Jardines del Rey, Kuba

Strand auf der Insel Cayo Coco, Jardines del Rey, Kuba - © PHB.cz / Fotolia
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Die Jardines del Rey, die Gärten des Königs, liegen an der Nordküste Kubas und sind Teil der Inselkette Sabana Camagüey. Mit seinen paradiesischen Stränden, schroffen Steilküsten und exotischen Mangrovenwäldern sind sie ein beliebtes Feriendomizil gleichermaßen für Erholungs- wie Aktivurlaub.

Als Jardines del Rey – zu deutsch „Gärten des Königs” – wird ein Archipel vor der Nordküste Kubas bezeichnet. Benannt wurden sie nach dem spanischen König Ferdinand II, dem Katholischen.

Die Jardines del Rey sind ein Teil der über 465km lang gestreckten Inselgruppe Sabana Camagüey, die aus über 2.500 kleinen Inseln besteht. Zwei davon wurden zu Feriendomizilen ausgebaut, Cayo Coco und Cayo Guillermo. Sie sind heute beliebtes Ziel für Erholung und sportliche Aktivitäten. Die malerischen Strände laden zum Baden und Schwimmen ein, die Korallenriffe begeistern Taucher und Schnorchler und die Vegetation auf den Inseln laden zu ausgedehnten Wanderungen durch die exotischen Wälder Kubas ein. Auf der idyllischen Inselkette sind über 200 Vogel- und an die 350 Pflanzenarten heimisch.

Weiße Sandstrände und türkisblaue Wellen, Steilküsten, Felsklippen und sanfte Lagunen, Mangroven und Moore, Flamingos und Störe schaffen auf der karibischen Inselkette eine einzigartige Atmosphäre. Der Literatur-Nobelpreisträger Ernest Hemingway ließ sich davon zu seinem Roman „Inseln im Strom” inspirieren.

Cayo Coco ist mit 370km² eine der größten Inseln des Archipels und über eine Autostraße vom Festland aus erreichbar. Ihr 22km langer Strand lockt mit feinstem weißem Sand und glasklarem Wasser und ist neben einem Badeparadies auch der perfekte Ort für Windsurfer und Segler.

Cayo Guillermo ist mit nur 13km² um einiges kleiner als Cayo Coco und vor allem für seine größten Sanddünen der Karibik bekannt. Das Playa Pilar ist an die 15 Meter hoch. Hier wandeln Urlauber auf den Spuren von Ernest Hemingway, ein Strandabschnitt ist nach ihm benannt und das Boot, mit dem er zum Fischen aufs Meer fuhr, kann heute noch besichtigt werden.

Der nicht minder paradiesische „Gegenpol” zu den Gärten des Königs im Norden Kubas sind die Gärten der Königin – Jardines de la Reina – vor Kubas Südküste.