Sacre Coeur in Paris, Frankreich

Die strahlend weiße „Basilique du Sacre Coeur de Montmartre“ bietet durch ihren Standort ganz oben auf dem Hügel des Stadtviertels Montmartre einen wunderbaren Ausblick über Paris, Frankreich - © Gregg Chastain / Fotolia
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Die strahlend weiße „Basilique du Sacre Coeur de Montmartre“ in Paris bietet durch ihren Standort ganz oben auf dem Hügel, der das Stadtviertel Montmartre beherbergt, einen wunderbaren Ausblick über die Hauptstadt Frankreichs.

Die strahlend weiße „Basilique du Sacre Coeur de Montmartre” ist eine prachtvolle Wallfahrtskirche in der französischen Hauptstadt Paris.

Sie bietet durch ihren Standort ganz oben auf dem Hügel, der das Stadtviertel Montmartre beherbergt, einen wunderbaren Ausblick über die Hauptstadt Frankreichs. Man erreicht die imposante Kirche über mehrere Stufen oder mit einer Zahnradbahn.

Bevor die römisch-katholische Wallfahrtskirche Sacre Coeur auf dem Montmartre erbaut wurde, befanden sich, während der Römerzeit, zwei Tempel auf dem Pariser Hügel. Einer von ihnen ehrte den Gott Mars, der andere Merkur. Durch die relativ frühe Christianisierung dieses Gebietes verschwanden diese Tempel allerdings wieder und machten im Mittelalter einem Benediktinerkloster Platz.


Pariser Künstlerviertel Montmartre

Montmartre war, noch bevor es im 19. Jahrhundert zu einem Stadtteil von Paris wurde, ein beliebter Treffpunkt für Künstler aller Art wie Maler und Literaten. Hier lebten unter anderem berühmte Persönlichkeiten wie Renoir, Van Gogh oder Picasso. Auch heute gilt es noch als das Künstlerviertel von Paris. Touristen haben die Möglichkeit, direkt vor Ort Karikaturen oder Portraits von den Künstlern, die ihre Waren meist auf der Straße anbieten, anfertigen zu lassen.


Geschichte der Sacre Coeur

Die Basilika Sacre Coeur wurde im Jahr 1919 eingeweiht, bedingt durch den Ersten Weltkrieg erst fünf Jahre nach ihrer Fertigstellung. Der Grund für den Bau war die Schaffung einer Gedenkstätte für die Opfer des französisch-preußischen Krieges. Anfangs musst die Basilika herbe Kritik der Architekturwelt einstecken. Von „bedeutungslosen Baukörpern”, „bleichem Werkstoff” und „unverwüstlicher Hässlichkeit” war hier die Rede. Dennoch sollte sich jeder Besucher selbst sein Bild des imposanten Bauwerks machen. In Ansätzen erinnert ihr Stil an die Hagia Sophia in Istanbul oder die Markuskirche auf dem Markusplatz in Venedig.

Besuch der Sacre Coeur

Die beeindruckende Kuppel der im romanisch-byzantinischen Stil erbauten Kirche erreicht man über etliche Stufen, eine Anstrengung, die sich durchaus lohnt, da der Blick über Paris aus dieser Höhe noch faszinierender ist. Die Besuchszeit für die Basilika ist – wie bei den meisten Pariser Sehenswürdigkeiten – in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden am günstigsten, da zu diesen Zeiten der Besucherandrang am geringsten ist. Wer einen Fotoapparat mitbringt, sollte diesen allerdings nur außerhalb der Basilika benutzen, im Inneren ist Fotografieren nämlich streng verboten.

Weiterführende Links:

Offizielle Website der Sacre Coeur de Montmartre in Paris