Abu Darwisch Moschee in Amman, Jordanien

Die Abu Darwisch Moschee in Amman ist aufgrund ihres markanten Erscheinungsbildes eine der bekanntesten Moscheen von Jordanien © VLADJ55 / Shutterstock

Die Abu Darwisch Moschee in Amman ist aufgrund ihres markanten Erscheinungsbildes eine der bekanntesten Moscheen von Jordanien, darf jedoch von Nicht-Muslimen nicht von innen besichtigt werden.


Die Abu Darwisch wurde im Jahr 1961 mit finanzieller Unterstützung von Hasan Mustafa Sharkas auf dem Jabal al-Aschrafiyya errichtet. Dank ihrer prominenten Lage auf einem der sieben Hügel Ammans sind ihre markanten Mauern schon von weitem sichtbar. Mit ihrer auffälligen Fassade aus schwarzem und weißem Stein wurde die Abu-Darwisch-Moschee der typischen Architektur des „Morgenlandes“ nachempfunden.
 
Ihr Inneres zeugt ebenso wie ihr charakteristisch gestreiftes Äußeres von zurückhaltender Schlichtheit. Der wertvollste Dekor besteht in den kostbaren Perserteppichen, mit denen die Gebetsräumlichkeiten ausgelegt sind. Rund 7.000 Gläubige haben im Inneren der Moschee Platz.

Kein Zutritt für Nicht-Muslime

Das Interieur der Abu Darwisch Moschee darf noch Nicht-Muslimen nicht betreten werden, doch auch von außen ist die Moschee durchaus sehenswert. Viele Touristen nehmen jedoch nur für einen Blick von außen die weite Anfahrt nicht auf sich.
 
Wer nicht mit dem Taxi hinfahren möchte, kann die Moschee auch zu Fuß besuchen, was allerdings mit einer nicht zu unterschätzenden Wanderung auf den relativ steilen Hügel verbunden ist. Der großartige Rundumblick über Amman, der sich von der markanten Moschee auftut, entschädigt jedoch für jegliche Strapaze.


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