Ferien in Dänemark – das sollten Sie nicht verpassen

Die Königliche Oper in Kopenhagen, Dänemark, liegt auf der Insel Holmen genau in der Sichtachse mit der Marmorkirche und dem königlichen Schloss Amalienborg - © Oliver Foerstner / Shutterstock
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Dänemark zählt zu den abwechslungsreichsten Ländern Europas. Neben Kultur, Geschichte und Natur inklusive Strand und Meer gibt es eine ganze Reihe an Unterhaltungsmöglichkeiten für jeden Geschmack. Urlaub in Dänemark, dem Geburtsland der Legosteine, bedeutet Kirchen und Könige in Kopenhagen, Ferienhäuser am Strand, moderne Museen und beeindruckende Burgen, sowie wunderbare Natur und historische Prachtbauten.

St. Clemens Kirche in Aarhus

Der Bau der St. Clemens Kirche in Aarhus begann 1201 im romanischen Stil, allerdings wurde der Dom 1450 bis 1520 zu einer gotischen Kathedrale umgebaut. Es sind immer noch Überbleibsel des romanischen Baustils erkennbar, aber die Gotik dominiert. Bei diesem Dom handelt es sich um den längsten (93 Meter) und höchsten (96 Meter) Kirchenbau in ganz Dänemark. Im Inneren finden bis zu 1.200 Gläubige Platz und wer möchte, kann den beeindruckenden Kirchenturm besichtigen, von dem aus sich ein grandioser Überblick über die Stadt auftut.

Die St. Clemens-Kirche , auch Dom zu Århus genannt, der größte Sakralbau in der Stadt Aarhus, Dänemark - © Raymond Thill / Fotolia
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Kattegat und Henne Strand

Sowohl Nord- als auch Ostsee-Gefühle kommen auf, wenn die Brise am Kattegat auffrischt. Übersetzt bedeutet Kattegat „Katzenloch“ und meint das Meeresgebiet zwischen Jütland und der Westküste Schwedens. Direkt am Kattegat liegt Djursland, eine dänische Halbinsel, die eine Vielzahl an Attraktionen zu bieten hat. Der 180km2 große Nationalpark Mols Bjerge lädt mit seinen Wald-, Heide- und Wiesenflächen bis zur Küste zum Wandern ein. Sehr sehenswert ist außerdem der weiße „dickbäuchige“ Sletterhage Fyr Leuchtturm, zu dem allein schon die Anfahrt ein wunderbares Naturerlebnis darstellt.

Beschaulich, idyllisch und charmant zeigt sich Henne Strand. Neben der dänischen Gastfreundschaft überzeugt das Dorf mit seiner enormen Vielseitigkeit. Ob Strandausflug, Wander- oder Radtour, die abwechslungsreiche Landschaft macht Lust auf Mehr. Unbedingt besuchen sollten Sie die sogenannte Blaabjerg Plantage auf dem gleichnamigen Berg. Geprägt ist diese Gegend von Dünen, Küstenhängen, Pflanzen und – mit etwas Glück – dem ein oder anderen Rotwild. Die komfortablen Ferienhäuser Henne Strand machen den Aufenthalt im Dorf zu einem gemütlichen und entspannten Zwischenstopp.

Das Legoland in Billund

Es gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Freizeitattraktionen in Dänemark: Das Legoland in Billund bietet Unterhaltung, Spaß und jede Menge Action. Es war das erste Legoland weltweit, welches im Jahr 1968 eröffnet wurde. Die Idee entstand allerdings bereits einige Jahre früher als die Legosteine ihre Hochphase erreichten. Nicht nur Kinder werden den Heidenspaß hier genießen!

Hexe aus Legosteinen im Legoland in Billund, Dänemark - © Fulcanelli / Shutterstock
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Schloss Frederiksborg

Auf den drei kleinen Holmen in Hillerød befindet sich das Schloss Frederiksborg. Das Wasserschloss wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von König Christian IV. erbaut und gilt als größtes Bauwerk der skandinavischen Renaissance. Charakteristisch sind die prächtigen Gärten, die zu einem Spaziergang einladen. Errichtet wurde es zur Stärkung der Position des damaligen Monarchen. Erkennbar ist das an den beeindruckenden dekorativen und symbolischen Elementen wie dem Neptunbrunnen und der Marmorgalerie.

Dom Roskilde

In unmittelbarer Nähe von Schloss Frederiksborg liegt der Dom Roskilde. Fertiggestellt wurde er im Jahr 1280 und gilt seitdem als erster Backsteindom der Gotik-Zeit. Es handelt sich bei dieser Sehenswürdigkeit um die traditionsreiche Begräbnisstätte der Könige Dänemarks. Des Weiteren gehört der Dom seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Freilichtmuseum „Den Gamle By“

Übersetzt bedeutet „Den Gamle By“ die alte Stadt, was auch als perfekte Beschreibung des Freilichtmuseums dient. Zu sehen ist eine scheinbar originale Kleinstadt aus dem Mittelalter. Sie ist eindrucksvoller Zeitzeuge der städtischen Kultur und der dänischen Geschichte. Knapp 75 Gebäude aus dem 17. und 19. Jahrhundert erzählen von den historischen Gegebenheiten zu dieser Zeit. Zentrum der mittelalterlichen Kleinstadt ist natürlich der Marktplatz. Zudem gibt es verschiedene Ausstellungen, die sich rund um Textilien, Trachten und Spielzeug der damaligen Zeit drehen.

Hans Christian Andersen-Haus in Odense

Märchenhaftes Flair versprüht das Hans Christian Andersen-Haus, welches sich in Odense befindet. Es handelt sich dabei um ein kleines gelbes Eckhaus, in dem der dänische Dichter und Schriftsteller wahrscheinlich geboren wurde. Im 19. Jahrhundert befand sich das H. C. Andersens-Hus in einem der Stadtteile, wo die ärmste Bevölkerung in Odense lebte. Zu seinen Lebzeiten wohnten 5 Familien gleichzeitig in diesem kleinen Haus. Seit 1908 ist es ein Museum und gehört mittlerweile zu den ältesten Dichtermuseen auf der ganzen Welt.

Burg „Hammershus“

Die Burg „Hammershus“ ist die größte erhaltene Ruine im nördlichen Europa und steht seit dem Jahr 1822 unter Denkmalschutz. Lange Zeit war die majestätische Burg auf der Klippe über dem Meer ein hart umkämpftes Anwesen. Könige und Kirche stritten um „Hammershus“, bis sie schließlich zum Besitz des Königs von Dänemark wurde. Sie befindet sich auf der Insel Bornholm, wo es zudem ein Besucherzentrum gibt, das über die Ruine und den Alltag im Jahr 1575 informiert.

Die Gärten von Birkegården

Die idyllischen Gärten von Birkegården nehmen eine Fläche von 30.000 Quadratmetern ein. Hier ist auch unter anderem der größte japanische Garten Dänemarks auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern zu finden. Neben der beeindruckenden Pflanzenwelt gibt es zudem einen Streichelzoo, der vom Meerschweinchen über das Ferkel bis zum Pony tierische Freundschaften ermöglicht.

Angelegt wurden die Gärten im Jahr 1996. Der japanische Garten kam ein Jahr später dazu, während der Meditations- und der Sandgarten erst zwei Jahre danach angeschlossen wurden. Inzwischen sind alle fünf Gartenanlagen zu besichtigen und intensiv zu genießen, denn jede verzaubert mit einer besonderen Atmosphäre.

Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen

Das pulsierende und lebendige Zentrum Dänemarks strotzt regelrecht vor Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist das Schloss Amalienborg, welches sich inmitten von Kopenhagen befindet und auf Geheiß von König Frederik V. im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Bis heute handelt es sich hierbei um den offiziellen Sitz der dänischen Königsfamilie. Anhand der gehissten Landesflagge ist erkennbar, ob die Königin aktuell im Schloss verweilt oder nicht.

Die Mitte des Amalienborger Schlossplatzes in Kopenhagen ziert eine imposante Reiterstatue von König Friedrich V., Dänemark - © laguna35 / Fotolia
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Übersetzt heißt „Nyhaven“ so viel wie „neuer Hafen“ und bezeichnet ein beliebtes Viertel in Kopenhagen, welches bereits seit 200 Jahren existiert. Besonders charakteristisch sind die bunten Häuser, welche das Ufer entlang des Hafens säumen. Zudem befindet sich „Nyhaven“ in nächster Nähe zum königlichen „Neuen Markt“, von wo das Andersen Denkmal und das Schloss Charlottenburg sehr gut erreichbar sind.

In Kopenhagen sehenswert sind außerdem folgende Attraktionen:
• „Die kleine Meerjungfrau“ als Wahrzeichen an der Uferpromenade „Langelinie“,
• Der zweitälteste und meistbesuchte Vergnügungspark namens Tivoli,
• „Strøget“ als zentrale Hauptader und größte europäische Fußgängerzone in der Altstadt,
• Das Schloss Rosenborg als ehemaliger Sitz der Königsfamilie,
• Das bekannte Kunstmuseum „Ny Carlsberg Glyptoptek“,
• Das Nationalmuseum
• Der „Rundetaarn“ oder auch „der runde Turm“, der heute als Observatorium genutzt wird und 1642 erbaut wurde.