Die 10 schönsten Strände von Kuba

Die 6.000km lange Küstenlinie Kubas bietet mehrere hundert paradiesische Strände mit weißem Sand, ruhigem, türkisblauem Meer und – für jeden der möchte – wilden Partynächten zu heißer Salsa-Musik.

Kuba liegt mitten im karibischen Meer – beinahe überflüssig zu erwähnen, dass die Strände auf Kuba ein wahres Paradies sind, wie man es aus Ferienkatalogen kennt. Am türkisblauen Meer verlaufen weiße Sandstrände, deren tropisch grüne Palmen Hängematten und Sonnenliegen Schatten spenden. Als Bade-Urlauber auf Kuba hat man die einzige Sorge, dass man vielleicht von einer fallenden Kokosnuss erschreckt wird. Die Bilderbuch-Strände von Kuba zählen allesamt zu unseren Top 10 Sehenswürdigkeiten von Kuba.

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Die Küstenlinie von Kuba zieht sich über eine Länge von 6.000 Kilometern, auf denen an die 400 ausgezeichnet gepflegte und erschlossene malerische Strände liegen. Das Wasser an Kubas Stränden ist meistens eher ruhig, allein im Winter kann der Wellengang etwas höher werden. Vor allem an den zu Hotel gehörigen Stränden wird jedoch mittels Flaggen vor gefährlichem Seegang gewarnt.

Des nächtens verwandelt sich die entspannende Ruhe an den Stränden Kubas in einen schillernden Mix aus rhythmischen Salsa-Klängen, kulinarischen Genüssen und bunten Cocktails.

Wer die Einsamkeit sucht, findet jedoch immer ein Fleckchen auf Kuba, das vom Massentourismus bisher verschont geblieben und mit absoluter Ruhe und Erholungsmöglichkeit gesegnet ist. Vor allem an der Südküste sind die Buchten kleiner, das Wasser ruhiger und die Strände friedlicher. Auch auf den kleineren Inseln rund um Kuba ist die Rastlosigkeit des karibischen Nachtlebens nicht so sehr zu spüren.

Playa Varadero

Varadero ist fast ebenso gut besucht wie das 2 Autostunden entfernte Havanna und für viele Bade-Urlauber auf Kuba die erste Anlaufstelle. Trotzdem wirkt sein sage und schreibe 26km langer Sandstrand selten überfüllt und lädt zu endlos langen Strandspaziergängen ein. Bars mit Live-Musik sowie unzählige Wassersport-Angebote lassen auch nach mehreren Tagen am Strand keine Langeweile aufkommen.

Playas Guardalavaca

Neben Varadero sind die 3 Strände von Guardalavaca der zweite Touristenmagnet auf Kuba. Sie bieten wunderbare Korallenriffe und eine palmengesäumte feinsandige Küste und sollen schon von Christoph Kolumbus als schönster Fleck dieser Erde bezeichnet worden sein. Der gleich anschließende Playa Esmeralda liegt am Nationalpark Bahía de Naranjo, dessen bewaldete Hügel und mystische Grotten eine möglicherweise willkommene Alternative zu Strand und Meer bilden.

Playa Chivirico und Playa Siboney

Der Playa Siboney liegt 19km von Santiago de Cuba entfernt und bietet neben der Idylle des Meeres auch die städtischen Vorzüge mit Bars, Cafés, Restaurants und Shopping-Meilen, Kuba - © Aleksandar Todorovic - Fotolia
© Aleksandar Todorovic – Fotolia

Playa Chivirico und Playa Siboney liegen nahe Santiago de Cuba und bieten neben der Idylle des Meeres auch die städtischen Vorzüge mit Bars, Cafés, Restaurants, Shopping-Meilen und Hotelanlagen.

Playa Ancón

Als schönster Strand von Kuba wird immer wieder der Playa Ancón genannt, der aus diesem Grund auch sehr gut besucht ist. Vermutlich wird er wegen seiner Nähe zur historischen Altstadt von Trinidad so hoch gelobt, denn der feine Sand, das türkisblaue Meer und das artenreichen Korallenriff ist ebenso schön, wie fast überall an Kubas Küste.

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Playa Mégano

Der Stadtstrand von Havanna liegt gut 15km vom Zentrum entfernt und ist mit Wassersportmöglichkeiten und Strandrestaurant ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen. Am goldenen Sand kann es in der Hauptsaison allerdings schon mal etwas voll werden.

Playa Santa Lucia

Laut Fidel Castro ist Santa Lucia viel schöner als Varadero – schon auf der Fahrt über den 48km langen Damm nach Cayo Santa Lucia ist dieser Gedanke durchwegs nachvollziehbar. Sanfte Mangrovenwälder auf schneeweißem Sand formen eine wahrlich unvergessliche Strand-Kulisse. Santa Lucia ist außerdem der Startpunkt für eine Reise über die Cayos an Kubas mittlerer Nordküste, die ebenfalls von zahlreichen Traumstränden gesäumt sind.

Playa Larga

Der Playa Larga liegt in der berühmten Schweinebucht nahe des Nationalparks Desembarco del Granma. Hier gingen 1956 Fidel Castro und Che Guevara mit ihrer Mannschaft an Land, um Kubas Diktatur zu stürzen. Am wunderschönen Sandstrand kann also nach Tauchausflügen zu Papageienfischen und Anemonen auch ein Stück Geschichte geschnuppert werden.

Playa Jibacoa

Der Playa Jibacoa liegt rund 60km östlich von Havanna und gilt aufgrund seiner abgeschiedenen Lage als Geheimtipp unter Kubas Stränden – er ist nämlich nur mit dem Taxi oder einem Mietwagen erreichbar. Der kleine, felsige Strand fällt sanft ins Meer ab und bietet vor allem Ruhe und Entspannung. Durch die eher raue Küste ohne Sand ist das Wasser wunderbar klar und lädt zur Erkundung der schillernden karibischen Unterwasserwelt ein.

Strände auf den Cayos

Der Strand Cayo Sabinal mit seinem weißen Leuchtturm liegt bei Santa Lucia und bietet viele Möglichkeiten für Tauchausflüge und Bootsfahrten, Kuba - © PHB.cz / Fotolia
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Die vorgelagerten Inseln und Halbinseln von Kuba, die so genannten Cayos, können die Strände der Hauptinsel fast noch an Schönheit überbieten. Viele von ihnen sind über schmale Land- oder Autobrücken auch ohne Boot zu erreichen und bieten weitere Schmuckstücke vom tropischen Paradies.

  • Cayo Sabinal liegt bei Santa Lucia und bietet bei meditativer Ruhe viele Möglichkeiten für Tauchausflüge und Bootsfahrten. Der schlanke weiße Leuchtturm ist attraktives Ziel eines Strandspaziergangs.
  • Cayo Coco ist auf seiner 20km langen Küste selbst unbeschreiblich schön. Die Insel ist Teil der Jardines del Rey im Norden von Kuba und steht auf der Liste unserer 10 schönsten Strände der Karibik. Am herrlichen Playa Los Flamencos liegen zahlreiche All-Inclusive-Hotels mit teils privatem Zugang zum Strand.
  • Cayo Guillermo bietet mit dem Playa Pilar die höchsten Dünen der Karibik inklusive Flamingo-Kolonie. Sein flacher Strand und das warme Wasser eignen sich vor allem für Familien mit Kindern.
  • Cayo Levisa an der Nordküste Kubas ist nur mit dem Boot zu erreichen und bietet 4km feinsandigen Strand und rund 20 Tauchspots – Schiffswracks inklusive. Die Überfahrt erfolgt täglich von Palma Rubia aus und dauert gut 30min.
  • Cayo Jutias im Westen von Viñales bietet mit paradiesischer Kulisse, Rum und Hummer das unvergleichliche kubanische Lebensgefühl und gilt noch als Geheimtipp ohne Touristenmassen.
  • Cayo Largo an der Südküste Kubas wird von Havanna aus mit dem Kleinflugzeug angeflogen. Seine nahezu unberührten Strände Playa Paraiso und Playa Sirena sind weitab von Massentourismus und wurden bereits zu den schönsten Stränden der Welt gewählt. Am Playa Tortuga vergraben im Sommer Meeresschildkröten ihre Gelege.

Tauchparadiese auf Kuba

Tropische Fische in einem der weltweit spektakulärsten Unterwasserparadiese, Jardines de la Reina, Kuba - © vilainecrevette / Fotolia
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Das paradiesische Flair an den Stränden Kubas setzt sich auch unter Wasser fort. Kuba gilt als absoluter Hot Spot für Taucher und Schnorchler. Kubas kristallklares Wasser und sein immenser Artenreichtum an Meeresbewohnern machen das Eiland zu einem der schönsten Tauchgebiete in der Karibik.

An vielen Stränden befinden sich Tauchbasen, die auch Anfänger-Kurse geben. Das schwerelose Schweben über atemberaubende Korallenriffe, schillernde Fischschwärme und jahrhundertealte Schiffswracks ist ein unvergessliches Erlebnis! Hie und da ist sogar der eine oder andere Hai zu sichten.

Für Taucher auf jeden Fall zu empfehlen sind die beiden Korallenriffe Jardines del Rey (Gärten des Königs) und Jardines de la Reina (Gärten der Königin). Die beiden Archipele liegen vor der Nord- bzw. Südküste Kubas und bieten absolut spektakuläre Unterwasserwelten. Die Jardines de la Reina sind nach dem Great Barrier Reef und dem ebenfalls in der Karibik gelegene Belize Barrier Reef das drittlängste Korallenriff der Welt.

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