Staatsoper in Budapest, Ungarn

Die Staatsoper liegt direkt an der Station „Opera“ der U-Bahn-Linie Földalatti in Budapest, Ungarn - © James Camel / franks-travelbox
© James Camel / franks-travelbox

Die Staatsoper von Ungarn liegt in Budapest im Stadtteil Pest nicht weit vom Herzen der Stadt entfernt. Hinter der eindrucksvollen Fassade verbirgt sich angeblich die Opernbühne mit der drittbesten Akustik weltweit.

Die ungarische Staatsoper in Budapest liegt an der berühmten Prachtstraße Andrássy út nicht weit von der St. Stephans-Basilika entfernt. Sie ist mit der U-Bahn-Linie Földalatti, der ältesten U-Bahn-Strecke Europas, über die U-Bahn-Station „Opera” direkt zu erreichen.

Der prachtvolle Bau wurde von 1875 begonnen und zählt mit seiner reich geschmückten Neo-Renaissance-Fassade zu den schönsten Opernhäusern der Welt. Entworfen wurde die ungarische Staatsoper von Miklós Ybl, einem von Ungarns großen Architekten des 19. Jahrhunderts. Am 27. September 1884 wurde das Opernhaus von Budapest von Franz-Joseph I., König von Ungarn und Kaiser von Österreich, eröffnet.

Links und rechts der Loggia erinnern Statuen an den österreich-ungarischen Komponisten Franz Liszt und Ferenc Erkel, Schöpfer der ungarischen Nationalhymne und Gründer des Budapester Philharmoniker. Weitere 16 Musikgrößen aus Europa wurden in der Balustrade des Staatsoperngebäudes verewigt. Exakt 100 Jahre nach seiner Eröffnung wurde die letzte große Renovierung des Opernhauses abgeschlossen.

Innenausstattung der Oper von Budapest

Das prunkvolle Innere der Oper wird von kunstvollen Verzierungen aus Stuck, Gold, Mosaiken und Marmorsäulen dominiert. Die Decke im Bühnensaal wird von einem prachtvollen Gemälde und imposanten Lüstern geschmückt, die etwa eine Tonne wiegen. Das Auditorium bietet über 1.200 Zuschauern Platz und ist aufgrund seines hervorragenden Klangraums berühmt. Nach der Mailänder Scala, dem Palais Garnier in Paris und der Semper Oper in Dresden soll die Oper von Budapest mit der weltbesten Akustik aufwarten können.

Die größte Loge der Staatsoper war früher dem österreich-ungarischen Kaiser Franz Joseph I. vorbehalten. Dies ist übrigens nicht die einzige Loge, die sich über drei Etagen erstreckt. Neben Opernvorführungen stehen in der ungarischen Staatsoper auch Darbietungen des ungarischen Staatsballetts auf dem Spielplan.

Wer das Opernhaus von Budapest auch ohne Besuch einer Vorstellung erleben möchte, kann an einer einstündigen – nicht ganz günstigen – Führung durch das Haus teilnehmen. Touren durch die Oper finden nahezu jeden Tag statt und werden in Ungarisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch angeboten.

Weiterführende Links:

Offizielle Website der ungarischen Staatsoper (englisch)