Friedhof La Recoleta in Buenos Aires, Argentinien

Am Friedhof La Recoleta im gleichnamigen Stadtviertel von Buenos Aires ruhen die Schönen und Reichen von Argentinien - © Elena Mirage / Shutterstock
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Am Friedhof La Recoleta im gleichnamigen Stadtviertel von Buenos Aires ruhen die Schönen und Reichen von Argentinien, darunter die berühmte Präsidentengattin und Touristenmagnet Evita.

Den berühmten Friedhof im Stadtteil La Recoleta von Buenos Aires einfach nur Friedhof zu nennen, ist heillos untertrieben. Abertausende Gräber, darunter die letzten Ruhestätten zahlreicher prominenter Einwohner und weltbekannter Persönlichkeiten, formen seit 1822 eine regelrechte Totenstadt, in der zwischen den Grabsteinen dutzende halbwilde Katzen hausen.

BILDER: Friedhof La Recoleta in Buenos Aires

 

Für die VIPs ist auch die Lage des Friedhofs passend, denn La Recoleta ist eines der teuersten Viertel von Buenos Aires. Die neoklassizistische Grundstruktur des Friedhofs wurde 1881 vom italienischen Architekten Juan Antonio Buschiazzo angelegt. Seither haben ihn die reichen Familien von Buenos Aires mit prächtigen Denkmälern und Mausoleen verschiedenster Architekturstile schmücken lassen, die wie Perlen an einer Kette aufgefädelt kaum Platz für Grün lassen.

Die meisten Bäume – und auch die prächtigsten Gräber – befinden sich im Bereich des Haupteingangs. Gleich dahinter werden Besucher von kunstvollen Steinmetzarbeiten mit aufwändigen Verzierungen aus Marmor und Gold begrüßt.

Tipp: Der Eintritt zum Friedhof von La Recoleta ist frei, allerdings finden sich am Eingang immer wieder teils hartnäckige Spendensammler und Bettler ein.

Die Dichte an Prominenz ist am Recoleta-Friedhof in Buenos Aires, Argentinien, ebenso hoch wie im zugehörigen Stadtviertel - © Vladimir Nenezic / Shutterstock
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Berühmte Gräber am Friedhof von La Recoleta

Die Dichte an Prominenz ist am Recoleta-Friedhof ebenso hoch wie im zugehörigen Stadtviertel. Die Grabstätten argentinischer Präsidenten und Wissenschaftler sind neben den Mausoleen berühmter Profisportler, Schauspieler und Künstler zu finden. Auffällig ist, dass auf den Grabsteinen des Recoleta-Friedhofs nur Sterbe- und keine Geburtsdaten vermerkt sind.

Unumstrittener „Star der Toten“ ist Evita. Ganze Reisegruppen begeben sich auf die Suche nach der weltbekannten Präsidentengattin Eva Perón. Sie wurde als einzige nicht in einem Holzsarg mit umschließendem Metallbehälter gegen den Verwesungsgeruch, sondern mumifiziert bestattet.

Tipp: Wer die normalerweise auf einem Friedhof erwünschte Ruhe finden möchte, sollte seinen Besuch auf den frühen Morgen vor 10 Uhr legen, wenn die großen Reisegruppen noch nicht angekommen sind.

Im Wirrwarr aus Gassen und Grabsteinen fühlt man sich am La Recoleta Friedhof von Buenos Aires rasch wie in einem Labyrinth, Argentinien - © Jess Kraft / Shutterstock
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Orientierung auf dem Friedhof La Recoleta

Die meistbesuchten Gräber sind auch gleichzeitig die meistGEsuchten, denn in dem Wirrwarr aus Gassen und Grabsteinen fühlt man sich rasch wie in einem Labyrinth verloren. Am Eingangstor ist zwar der Plan des Friedhofs auf einer Tafel verzeichnet, doch sich einfach nur treiben zu lassen und auf eigene Faust zu entdecken, ist auch eine gute Methode, den La Recoleta Friedhof zu besichtigen.