wüstenstadt Las Vegas im Kopf. Dabei liegt knapp 3600 Kilometer weiter östlich eine Stadt, die schon eine riesige Vergnügungsmetropole war, Jahrzehnte bevor Las Vegas überhaupt die 10.000-Einwohner-Marke überschritten hatte: Atlantic City.

Heutzutage kennt man Atlantic City vor allem des Glücksspiels wegen. Dabei ist Atlantic City eine Stadt mit spannender Geschichte und zahlreichen Attraktionen, die deutlich mehr zu bieten hat als „nur“ Casinos.

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Dadurch handelt es sich um eine klassische Großstadt mit lebendigem Nightlife, tollen Shoppingmöglichkeiten und vor allem einer einzigartigen Lage: Denn Atlantic City liegt eingebettet in den Atlantik auf vielen kleineren sowie größeren Inseln.

Dieser war auch der Hauptgrund, weshalb einst aus zwei unscheinbaren Siedlungen eine der wichtigsten Vergnügungsmetropolen überhaupt wurde. Es lohnt sich daher ein genauerer Blick auf Atlantic City damals wie heute.

Heutzutage zählt Atlantic City knapp 39.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion sind es sogar über 350.000.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump betrieb hier sogar lange Zeit selbst ein Casino, das jedoch im Jahr 2014 geschlossen und im Jahr 2021 teilweise gesprengt wurde. Viele Menschen sehen darin ein Symbol des Niedergangs, welchen die Vergnügungsmetropole mittlerweile erlebt – abgehängt von der Konkurrenz wie dem bekannteren sowie beliebteren Las Vegas.

Atlantic City: Klima und beste Reisezeit

Trotz ihrer einzigartigen Lage direkt am – beziehungsweise im – Atlantik, eignet sich Atlantic City nicht für einen klassischen Badeurlaub, USA - © SNEHIT PHOTO / stock.adobe.com
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Trotz ihrer einzigartigen Lage direkt am – beziehungsweise im – Atlantik, eignet sich Atlantic City nicht für einen klassischen Badeurlaub. Das liegt in ihrem Klima begründet, denn die Stadt befindet sich in der feucht-subtropischen Klimazone. Sie weist typisches Ostküstenklima auf, das durch hohe Niederschlagsmengen und starke Passatwinde gekennzeichnet ist.

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Dennoch kann es hier im Sommer beinahe tropisch warm werden und auch die Winter sind vergleichsweise mild. Dementsprechend ist die Landschaft rund um Atlantic City vor allem durch immergrüne Feuchtwälder, aber auch Sumpfgebiete, Hochgrasebenen und Lorbeerwälder gekennzeichnet. Auch dieser „Regenwälder“ wegen kommen viele Besucher in die Region.

Die beste Reisezeit für Atlantic City hängt somit auch vom Reisezweck ab. Wer vor allem der Casinos und Vergnügungsangebote wegen kommt, wird ganzjährig fündig.

Wer hingegen einen klassischen Städtetrip mit Ausflügen in die Region plant, wählt am besten die Sommermonate Juni bis September. Dann herrschen durchschnittlich 23 bis 27 Grad Celsius und es gibt bis zu elf Sonnenstunden pro Tag.

Trotzdem ist mit etwa zehn bis elf Regentagen pro Monat zu rechnen. Wer es trockener, aber kälter mag, findet Atlantic City auch im November sowie Dezember in toller Atmosphäre vor – mit etwas Glück sogar von Schnee bedeckt.

Atlantic City: Historischer Überblick

Die Geschichte der Stadt Atlantic City begann, als im Jahr 1854 das erste Hotel errichtet wurde, USA - © jonbilous / stock.adobe.com
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Bei Atlantic City handelt es sich also um ein vielfältiges Reiseziel. Die Geschichte der Stadt begann, als im Jahr 1854 das erste Hotel im neugegründeten Atlantic City errichtet wurde. Zuvor befanden sich hier zwei kleine Siedlungen namens Galloway Township und Egg Harbor Township. Durch ihre einzigartige Lage am Atlantik sollten sie zukünftig als Ferienort dienen und wurden fortan entsprechend vermarktet – unter dem einheitlichen Namen Atlantic City.

Amerikas erste „Resort Town”

Noch im Jahr 1854 wurde Atlantic City eingemeindet und mit einer Zugverbindung nach Philadelphia ausgestattet. Über diese Atlantic Railroad kamen schnell erste Besucher in die noch junge Stadt. Ihre Zahl summierte sich bis zum Jahr 1874 auf etwa 500.000.

Von Casinos & Co gab es damals aber noch keine Spur in Atlantic City. Stattdessen machte sich die Stadt einen Namen durch Boxkämpfe und Schönheitswettbewerbe. So kam es, dass sich die einstige kleine Siedlung zu Amerikas erster „Resort Town“ entwickelte und vor allem rund um Philadelphia große Bekanntheit sowie Beliebtheit genoss.

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Boardwalk und Boom

Bis zu diesem Zeitpunkt glich Atlantic City aber noch eher einer scheinbar willkürlichen Ansammlung von Gebäuden, die von teuren Hotels bis hin zu günstigen Unterkünften reichten. Im Jahr 1870 initiierte Alexander Boardman daher den Bau einer Promenade, um Atlantic City sozusagen einen Mittelpunkt zu geben und „den Sand von den Hotels sowie der Eisenbahn fernzuhalten“, so jedenfalls wurde die Geschichte überliefert.

Der sogenannte „Boardwalk” führt vom Strand bis in die Stadt hinein und wurde im Laufe der Zeit immer wieder vergrößert. Er ist bis heute der Dreh- und Angelpunkt von Atlantic City und war ein ausschlaggebender Meilenstein für den anschließenden Boom der Stadt.

Dieser begann nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs. Atlantic City wuchs in rasantem Tempo und wurde durch immer mehr Hotels sowie Vergnügungsangebote ausgebaut. Alkohol und Glücksspiel waren schon damals für viele Besucher wichtige Gründe, um in die Stadt zu kommen. Doch dieser Boom wurde durch die Prohibition – zumindest vorerst – jäh beendet.

Atlantic City wird gerne auch als „Monopoly City“ bezeichnet. Das liegt daran, dass die Stadt in der Entstehungsgeschichte des Kultspiels eine wichtige Rolle spielte. In der Version, welche bis heute in den USA üblich ist, finden sich im Monopoly daher die Straßennahmen aus Atlantic City und der Umgebung wieder.

… und dann kam die Prohibition

Die Prohibition begann im Jahr 1920 und ging auch an Atlantic City nicht spurlos vorbei. Der Verbot von Alkohol führte dazu, dass weniger Besucher in die Ostküstenmetropole kamen. Während die Vergnügungseinrichtungen zunehmend in Probleme gerieten, erlebte die organisierte Kriminalität in Atlantic City einen Aufschwung. In jener Zeit kam so manch zwielichtige Prominenz in die Stadt an der Ostküste, beispielsweise Al Capone.

TIPP: Wer sich für diese spannende Phase in der Geschichte von Atlantic City interessiert, für den empfiehlt sich die Serie „Boardwalk Empire“. Die mehrfach ausgezeichnete Serie gibt einen Einblick in die Stadt während der Prohibition, wobei reale Ereignisse mit fiktiven Handlungssträngen verknüpft werden. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Buch von Nelson Johnson.

Eine sehr frühe Club-Szene

Atlantic City wollte sich jedoch nicht geschlagen geben und suchte nach neuen Einnahmequellen. Spätestens, seit im Jahr 1921 die erste Miss-America-Wahl in der Ostküstenmetropole abgehalten wurde, erlangte sie schließlich internationale Bekanntheit. Auch die Clubszene wurde weiter ausgebaut und nach dem Ende der Prohibition begann die Blütezeit der Vergnügungsmetropole.

Immer wieder wurde hier versucht, den Gäste etwas Neues und Besonderes zu bieten. Das führte dazu, dass die Stadt weiter ausgebaut und buchstäblich ins Wasser gebaut wurde. Teile der Promenade standen auf künstlichen Stelzen im Meer und die Piers ragten immer tiefer ins Wasser hinaus. Atlantic City begriff sich selbst als Pionier und diese Mentalität spiegelte sich auch in der Club-Szene wider.

Niedergang und Wiederaufblühen

Im Jahr 1976 wurde schließlich das Glücksspiel legalisiert, wodurch schnell zahlreiche Casinos entstanden. Eine neue Vergnügungsmetropole war geboren und damit eines der beliebtesten Reiseziele für einen Kurztrip an der US-amerikanischen Ostküste. Dennoch konnte Atlantic City niemals das Renommee seines Westküsten-Pendants erreichen: Las Vegas.

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Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb sich die Stadt gegen Ende des 20. Jahrhunderts im Niedergang befand, zumindest als touristisches Reiseziel. Nachdem nämlich das Glücksspiel auch in den Nachbarbundesstaaten von New Jersey legalisiert wurde, beispielsweise in New York oder Pennsylvania, blieben die Besucher zunehmend aus.

Immer mehr Casinos und Hotels mussten schließen, darunter auch das berühmte „Trump Plaza“ des ehemaligen US-Präsidenten. Tausende Menschen verloren ihre Jobs und die Einnahmen der Casinos in Atlantic City brachen seit dem Jahr 2006 um 45 Prozent ein. Um die Spielbankbranche zu retten, wurde das Internetglücksspiel legalisiert, was jedoch nicht die gewünschten Effekte brachte.

Stattdessen konzentriert sich Atlantic City mittlerweile auch auf andere Vorzüge, um wieder mehr Besucher in die Stadt zu locken. Ihre Identität geht somit weg von der reinen Vergnügungsmetropole und hin zu einem wertvollen touristischen Reiseziel. Im Vordergrund stehen dabei die einzigartige Lage von Atlantic City, ihre Sehenswürdigkeiten sowie sportliche Ereignisse.

Ein Wiederaufblühen lässt sich daher bereits erkennen – wenn auch in langsamem Tempo. Umso spannender ist es, Atlantic City in dieser einmaligen Phase zu erleben, mitten im Umbruch und abseits des Massentourismus.

Atlantic City: Anreise und Unterkunft

Die Anreise nach Atlantic City ist auf mehreren Wegen möglich. Die Stadt verfügt zwar über einen eigenen Flughafen, dieser wird jedoch nur vereinzelt aus dem Inland angeflogen. Internationale Besucher, die beispielsweise aus Deutschland kommen, landen daher in der Regel am Philadelphia International Airport, dem Newark Liberty International Airport oder dem Trenton-Mercer Airport. Von diesen Flughäfen sowie anderen inländischen Ausgangspunkten lässt sich Atlantic City gut mit der Bahn erreichen.

Auch die Anreise mit dem Bus beziehungsweise Fernbus ist möglich. Beliebt sind dafür die Greyhound Lines sowie der New Jersey Transit. Alternativ können Reisende auch mit dem Schiff oder über die Straße nach Atlantic City kommen. Wer jedoch mit dem Mietwagen anreist, muss mit einer schwierigen sowie teuren Parksituation in der Stadt rechnen.

Atlantic City: Besonderheiten für Touristen

Das Glücksspiel ist einer der Hauptgründe für viele nationale sowie internationale Besucher, um nach Atlantic City zu kommen, USA - © Netfalls / stock.adobe.com
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Das Glücksspiel ist somit nach wie vor einer der Hauptgründe für viele nationale sowie internationale Besucher, um nach Atlantic City zu kommen. Allerdings ist das Glücksspiel in den USA erst ab 21 Jahren erlaubt. Wer jünger ist, darf sich unter Umständen im Casino aufhalten, jedoch nicht selbst spielen, ohne sich strafbar zu machen.

Zudem sollte jeder Spieler über eine Grundkenntnis der jeweiligen Glücksspiele verfügen, welche in den Casinos zur Verfügung stehen. Dazu gehören vor allem Black Jack, Roulette und Glücksspielautomaten. Wichtig zu wissen ist auch, dass Poker nur in wenigen Casinos gespielt wird.

Gepokert wird stattdessen in speziellen City Poker Rooms, welche es überall in Atlantic City gibt. Auch hier ist eine grundlegende Kenntnis der Regeln essentiell, um am Glücksspiel teilnehmen zu können. Etwas Vorbereitung auf den Besuch in der Vergnügungsmetropole kann sich für „Spielwillige“ somit lohnen.

Wer hingegen der Sportereignisse wegen nach Atlantic City kommt, muss frühzeitig die Tickets reservieren. Beliebte Veranstaltungen wie die Football-Spiele der Atlantic City Blackjacks sind teilweise frühzeitig ausverkauft. Ein Besuch lohnt sich jedoch, denn die Heimspiele der Blackjacks finden in der Boardwalk Hall statt und damit in einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Atlantic City.

Sehenswürdigkeiten in und um Atlantic City

Die Sehenswürdigkeiten sind für viele Besucher, vor allem diejenigen unter 21 Jahren, Grund genug, um nach Atlantic City zu reisen, USA - © creativefamily / stock.adobe.com
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Mit den Sehenswürdigkeiten ist ein wichtiges Stichwort gefallen, denn diese sind für viele Besucher, vor allem unter 21 Jahren, Grund genug, um nach Atlantic City zu reisen. Schließlich handelt es sich um eine Stadt mit spannender Geschichte, die ihre Spuren hinterlassen hat:

Der Boardwalk

Der Boardwalk war der Startschuss für den Erfolg von Atlantic City. Bis heute ist die Promenade der Dreh- und Angelpunkt der Stadt. Er gehört daher zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und bietet auf einer Länge von sechs Kilometern eine Vielzahl an Freizeit- sowie kulinarischen Angeboten. Am Boardwalk herrscht ganzjährig Jahrmarktatmosphäre mit Karussells und weiteren Attraktionen.

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Zudem laden die Souvenirläden und Boutiquen zum Shoppen ein. Vor allem, da Schuhe sowie Kleidung in der Ostküstenmetropole steuerfrei erworben werden können, gilt Atlantic City als echtes Shopping-Paradies. Weiterhin befindet sich auf dem Boardwalk eine eigene Version des „Walk of Fame“ in Hollywood mit Handabdrücken von Stevie Wonder, Frank Sinatra und weiteren Berühmtheiten.

Der Steel Pier

Beim Steel Pier handelt es sich um eine Seebrücke der besonderen Art: Im Jahr 1898 wurde ein Stahlpier am Ende des Boardwalks errichtet, welcher der Vergnügung dienen sollte. Daher befinden sich auf dem Steel Pier zahlreiche Fahrgeschäfte für jedes Alter von Achterbahnen bis hin zur neuesten Ergänzung: Das Riesenrad „The Wheel“ steht in fast 70 Metern Höhe und bietet einen atemberaubenden Blick über Atlantic City.

Der Stahlpier ist somit sicherlich einer der außergewöhnlichsten Freizeitparks der Welt und spiegelt die stadttypische Atmosphäre optimal wider. Doch es gibt noch einen weiteren, weniger bekannten Pier, der ebenfalls einen Besuch wert ist: Ozean Eins. Hier befindet sich ein High-End-Einkaufszentrum und ein sehenswerter Musikbrunnen.

Ocean City

Nicht in Atlantic City, aber in unmittelbarer Nähe, befindet sich Ocean City. Es ist eine beliebte Anlaufstelle für Reisende mit Kindern oder jene, die schlichtweg ein bisschen am Strand entspannen möchten. Obwohl die US-amerikanische Ostküste nicht unbedingt ein Badeparadies ist, finden sich bei Ocean City nämlich einige Sandstrände, die bei gutem Wetter zum Baden, Bootfahren, Angeln, Kajakfahren, Kiteboarden oder zu weiteren Wassersportarten einladen.

Zudem ist Ocean City selbst einen Besuch wert, denn die kleine Stadt ist seit ihrer Gründung im Jahr 1879 frei von Alkohol und besticht zugleich durch ihre historische Innenstadt. Auch gibt es mehrere Freizeitparks, ein Theater sowie ein Historisches Museum über die Geschichte von Ocean City.

Die Jim Whelan Boardwalk Hall

Die Boardwalk Hall ist, wie bereits erwähnt, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Atlantic City – neben den Casinos versteht sich. Sie wurde im Jahr 1929 eröffnet und dient seither als Veranstaltungshalle, beispielsweise für Konzerte.

Die Boardwalk Hall ist außerdem die Heimat der Miss America Finals und genießt auch deshalb weltweites Renommee. Eine Besichtigung lohnt sich, sei es in Aktion bei einer Veranstaltung oder hinter den Kulissen, denn dort befindet sich das größte Musikinstrument der Welt: eine Orgel mit 33.000 Pfeifen.

Das Atlantic City Art Center, Aquarium und das Historical Museum

Es sind aber auch die kleineren, weniger bekannten Sehenswürdigkeiten, welche in Atlantic City sehenswert sind. Da wäre einerseits das Atlantic City Art Center, eine Galerie mit nationalen sowie internationalen Kunstausstellungen. Diese befindet sich auf einem städtischen Pier und damit in einzigartiger Kulisse.

Andererseits ist das Atlantic City Aquarium ein echter Geheimtipp, denn dort gibt es interaktive Exponate zu sehen, die nicht nur Meereslebewesen aus der Region zeigen, sondern aus der ganzen Welt. Wer vor Ort ist, sollte zudem einer der exotischen Tiershows beiwohnen, die hier zweimal täglich stattfinden.

Zuletzt informiert das Atlantic City Historical Museum über die spannende Geschichte der Ostküstenstadt, untermalt durch faszinierende Fotografien aus vergangenen Zeiten.

Das Absecon Lighthouse

Der Leuchtturm von Atlantic City ist bereits aus weiter Entfernung zu sehen, denn er thront auf mehr als 50 Metern Höhe und ist auffällig in schwarzer sowie gelber Farbe gestrichen. Damit bietet das Absecon Lighthouse einen beeindruckenden Blick auf das Meer, die umliegenden Inseln und die Stadt. Erbaut wurde der Leuchtturm bereits im Jahr 1857 und mittlerweile wurde er mehrfach renoviert sowie durch ein interessantes Museum ergänzt.

Zusätzliche Reisetipps für Atlantic City

An Sehenswürdigkeiten mangelt es Atlantic City nicht, die Stadt ist daher mehr als „nur“ eine Vergnügungsmetropole im Schatten von Las Vegas, USA - © miami2you / stock.adobe.com
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An Sehenswürdigkeiten mangelt es Atlantic City somit nicht. Die Stadt ist daher mehr als „nur“ eine Vergnügungsmetropole im Schatten von Las Vegas. Sie ist ein Reiseziel mit spannender Geschichte und allerhand Unterhaltung in einer einzigartigen Landschaft. Es gibt also viele gute Gründe, um die Reise in die USA mit einem Abstecher nach Atlantic City zu verbinden. Allerdings sollten dabei die nachfolgenden Tipps berücksichtigt werden.

Besser nicht in der Hurricane-Season

Atlantic City wird immer wieder von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Zwar kommt es nur selten zu verheerenden Schäden wie jenen im Jahr 2012, dennoch empfiehlt sich die Reise eher abseits der Hurricane-Season. Diese findet in den Monaten Juni bis November statt, wobei es jährliche Schwankungen geben kann.

Da jedoch die beste Reisezeit ebenfalls im Sommer ist, lohnt sich eine gewisse Spontanität bei der Reiseplanung. Hurricanes treten schließlich nicht plötzlich auf, sondern bilden sich langsam und lassen sich relativ gut vorhersagen. Wer also während der Hurricance-Season nach Atlantic City reist, sollte den Wetterbericht im Blick behalten.

Nicht auf Diät anreisen

An Versuchungen mangelt es der Vergnügungsmetropole an der Ostküste nicht, was auch im kulinarischen Sinne gilt. Wer daher auf Diät anreist, muss an jeder Ecke widerstehen und kann die Reise nicht in vollen Zügen genießen. Nach Atlantic City zu kommen, sollte daher auch bedeuten, die eigenen Regeln mal zu vergessen und sich auf die Versuchungen der Stadt zumindest ein Stück weit einzulassen.

Genug Zeit für die Sehenswürdigkeiten mitbringen

Auch, wenn Vergnügung beim Städtetrip nach Atlantic City im Vordergrund stehen soll, lohnt es sich, ausreichend Zeit für das Sightseeing einzuplanen. Denn die vorgestellten Sehenswürdigkeiten machen bereits deutlich, dass es hier weit mehr zu entdecken gibt als nur Casinos.

Zusammenfassung

Unterm Strich ist Atlantic City also ein vielseitiges Reiseziel, das für jeden Geschmack die passenden Attraktionen bietet. In jedem Fall sollte die Stadt bei einer Reise an die US-amerikanische Ostküste besucht werden, um sich einen Eindruck von ihrer spannenden Geschichte und der Unterhaltungsindustrie zu machen, für welche die USA so bekannt und beliebt sind.

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