Japanischer Garten in Buenos Aires, Argentinien

Der malerisch angelegte Japanische Garten von Buenos Aires bietet in der hektischen Hauptstadt von Argentinien eine willkommene Rückzugsmöglichkeit - © Julian de Dios / Shutterstock
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Der malerisch angelegte Japanische Garten von Buenos Aires bietet in der hektischen Großstadt eine willkommene Rückzugsmöglichkeit mit exotischer Atmosphäre und üppigem Grün.

Außerhalb von Japan ist der lauschige Japanische Garten im Stadtviertel Palermo einer der größten seiner Art und zählt außerdem zu den schönsten Parkanlagen von Buenos Aires. Die malerische Grünanlage mit japanischer Flora und typisch japanischen Deko-Elementen wird von der Japanisch-Argentinischen Kulturstiftung verwaltet und ist als öffentlicher Park zugänglich.

BILDER: Japanischer Garten in Buenos Aires

 

Der rund zwei Hektar große Jardin Japonés wurde 1967 als Teil des Stadtparks Tres de Febrero eröffnet. Anlass dafür war damals der Staatsbesuch des japanischen Kronprinzen- und späteren Kaiserpaares Akihito und Michiko, den beiden großzügigen Spendern des Gartens.

Besuch das Japanischen Gartens von Buenos Aires

Der Eingang zum Japanischen Garten liegt an der Avenida Figueroa Alcorta, der direkt zum Garten führt. Dort wird eine kleine Eintrittsgebühr verlangt, die angesichts der aufwändigen Gestaltung des Gartens jedoch gerechtfertigt ist. Neben dem herrlichen Landschaftsgarten gehören auch ein buddhistischer Tempel, ein Kulturzentrum, ein Restaurant und ein Souvenirshop zur Gartenanlage.

Das Herz des Japanischen Gartens von Buenos Aires bildet ein See, der von farbenprächtigen Koi-Karpfen bevölkert wird, Argentinien - © Anton Petrus / Shutterstock
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Die Pflanzenwelt im Japanischen Garten besteht zum Großteil aus Kirschbäumen, Azaleen, Ahornbäumen und Katsura, auch Kuchenbäume genannt, die im Herbst einen unwiderstehlichen Duft nach Lebkuchen verströmen. Neben den Asiaten sind auch Vertreter der heimischen Pflanzenwelt, wie der herrliche blühende Florettseidenbaum oder typisch bolivianische Tipubaum. Im Gewächshaus gedeihen klimatisch empfindlichere Pflanzen, darunter eine umfangreiche Sammlung an Bonsais.

Das Herz des Gartens bildet ein See, der von farbenprächtigen Koi-Karpfen bevölkert und von zwei Brücken überspannt wird. Eine davon führt eine Insel voller japanischer Heilkräuter. Inmitten der üppigen Vegetation setzen die roten Brücken, eine japanische Friedensglocke, eine große Steinlaterne und andere granitene Skulpturen malerische Akzente.

Inmitten der üppigen Vegetation des Japanischen Gartens in Buenos Aires setzen granitene Skulpturen malerische Akzente, Argentinien - © Bernard Hardman / Shutterstock
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Die verschlungenen Wege und die Objekte des Japanischen Gartens sind allesamt darauf ausgelegt, Ausgeglichenheit und Harmonie zu erzeugen. Ein Spaziergang durch dieses kleine japanische Paradies ist daher fast mit Meditation gleichzusetzen und ließ schon den einen oder anderen Besucher die laute Metropole außerhalb des Parks vergessen.