Gaugin-Museum auf Tahiti, Französisch-Polynesien

Das Gauguin-Museum auf der Insel Tahiti erzählt über das Leben des französischen Malers Paul Gauguin nach seiner
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Auf Tahiti befindet sich ein Museum über Paul Gauguin. Auf der Flucht vor der europäischen Zivilisation verbrachte der französische Maler in Französisch-Polynesien seine letzten Lebensjahre und wurde von den idyllischen Inseln zu einer Vielzahl seiner Werke inspiriert.

Auf der idyllischen Südsee-Insel Tahiti, die politisch zur Inselgruppe Französisch-Polynesien gehört, wurde dem französischen Maler Paul Gauguin ein Museum gewidmet. Das Gauguin-Museum ist in japanischem Stil errichtet und informiert über das Leben und Wirken des zu Lebzeiten verkannten Künstlers.

Paul Gaugins Reise nach Französisch-Polynesien

Paul Gauguin segelte im Jahr 1891 nach Französisch-Polynesien, um der Zivilisation Europas zu entfliehen. In den ersten beiden Jahren seines Aufenthalts schuf er 68 Werke, die ihm in seiner Heimat jedoch nicht zur erhofften Anerkennung verhalfen. Vier Jahre später verließ er Frankreich endgültig und ließ sich auf Tahiti und auf der Insel Hiva Oa nieder. Die faszinierende Landschaft der Südsee und auch einige – vor allem weibliche – Einwohner Französisch-Polynesiens inspirierten Gauguin zu einer Vielzahl seiner Bilder.

Besuch des Gaugin-Museums

Das Gauguin-Museum auf Tahiti liegt genau gegenüber der beliebten botanischen Gärten. In seinen in japanischem Stil angelegten Galerien werden Dokumente, Fotografien, Plastiken, Skulpturen, Schnitzereien und einige unvollendete Skizzen und Entwürfe von Paul Gauguin präsentiert. Um keine falschen Erwartungen zu wecken gleich vorweg: Das Museum enthält keine originalen Werke von Paul Gauguin, die ausgestellten Gemälde sind allesamt Reproduktionen. Seine Kunstwerke sind in größeren und bekannteren Museen rund um den Globus verteilt. Damit ist auch der geringe Eintrittspreis von nur einigen wenigen Dollars zu erklären.

Originale Gemälde im Gauguin-Musuem stammen von der Engländerin Constance Gordon-Cumming, diese stellen Szenen auf Tahiti und Moorea dar. Diese werden ebenso wie die Werke anderer tahitischer Künstler und Kopien von Gauguin im Museum verkauft. Hauptaugenmerk des Museums liegt jedoch auf dem Leben, das Gauguin mitten im Pazifik führte. Von seiner Kindheit in Frankreich bis zu seinem Tod auf der Insel Marquesas kann man den französischen Künstler auf seinem Lebensweg begleiten.

Als Ausgangspunkt für einen Rundgang durchs Museum ist der Shop zu empfehlen, von dem aus man sich am besten gegen den Uhrzeigersinn durch die einzelnen Räume bewegt.

Auch die Umgebung des Gauguin Museums kann sich sehen lassen. Malerisch am Princess Shore gelegen, bietet der Platz des Museums ein fantastisches Panorama der tropischen Südsee-Insel. Ein Platz im Restaurant sorgt zusätzlich zum atemberaubenden Blick noch für die nötige Verpflegung. Im Garten des Museums sind einige Tikis, einzigartige Steinskulpturen, zu besichtigen.