Staatsoper in Wien, Österreich

Über 50 Vorstellungen, sowohl Oper als auch Ballett, begeistern die Zuschauer der Wiener Staatsoper an über 300 Tagen im Jahr, Österreich - © Aleksandar Todorovic / Shutterstock
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Die Wiener Staatsoper war eines der ersten Gebäude, das unter Kaiser Franz Joseph an der Ringstraße errichtet wurde und zählt noch heute nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den besten Opernhäusern der Welt.

Die prachtvolle Staatsoper in Wien zählt zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten von Wien und zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt. Über 50 Vorstellungen auf höchstem Niveau, sowohl Oper als auch Ballett, begeistern die Zuschauer an über 300 Tagen im Jahr.

BILDER: Wiener Staatsoper

Besuch der Wiener Staatsoper

Die Staatsoper am Wiener Opernring liegt am Ende Kärntner Straße und ist nicht nur aufgrund ihrer Aufführungen sehenswert. Die prachtvolle Fassade der Staatsoper lässt bereits auf den Prunk schließen, der sich auch in ihrem Inneren fortsetzt. Das mit rotem Teppich ausgelegte Haus strotzt im Foyer, an der Haupttreppe, im Marmorsaal, im Schwindfoyer und im Gustav-Mahler-Saal nur so vor prunkvollen Verzierungen.

Die Wiener Staatsoper strotzt im Foyer, an der Haupttreppe, im Marmorsaal, im Schwindfoyer und im Gustav-Mahler-Saal nur so vor prunkvollen Verzierungen, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Im Zuge von Führungen, die in sieben Sprachen abgehalten werden, können das prachtvolle Interieur inklusive Zuschauerraum mit seinen insgesamt 1.709 Sitzplätzen besichtigt werden.

Tipp: Kurz vor Spielbeginn kann eines der 567 Stehplatztickets für eine Oper oder ein Ballett zu einem günstigen Preis erworben werden. Die laut Auskunft des Opernhauses besten Plätze in Bezug auf Sicht und Akustik befinden sich übrigens in der Galerie Mitte Reihe 2, Platz 36 und 37.

Auch die Größen auf der Bühne lassen nichts zu wünschen übrig. Das Wiener Staatsopernorchester tourt mit seiner „Abspaltung“, den Wiener Philharmonikern, um die ganze Welt und ist das einzige Orchester weltweit, das jeden Abend irgendwo auf der Welt einen Auftritt zum Besten gibt. Auch der Chor der Wiener Staatsoper und das Wiener Staatsballett sorgen mit ihren Vorführungen für regelmäßige Begeisterung in den Zuschauerrängen. Für das junge Publikum gibt es übrigens häufig Aufführungen von Peter Pan, Aladdin, Das Traumfresserchen oder Wagners Nibelungenring für Kinder in der Kinderoper.

Tipp: Wer einer Aufführung der Staatsoper einmal kostenlos beiwohnen möchte, kann das Haus im April, Mai, Juni oder September besuchen. Im Zuge der „Oper live am Platz“ wird das Geschehen auf der Bühne auf einer 50m2 großen Leinwand vor der Oper übertragen.

Eiserner Vorhang

Als „Eiserner Vorhang“ wird die Brandschutzvorrichtung bezeichnet, die sich seit 1955 zwischen Bühne und Zuschauerraum befindet. Jede Saison wird ein anderer internationaler Künstler beauftragt, den gigantischen Vorhang mit einem 176m2 großen Bild zu schmücken, das mit Magneten befestigt wird.

Zwischen dem "Eisernen Vorhang“, einer wichtigen Brandschutzvorrichtung und dem Zuschauerraum befindet sich der Orchestergraben, Wiener Staatsoper, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Wiener Opernball

Jedes Jahr am letzten Donnerstag in der Faschingszeit findet in Wien ein besonders kulturelles Highlight statt. Zum Ball in der Wiener Oper strömen unter gewaltigem Medien-Aufgebot Künstler, Politiker, Unternehmer und andere wichtige Persönlichkeiten aus aller Welt, die den Opernball zum größten und nobelsten internationalen Treffpunkt Österreichs machen.

Entstehung und Bau der Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper geht auf Kaiser Leopold I. zurück, der als leidenschaftlicher Musiker auch selbst komponierte und im 17. Jahrhundert die Wiener Hofoper gründete. Auch Kaiser Joseph II. war ein großer Liebhaber der Musik und Freund des weltberühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Wiener Staatsoper geht auf Kaiser Leopold I. zurück, der im 17. Jahrhundert die Wiener Hofoper gründete, Österreich - © Sergey Karpov / Shutterstock
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Die Staatsoper in Wien wurde von 1863 bis 1869 errichtet und war damals eines der ersten Gebäude auf der prunkvollen Ringstraße. Architekt der Wiener Staatsoper war August von Sicardsburg, das Interieur stammt von Eduard van der Nüll. Die feierliche Eröffnung des Opernhauses erfolgte am 25. Mair 1869 mit Mozarts Oper „Don Juan“, der das Kaiser-Ehepaar Franz Joseph und Elisabeth beiwohnten.

Heute werden in der Staatsoper Werke vom Barock bis ins 20. Jahrhundert aufgeführt. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde das Opernhaus durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Zehn Jahre nach Kriegsende konnte die Staatsoper am 5. November 1955 mit Beethovens „Fidelio“ wieder eröffnet werden. In der Zwischenzeit fanden die Aufführungen in der Volksoper und im in Windeseile restaurierten Theater an der Wien statt. Die Wiedereröffnung der Staatsoper wurde damals im TV übertragen und wurde von der Bevölkerung als symbolische Wiederbelebung der Republik angesehen.

Weiterführende Links:

Offizielle Website der Wiener Staatsoper mit aktuellem Spielplan
Führungen durch die Wiener Staatsoper
Streaming ausgewählter Vorstellungen der Staatsoper im Internet