Altstadt von Innsbruck, Österreich

Die Landeshauptstadt Innsbruck liegt inmitten der Tiroler Alpen an den Ufern des Inn und bietet sowohl alpines als auch urbanes Flair, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Inmitten der Tiroler Alpen schmiegt sich die Landeshauptstadt Innsbruck an die Ufer des Inn und lockt Besucher mit gemütlichen Cafés, feinen Boutiquen und herrlichen Baudenkmälern aus Kaiserzeiten in seine schmucke Altstadt.

An kaum einem anderen Ort in Mitteleuropa liegen sich Natur und Stadt derart nahe wie in Innsbruck. Die Landeshauptstadt Tirols versprüht sowohl urbanes als auch alpines Flair, bietet exklusive Hotels und prunkvolle Bauten in unmittelbarer Nähe zu sonnenverwöhnten Gipfeln und verschlafenen Bergdörfern und lockt rund ums Jahr mit kulturellen Highlights, entspannt-vergnügter Freizeit und sportlichen Herausforderungen.

BILDER: Altstadt von Innsbruck

Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Innsbruck

Die „Hauptstadt der Alpen“, wie Innsbruck auch gerne genannt wird, präsentiert sich dem Besucher ebenso klein und überschaubar wie facettenreich und mondän. Abseits der herrlichen Natur rund um Innsbruck hat die Stadt ihre eigenen Highlights zu bieten.

Ein Rundgang durch die Altstadt von Innsbruck beginnt am besten an der eindrucksvollen Triumphpforte, die auch gleichzeitig das Eingangstor zur sehenswerten Maria-Theresien-Straße darstellt.

Triumphpforte

Die eindrucksvolle Triumphpforte im Zentrum von Innsbruck stellt das Eingangstor zur sehenswerten Maria-Theresien-Straße dar, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Einst markierte die Triumphpforte das südliche Tor in der Stadtmauer, heute zählt es zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Innsbruck. Das steinerne Portal wurde 1765 zu Ehren der Hochzeit von Erzherzog Leopold mit Maria Ludovica von Spanien errichtet. Neben Porträts und Statussymbolen der Habsburger zeigt die Südseite der Triumphpforte Motive der Liebe zu Ehren des jungen Paares, die Marmorreliefs der Nordseite thematisieren den damaligen plötzlichen Tod des Kaisers Franz Stephan von Lothringen.

Maria-Theresien-Straße

Hinter der Triumphpforte beginnt die breit angelegte Maria-Theresien-Straße, die über die Herzog Friedrich Straße zum Goldenen Dachl, dem weltberühmten Wahrzeichen von Innsbruck führt. Sie wurde im Zuge der Stadterweiterung im 13. Jahrhundert angelegt, und ist heute eine der sechs bedeutendsten Einkaufsstraßen von Österreich.

BILDER: Maria Theresien Straße in Innsbruck

 

Prächtige Barockfassaden säumen den imperialen Straßenzug, die gemeinsam mit modernen Geschäftslokalen, Cafés und Restaurants einen attraktiven Mix aus Alt und Neu bilden. Zu den berühmtesten Bauten zählen die weithin sichtbare Annasäule, die Serviten- und Spitalskirche, das Gasthaus Innsprugg aus dem 15. Jahrhundert, das Neue Rathaus, das Alte Landhaus und die Palais Lodron, Trapp, Troyer-Spaur und Fugger-Taxis. Nach knapp 500 Metern mündet die Maria-Theresien-Straße in die Herzog-Friedrich-Straße, die auf der anderen Seite des ehemaligen Stadtgrabens direkt zum Goldenen Dachl führt.

Stadtturm und Altes Rathaus

Der markanteste Punkt in der Herzog-Friedrich-Straße ist neben dem Goldenen Dachl der Stadtturm von Innsbruck. Der 51m hohe Turm wurde zwischen 1442 und 1450 als Teil des historischen Rathauses aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Er ist damit der älteste derartige Turm Österreichs.

Der Stadtturm von Innsbruck wurde zwischen 1442 und 1450 errichtet und ist damit der älteste derartige Turm Österreichs - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Damals beherbergte der Stadtturm den Turmwächter, die von den Innsbrucker Bürgern eingesetzt wurden, um ihre Stadt zu verteidigen und vor Feuer zu warnen. Auch das Stadtgefängnis war hier, hinter den vergitterten Fenstern, zu finden. 1967 verließ die letzte „Türmerin“ die Türmerwohnung. Im Turmzimmer ein Stockwerk tiefer hält heute der Turmbund seine Treffen ab.

Über 148 Stufen kann eine Aussichtsplattform auf 31 Metern Höhe erreicht werden, die einen ausgezeichneten Überblick über den Stadtkern von Innsbruck und den Inn bietet.

Helblinghaus

Das Helblinghaus im Zentrum von Innsbruck verdankt seine Berühmtheit den herrlichen Stuckverzierungen aus dem 17. Jahrhundert, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Das Helblinghaus am Ende der Herzog Friedrich Straße verdankt seine Berühmtheit den herrlichen Stuckverzierungen, die gefühlt jeden Zentimeter seiner Fassade bedecken. Das einst gotische Bürgerhaus wurde im 15. Jahrhundert errichtet und vermutlich rund 200 Jahre später mit seinem prächtigen Barock-Kleid versehen. 1800 bis 1827 im Besitz von Sebastian Hölbling trägt es seither dessen Namen.

Goldenes Dachl

Das Goldene Dachl im Zentrum der Stadt ist als Wahrzeichen von Innsbruck weithin bekannt, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Das Goldene Dachl, Wahrzeichen von Innsbruck, liegt im Herzen der Stadt in der Biegung der Herzog Friedrich Straße. Seit 1500 glänzen seine 2657 feuervergoldeten Schindeln in der Tiroler Sonne. Das Gebäude, an dem sich der prunkvolle, freskenverzierte Erker befindet, war im 15. Jahrhundert Residenz des Tiroler Landesfürsten Friedrich IV. und Sigmund des Münzreichen.

Waltherpark, Innsteg und Hofgarten

Nach dem goldenen Dachl führt der Weg am Helblinghaus vorbei zur Innbrücke. Von hier aus fällt der Blick auf die farbenfrohen Bauten am Ufer des Inn, die zu den berühmtesten Postkartenmotiven von Innsbruck zählen.

Von der Innbrücke fällt der Blick auf die farbenfrohen Bauten am Ufer des Inn, die zu den berühmtesten Postkartenmotiven von Innsbruck zählen, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Am anderen Ufer des Inn führt die Innallee vom Waltherpark bis zum Innsteg, von wo aus der Blick auf die von Grün umrahmten Kirchtürme des St. Jakobs-Doms und die Pfarrkirche St. Nikolas fällt. Der Innsteg mündet in den Hofgarten, an dessen Südwestseite die Domkirche St. Jakob und die Kaiserliche Hofburg mit der Hofkirche zu finden sind.

Innsbrucker Dom St. Jakob

Als Hauptkirche der Diözese Innsbruck und Teil des Tiroler Jakobsweges thront der Dom zu St. Jakob am östlichen Innufer, Österreich - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Als Hauptkirche der Diözese Innsbruck und Teil des Tiroler Jakobsweges thront der Dom zu St. Jakob am östlichen Innufer. Neben einem spektakulären Interieur beherbergt der Innsbrucker Dom auch die Grabstätten des Tiroler Landesfürsten Maximilian III. und Erzherzog Eugen von Österreich, sowie das umfangreichste Glockenspiel Österreichs.

Hofburg und Hofkirche

Wie jede echte Habsburgerstadt hat auch die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck eine Hofburg, die zu Kaiserzeiten der Monarchen-Familie als Residenz diente. Ihre prunkvollen Räumlichkeiten können heute im Zuge von Führungen besichtigt werden. Sehenswert sind auch der denkmalgeschützte Hofgarten und die benachbarte Hofkirche, die das prunkvolle aber leere Grabmal von Maximilian I. beherbergt.

Das Innere der Hofkirche in Innsbruck, Österreich, bildet mit Gemälden, Holzschnitzereien und Stuckarbeiten ein meisterhaftes Gesamtkunstwerk - © dnaveh / Shutterstock
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Von der Hofburg wieder zur Maria-Theresien-Straße

Gegenüber der Hofburg, direkt am Rennweg thront das säulenbewährte Landestheater von Tirol, welches vor bis zu 800 Zuschauern Opern, Operetten, Theaterstücke und Musicals darbietet. Östlich der Hofburg ist in der Universitätsstraße noch die Jesuitenkirche der Hl. Dreifaltigkeit sehenswert. Kurz davor zweigt die Angerzellgasse mit dem Tiroler Volkskunstmuseum zur Museumsstraße ab, die das Tiroler Landesmusuem beherbergt.

Über die Museumsstraße und den Burggraben gelangt man wieder direkt auf die Maria-Theresien-Straße und hat damit die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Innsbruck besucht.

Weiterführende Links:

Offizielle Tourismus-Website von Innsbruck