Ferien in Malaga – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Kulturreisende ebenso wie Strandurlauber sollten sich einen Abstecher nach Malaga in Spanien keinesfalls entgehen lassen - © KikoStock / Shutterstock
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Die turbulente Geschichte Spaniens hat dafür gesorgt, dass in vielen Städten Sehenswürdigkeiten aus unterschiedlichen Zeitaltern und von verschiedensten Kulturen zu finden sind. Das gilt auch für Málaga im südlichen Andalusien. Kulturreisende ebenso wie Strandurlauber in der Region sollten sich daher einen Abstecher in diese spannende Stadt keinesfalls entgehen lassen.

Málaga ist die zweitgrößte Stadt Andalusiens und liegt in ganz Spanien auf dem sechsten Platz. Die Hafenstadt zählt rund 600.000 Einwohner und besitzt einen eigenen Flughafen. Durch ihre Lage direkt am Meer ist sie bis heute ein wichtiges Handelszentrum, vor allem für die gegenüberliegende Küste von Nordafrika.

Weiterhin spielt der Tourismus eine tragende Rolle, denn jedes Jahr kommen über 20 Millionen Besucher nach Andalusien. Viele steuern dabei vor allem die Strände an, welche für ihre Schönheit mit weißem Sand und kristallklarem Wasser sowie Sonnengarantie in den Sommermonaten bekannt sind. Aber auch Aktivurlauber sowie Kulturreisende kommen gerne in die geschichtlich interessante Region, vor allem in den etwas kühleren Monaten im Frühjahr oder Herbst.

Wissenswertes für die Reise nach Malaga

Die Costa del Sol im Süden Spaniens eignet sich sehr gut für einen Urlaub mit der ganzen Familie - © Madrugada Verde / stock.adobe.com
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Es gibt viele gute Gründe für eine Reise nach Málaga, welche gerne mit einer Rundreise durch Andalusien oder einem Badeurlaub an der Costa del Sol verbunden wird. Bei der Organisation können folgende Informationen helfen:

Anreise und Verkehrsmittel

Die Hafenstadt besitzt einen eigenen Flughafen namens Aeropuerto de Málaga, welcher von vielen günstigen Fluggesellschaften direkt aus Deutschland angesteuert wird. Vor allem abseits der Hochsaison, ist daher ein vergleichsweise günstiger Aufenthalt in der Stadt möglich. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel setzt und in preiswerten Hotels nächtigen möchte, findet in Malaga mit Sicherheit das eine oder andere Urlaubsschnäppchen.

Selbst inmitten der historischen Altstadt gibt es attraktive Angebote für den kleinen Geldbeutel, sodass ein Großteil der Stadtbesichtigung zu Fuß möglich ist. Dennoch kann es sich durchaus lohnen, die Reise zu verlängern und sich auch den Rest von Spanien oder zusätzlich Portugal anzusehen. In diesem Fall ist ein Mietwagen oder die Busreise oftmals die beste Wahl.

Reisezeit, -dauer und Finanzierung

Die beste Reisezeit für den Süden Spaniens ist von März bis November – allerdings kann es in den Sommermonaten in der Stadt heiß werden. Die Wintermonate gelten hingegen als sehr niederschlagsreich. Für einen Besuch in Málaga sollten mehrere Tage bis eine Woche Zeit eingeplant werden, um die Stadt der Kulturen in Gänze zu erleben. Stehen noch weitere Ziele in der Umgebung auf dem Plan, ist entsprechend noch mehr Zeit notwendig.

Gerade für Studenten ist die Stadt für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums attraktiv. Schwerpunkte der dortigen Universitäten liegen im medizinischen und im wirtschaftlichen Bereich. Zudem gibt es Niederlassungen verschiedener renommierter IT-Unternehmen.

Preise und Lebenshaltungskosten

Die Preise für Lebensmittel oder Besuche in Bars und Restaurants sind ähnlich wie in Mitteleuropa. Wer etwas auf seine Ausgaben achtet, findet auch in Málaga günstige Menüs oder Übernachtungsmöglichkeiten. Reisen mehrere Personen bietet sich aus Kostengründen eine Ferienwohnung an. Wer länger bleiben möchte, findet vor allem außerhalb des Zentrums günstige Wohnungen oder Zimmer in einer WG.

Wem für eine ausgedehnte Reise das Budget fehlt, kann sich vor Ort einen Job suchen. Wer direkt dort arbeitet, kann am besten in die Atmosphäre der Stadt eintauchen, Kontakte mit den Einheimischen knüpfen und die kulturellen Eigenheiten kennenlernen. Aber auch die Aufnahme eines kleinen Kredits ist eine immer häufiger gewählte Möglichkeit für ausreichend Urlaubsbudget. Dies ist eine gute Alternative, wenn dabei einige wichtige Grundregeln beachtet werden und die nötigen Voraussetzungen gegeben sind.

Alternative Reisearten

Zuletzt entscheiden sich auch immer mehr – vor allem junge – Menschen für Modelle wie „Work & Travel“ oder das „Couchsurfing“. Alternativ führt auch der sogenannte „Mozarabische Jakobsweg“ an Málaga vorbei, welcher zusätzlich zur Besichtigung von Málaga eine ganz besondere und zugleich günstige Erfahrung verspricht.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Málaga

Málaga hat in den letzten Jahrzehnten einen umfassenden Imagewandel erfahren und sich von der etwas schmuddeligen Hafenstadt zum spannenden kulturellen Zentrum entwickelt. Es wurde viel in die Sanierung von Denkmälern, neue Museen, attraktive Fußgängerzonen und eine gute Infrastruktur investiert. Für einen Besuch sind dies die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, welche jeder Reisende in und um Málaga gesehen haben sollte.

Altstadt von Málaga

Kulturell und geschichtlich besonders interessant ist die Altstadt von Málaga. Sie stellt für viele Touristen den Hauptgrund für die Reise in die Hafenstadt dar, denn es handelt sich um den historischen Kern, in dem viele Relikte von der einzigartigen Vergangenheit erzählen.

Kulturell und geschichtlich besonders interessant ist die Altstadt von Málaga, Spanien - © Sean Pavone / Shutterstock
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Gegründet wurde Málaga bereits im 8. Jahrhundert vor Christus durch seefahrende Phönizier. Seither haben sich viele verschiedene Völker dort angesiedelt und teilweise bis heute vielfältige Spuren in Form von Gebäuden, Gassen und kulturellen Einflüssen hinterlassen. Nachdem die phönizische Siedlung mit dem damaligen Namen „Malaka“ im Zweiten Punischen Krieg durch die Römer übernommen wurde, erlebte sie ein rasantes Wachstum. Gehandelt wurde vor allem mit eingesalzenem Fisch und etwa um das Jahr 83 nach Christus erhielt sie unter Kaiser Domitian flavisches Stadtrecht. Als Relikt aus dieser Zeit steht in Málaga noch das Römische Theater.

Es folgte jedoch die Zeit der Völkerwanderung und damit kamen neue Herrschaftswechsel. Die Vandalen, Alanen, Westgoten sowie Oströmer lieferten sich einen anhaltenden Kampf um die Stadt, bis im Jahr 711 schließlich die Mauren nach Spanien kamen und dabei auch „Mālaqa“ übernahmen, wie sie diese tauften.

Nur elf Jahre später begann schließlich die Reconquista, wobei die geschichtlichen Überlieferungen nicht ganz eindeutig sind. Fakt ist aber, dass die Christen in diesem Zuge alle von den Mauren besetzten Gebiete in Spanien zurückerobert haben, darunter auch das heutige Málaga. Es folgten viele Reformen durch die katholischen Könige sowie eine starke Einwanderung der aus Córdoba geflohenen Juden. Allerdings wurden diese ab dem Jahr 1487 auch aus Málaga vertrieben.

Das vorerst letzte Kapitel der spannenden Geschichte von Málaga war der Spanische Bürgerkrieg, wobei die Stadt eine Schlüsselrolle spielte. Denn dort fand im Jahr 1937 die berühmte Schlacht von Málaga statt, wobei rund 10.000 Menschen starben.

Die Geschichte von Málaga hat also viele Kapitel und die meisten haben sichtbare Spuren in der Altstadt hinterlassen. Wer nach Málaga reist, findet dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie ein Viertel, das per se interessant ist. Hier reihen sich nämlich Gebäude aus verschiedenen Epochen sowie in unterschiedlichen Stilrichtungen aneinander. Kleine Plätze oder Kirchen sorgen für weitere Highlights. Insgesamt stehen im historischen Kern von Málaga 1.319 Gebäude unter Denkmalschutz.

Weiterhin befindet sich dort das Geburtshaus von Picasso sowie die Kathedrale von Málaga. Ihre Bauzeit betrug 254 Jahre, bis sie im Jahr 1782 fertiggestellt wurde. Dementsprechend können Architekturkenner hier mehrere Epochen innerhalb eines Bauwerks erkennen. Mit Elementen aus der Renaissance, Gotik und dem Barock gehört das Bauwerk zu den berühmtesten in ganz Andalusien. Es ist 84 Meter hoch und damit der zweithöchste Turm der Region.

Monte Gibralfaro

Nicht direkt in der Altstadt gelegen, sondern auf dem Monte Gibralfaro, befindet sich mit der gleichnamigen Burganlage das nationale Denkmal von Spanien. Die Festung wurde im 14. Jahrhundert erbaut, ist jedoch nicht mehr vollständig erhalten. Dennoch lohnt sich der Ausflug zum Castillo, denn einige der alten Gebäude können durchaus noch besichtigt werden, ebenso wie manche Räume oder Innenhöfe. Vor allem aber ist diese Sehenswürdigkeit aufgrund ihrer Aussicht über die gesamte Stadt und die Costa del Sol beliebt.

Vom Monte Gibralfaro aus kann zudem ein hervorragender Blick auf die Stierkampfarena von Málaga geworfen werden, Spanien - © Grisha Bruev / Shutterstock
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Vom Monte Gibralfaro aus kann zudem ein hervorragender Blick auf die Stierkampfarena von Málaga geworfen werden. Sie lautet auf den Namen Plaza de Toros de La Malagueta und wird nach wie vor für ihren ursprünglichen Zweck genutzt. Rund 9.000 Zuschauer finden auf den Rängen Platz und wer möchte, kann sich vor Ort einen Kampf oder schlichtweg die Arena von innen ansehen. Dort befindet sich außerdem ein kleines Museum mit thematisch passenden Informationen sowie Ausstellungen.

Direkt unterhalb der Burg am Fuß des Monte Gibralfaro liegt mit der Festungsanlage Alcazaba eine weitere der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Málaga. Sinnvoll ist daher, deren Besichtigungen miteinander zu verbinden. Der Königspalast entstammt der Zeit der Mauren und ist somit im arabischen Stil gefertigt.

Er ist deutlich besser erhalten als das Castillo de Gibralfaro und ist bekannt für seine prachtvollen Grünanlagen mit exotischen Blumen. Weiterhin können hier unterschiedliche Kakteen besichtigt werden und wer Glück hat, erhascht einen Blick auf die angesiedelten, aber wild lebenden, bunten Papageien. Die Festung selbst kann betreten werden. Darin befindet sich ein Museum, das in wechselnden Ausstellungen über die Geschichte von Alcazaba sowie Málaga informiert. Spannend sind zudem die Artefakte und Relikte, welche größtenteils den Ausgrabungen vor Ort entstammen.

Und noch eine weitere Sehenswürdigkeit befindet sich am Fuß des Monte Gibralfaro direkt neben dem Eingang der Festungsanlage: das bereits erwähnte Römische Theater. Es gehört zu den ältesten Bauwerken in Málaga und war lange Zeit nur in zerfallenem Zustand zu bewundern. Mittlerweile wurde das fast 2.000 Jahre alte Bauwerk aber wieder aufgebaut sowie originalgetreu hergerichtet.

Hafen von Málaga

Der internationale Seehafen von Málaga liegt direkt an der Costa del Sol – der sogenannten Sonnenküste – und bietet daher eine sehenswerte Promenade mit Blick aufs Meer. Auf der einen Seite ankern kleine Fischerboote, Luxusyachten und große Kreuzfahrtschiffe, auf der anderen Seite reihen sich die Restaurants sowie Cafés aneinander.

Als Pier eins wird die Hafenpromenade bezeichnet, welche zwar keine antike Sehenswürdigkeit ist, dennoch aber eine der schönsten und interessantesten Ecken der Stadt. Besonders beliebt ist der Ausflug an den Hafen bei Besuchern sowie Einheimischen sonntags, wenn auf der Promenade ein traditioneller Markt stattfindet.

Märkte und Malls

Ein weiterer sehenswerter Markt findet dauerhaft sowie überdacht statt, und zwar der sogenannte Mercado Central Atarazanas. Er stellt den ältesten und zugleich größten Markt von Málaga dar, ist dabei aber keinesfalls nur auf Touristen ausgelegt.

Hier werden neben Souvenirs oder heimischen Waren vor allem frische Lebensmittel wie Fisch verkauft. Wer sich für die Kulinarik der Region interessiert, findet auf Atarazanas daher zahlreiche Köstlichkeiten zum Probieren.

Soll es hingegen eher das Shopping von Kleidung, Dekoration oder kleinen Mitbringseln sein, sind die Malls der Stadt eine hervorragende Anlaufstelle. In Málaga können Modebegeisterte sowohl bei den bekannten spanischen Marken wie Zara oder Mango einkaufen als auch bei internationalen Brands oder in kleinen Boutiquen.

Eine entsprechend große Auswahl bietet das Centro Comercial Rosaleda, die Málaga Plaza sowie das Comercial Larios Centro. Die Textilindustrie spielt in der Stadt seit langer Zeit eine wichtige Rolle, aber auch für Lederwaren sowie handgemachten Silberschmuck ist Málaga überregional bekannt.

Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten in Málaga zählt außerdem die Kirche namens Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación, welche ebenfalls über einen langen Zeitraum gebaut wurde. Mehr als 250 Jahre dauerte es, bis sie schließlich im Jahr 1782 fertiggestellt wurde, weshalb auch sie architektonische Merkmale aus vielen verschiedenen Epochen aufweist.

Berühmt ist die Catedral de la Encarnación vor allem für ihre Fassade, welche an die „Notre-Dame“ in Paris erinnert. Die Kathedrale befindet sich nur unweit vom Hafen entfernt und kann auch von innen besichtigt werden. 40 Statuen, zwei Marmor-Kanzeln, ein prächtiges Deckengewölbe sowie korinthische Säulen prägen den Innenraum. Obwohl stilistisch die Epoche der Renaissance vorherrscht, sind auch deutliche Merkmale aus der Gotik, dem Barock sowie Neoklassizismus zu erkennen.

Ayuntamiento de Málaga

Das Rathaus von Málaga liegt an einer parkähnlichen Promenade, die mit subtropischen Pflanzen gesäumt ist. Obwohl es erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurde, zählt es zu den Wahrzeichen der Stadt.

Definitiv gehört es zu den schönsten Gebäuden in Málaga und trägt unverkennbar die Handschrift seiner spanischen Architekten Guerrero Strachan und Rivera Vera. Zwar erinnert es auf den ersten Blick stark an den eleganten Barock, wurde jedoch erweitert um moderne Elemente, die Leichtigkeit versprühen. Besonders auffällig ist das Rathaus der Hafenstadt durch seine strahlend gelbe Farbe – eines der beliebtesten Motive für Erinnerungsfotos.

Parks und (botanische) Gärten

Auch die Natur in Málaga ist sehenswert, und zwar in Form von zahlreichen Gärten und Parks mit ihrer interessanten Flora und Fauna. Die wohl bekannteste Anlaufstelle ist hierbei der Botanische Garten namens La Concepción aus dem Jahr 1855. Über 1.000 verschiedene tropische sowie subtropische Pflanzen können hier besichtigt werden, zusätzlich zu historischen Baudenkmälern wie der Casa-Palacio und Casa del Administrador.

Der bekannteste Park in Malaga, Spanien ist der Botanische Garten namens La Concepción aus dem Jahr 1855 - © 1st-ArtZone / Shutterstock
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Ein weiterer beliebter Park ist der Parque de Málaga, welcher sich im Stadtzentrum befindet. Auch er umfasst neben einer artenreichen Pflanzenwelt viele Gebäude, Brunnen sowie Statuen. Er ist vor allem an heißen Sommertagen ein beliebter Rückzugsort der Einheimischen, weshalb er als die grüne Lunge von Málaga bezeichnet wird. Aufgrund seiner Nähe zum Rathaus bietet sich an, die Besichtigung dieser beiden Sehenswürdigkeiten miteinander zu verbinden.

Weitere sehenswerte Parks in Málaga sind zum Beispiel der Alameda Park auf einem Gelände, das einst dem Meer abgewonnen wurde, die Gärten namens Jardines de Pedro Luis Alonso mit ihren unzähligen Orangenbäumen, die Jardines de Puerta Oscura am Hang des Monte Gibralfaro, der weitläufige Parque de Huelin, die Jardines Picasso mit ihren hundertjährigen Ficusbäumen sowie der Waldpark El Morlaco als mediterraner Wald, der vor allem bei Hundebesitzern äußerst beliebt ist.

Museen in Málaga

Aufgrund ihrer interessanten Geschichte und dem einzigartigen kulturellen Mix, hat sich Málaga mittlerweile zu einer regelrechten Museumsstadt entwickelt. Insgesamt 37 Museen zu verschiedenen Themen warten hier auf Besucher und jedes einzelne davon ist sehenswert. Zu den interessantesten, größten und wichtigsten Museen der andalusischen Metropole zählen:

  • Museo de Málaga als Stadtmuseum mit den zwei wichtigsten Sammlungen der Künste sowie Archäologie der Stadt. Das Museum ist das größte Museum Andalusiens mit über 2.000 Gemälden aus dem 19. sowie 20. Jahrhundert und mehr als 15.000 archäologischen Referenzen.
  • Archäologische Lagerstätten „La Araña“ als Museum über prähistorische Zeiten von den Neandertalern über die Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit. Denn das mediterrane Klima hat Málaga zu einem Ort gemacht, der bereits vor der offiziellen Gründung einer Siedlung zu prähistorischen Zeiten bewohnt war.
  • Picasso Museum im Buenavista-Palast als Ausstellung des wohl berühmtesten Künstlers nicht nur von Málaga, sondern ganz Spanien. Die Dauerausstellung umfasst 233 Werke des im Jahr 1881 in Málaga geborenen Künstlers sowie wechselnde temporäre Ausstellungen, um das Verständnis für sein Umfeld und Schaffen zu vertiefen. Wer sich für Picasso interessiert, sollte zudem die Hausnummer 15 der Plaza de la Merced aufsuchen, das Geburtshaus von Pablo Picasso, worin sich mittlerweile ebenfalls ein Museum befindet.

Kunst, Autos, Kultur, Stierkämpfe, Kristalle, Brauchtum, Meer, Ökologie – die Liste der Themen in den Museen von Málaga ist lang und somit dürfte für jeden Geschmack eine passende Wahl dabei sein.

Strände in und um Málaga

Wer nach Andalusien kommt, möchte auf jeden Fall auch an den Strand. Málaga besitzt sogar einen eigenen Stadtstrand namens Playa de La Malagueta, der außerhalb der Hochsaison nicht zu überlaufen und somit ein ideales Ausflugsziel ist. Er erstreckt sich über eine Länge von 1,2 Kilometern und eine Breite von etwa 45 Metern.

Abseits der Stadtgrenzen warten noch zahlreiche schönere Strände für einen ausgedehnten Tag am Meer. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

  • der Strand Playa de Los Álamos
  • der Strand von Calahonda
  • der Strand von Cabopino
  • der Strand von Burriana
  • der Strand von Bil-Bil
  • die Bucht Playa de Maro
  • der Strand von Pedregalejo
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Ausflüge rund um Málaga

Die Moschee Mezquita in Cordoba beeindruckt durch ihren atemberaubenden Stilmix aus Süd, Ost und West und die Kathedrale, die aus ihrer Mitte ragt, Spanien - © Artur Bogacki / Shutterstock
© Artur Bogacki / Shutterstock

Zuletzt locken nicht nur die Strände zu Ausflügen in die Umgebung, sondern auch die interessanten Nachbarstädte und Landschaften rund um Málaga. Wer ohnehin in der Region ist, sollte unbedingt nach Granada reisen, wo mit der Alhambra eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von ganz Europa thront.

Aber auch das nahegelegene Córdoba mit seiner Mezquita, einer der größten Moscheen der Welt, ist einen Abstecher wert. Zudem gibt es rund um die Hafenstadt viele Möglichkeiten zum Wandern und Klettern, beispielsweise auf dem Caminito del Rey oder rund um Ronda mit dem faszinierenden Brückenbauwerk namens Puente Nuevo.