Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Französisch Polynesien

Traumhafter Blick auf die Lagune von Bora Bora, im Vordergrund der Berg Otemanu, Französisch-Polynesien - © wilar / Shutterstock
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Welche Highlights und Attraktionen dürfen Sie beim Urlaub in Französisch Polynesien auf keinen Fall versäumen? Hier finden Sie eine Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten von Französisch Polynesien!

Das Inselparadies Französisch-Polynesien im Südpazifik gehört zu den ultimativen Luxus-Reisezielen dieser Erde. Seine 118 Inseln weitab von Stress und Hektik begrüßen hauptsächlich gut betuchte Urlauber, denn allein schon die Anreise erfordert ein ordentliches Sümmchen an Reisebudget.

Doch die einsamen Buchten mit kilometerlangen, blendend weißen Sandstränden zwischen einem smaragdgrünen Palmengürtel und dem glasklaren Meer lassen alle Strapazen der langen Anreise vergessen (von Mitteleuropa sind es gut 24 Stunden mit dem Flugzeug).

Die beste Reise-Zeit für Französisch-Polynesien liegt zwischen April und Oktober. Die Ankunft erfolgt meist auf dem Flughafen von Papetee, der Hauptstadt von Tahiti. Von dort aus geht es weiter mitten ins Paradies – nach Bora Bora, Moorea, die Marquesas oder die Inseln von Tuamotu.

Unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten von Französisch Polynesien sind daher auch über mehrere Inseln verteilt, wobei die meisten davon auf der größten Insel Tahiti zu finden sind. Für Bade-Urlaub in der Südsee mit unvergesslichen Relax-Tagen am Strand sind sie definitiv alle geeignet!

Lagune von Bora Bora

Wunderschöner Südsee Strand mit Blick auf den Berg Otemanu auf der Insel Bora Bora, Französisch-Polynesien - © BlueOrange Studio / Shutterstock
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Die Lagune von Bora Bora umschließt die gesamte Insel, die als eines der schönsten und auch teuersten Reiseziele der Welt gilt. Kein Wunder – Bora Bora ist der Inbegriff eines tropischen Paradieses mit schneeweißen Stränden, türkisblauem Meer und einer üppigen Vegetation, die sich über die Flanken eines zentralen Bergmassivs hinauf zieht.

Die zahlreichen Hotels lassen sich die atemberaubende Schönheit von Bora Bora auch bezahlen – man findet hier kaum ein Zimmer im zweistelligen Euro-Bereich. Der Aufwand zahlt sich jedoch aus, denn Service und Aussicht sind absolut fantastisch und die Lage könnte kaum idyllischer sein. Teilweise liegen die Bungalows mitten am Meer und verfügen mittels Glasboden über ein Fenster in die schillernde Unterwasserwelt der Südsee.

Egal wo man in der Lagune von Bora Bora nächtigt, es ist traumhaft schön! Naja, vielleicht nicht ganz egal wo, denn….

Matira Beach auf Bora Bora

Der Matira Beach ist ein Strandparadies der Extraklasse auf Bora Bora und wird immer wieder zum schönsten Strand der Welt gewählt, Französisch Polynesien - © Clarence D Johnson / Shutterstock
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In der bereits überwältigend schönen Lagune von Bora Bora ist der Matira Beach noch einmal extra hervorzuheben. Das Strandparadies der Extraklasse umschließt die Südspitze von Bora Bora und wird immer wieder zum schönsten Strand der Welt gewählt. Kilometerlang, mit blendend weißem Sand, türkisblauem Meer und gesäumt von einem saftig grünen Palmengürtel, hinter dem dunkelgrüne Berge aufragen – ein Bild für Götter!

Im Osten liegen mehrere Luxushotels, deren Wasserbungalows mühelose Einblicke in den Südpazifik gewähren. Der westliche Abschnitt ist bekannt für seine spektakulären Sonnenuntergänge. Rechts und links von Matira Beach erstrecken sich weitere Traumstrände, diese sind allerdings nicht öffentlich zugänglich.

Tipp: Bei Ebbe ist das Wasser so seicht, dass man zu Fuß bis zum Riff spazieren kann!

Belvedere Lookout auf Moorea

Ein unvergessliches Panorama bietet der Belvedere Lookout Point, der sich mitten auf Moorea auf der höchsten Erhebung der Insel befindet, Französisch-Polynesien - © Coupek Martin / Shutterstock
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Die ganze Pracht der Südsee: Ein unvergessliches Panorama bietet der Belvedere Lookout Point, der sich mitten auf Moorea auf der höchsten Erhebung der Insel befindet. Von der Aussichtsplattform auf dem 1.207 Meter hohen Mount Tohivea fällt der Blick auf den markanten Mont Totui und die beiden Buchten Cook’s Bay und Opunohu Bay.

Der Belvedere Lookout kann von beiden Buchten aus zu Fuß oder mit dem Auto erreicht werden. Auch die geführten Quad-Touren auf Moorea führen hier vorbei. Unterwegs lohnt sich der eine oder andere Zwischenstopp bei historischen Ruinen, den so genannten Marae. Diese uralten Stätten wurden von den Ureinwohnern schon vor über tausend Jahren für unterschiedliche Zeremonien verwendet.

Tipp: Unbedingt Mückenschutz dabei haben! Auf dem Weg nach oben wird man von diversen fliegenden Plagegeistern begleitet, die sich im feuchten Dschungel pudelwohl fühlen.

Mont Orohena auf Tahiti

Der Mont Orohena auf Tahiti ist der höchste Berg von Französisch Polynesien, sein Gipfel ragt 2.241 Meter über das Meer hinaus - © Damsea / Shutterstock
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Der Mont Orohena auf Tahiti ist der höchste Berg von Französisch Polynesien. Sein Gipfel ragt 2.241 Meter über das Meer hinaus. Er befindet sich auf der Halbinsel Tahiti Nui im Westen der Doppelinsel. Diese besteht im Prinzip nur aus der schroffen Spitze des einstigen Vulkans.

Der Mont Orohena kann von geübten Wanderern in Begleitung eines kundigen Bergführers bestiegen werden. Der Gipfelsturm dauert an die sieben Stunden. Manche Teilstücke müssen mit dem Kletterseil überwunden werden, Schutzhütten sind keine vorhanden. Eine Besteigung des Mont Orohena sollte also nur von motivierten Outdoor-Aktivisten unternommen werden. Die Mühen des Aufstiegs werden – wenig überraschend – mit einer sensationellen Aussicht belohnt.

Papeete Markt auf Tahiti

Am Markt von Papeete werden Produkte aus ganz Französisch-Polynesien feilgeboten - © EQRoy / Shutterstock
© EQRoy / Shutterstock

Obst und Gemüse, das man garantiert noch nie zuvor gesehen hat – das erwartet Touristen am Markt von Papeete, der Hauptstadt von Tahiti. Hier werden verschiedenste Produkte aus ganz Französisch-Polynesien feilgeboten. Der Markt liegt zwei Blocks von der Küste entfernt im Herzen von Tahitis Hauptstadt.

Der 1869 gegründete „Marché de Papeete“ wird hauptsächlich von Einheimischen frequentiert, die hier für den täglichen Bedarf einkaufen. Für Touristen ist dies eine einmalige Gelegenheit, das bunte Treiben kennen zu lernen, das so typisch für Polynesien ist.

Der Markt erstreckt sich über zwei Stockwerke. Im unteren biegen sich die Stände unter der farbenprächtigen Vielfalt von Früchten und Blumen, der obere Stock ist für handgefertigte Pareos, Hüte, Handtaschen, Decken, Schnitzereien, Schmuck und vieles mehr reserviert. Der Papeete Markt ist außerdem eine gute Adresse, um die berühmten Schwarzen Perlen der Südsee zu erstehen.

Pā’ōfa’i Gardens in Papeete, Tahiti

Der knapp 5 Hektar große Pā'ōfa'i Gardens in Papeete liegt gleich am Meer und präsentiert die tropische Pflanzenwelt von Französisch-Polynesien - © Pascale Gueret / Shutterstock
© Pascale Gueret / Shutterstock

Wer zur Abwechslung von den traumhaften Stränden mal ein paar entspannte Stunden abseits der Küste verbringen will, für den empfiehlt sich der Pā’ōfa’i Garten in Papeete. Der knapp 5 Hektar große Park liegt gleich am Meer und präsentiert die tropische Pflanzenwelt von Französisch-Polynesien.

Saftig grüne Kokospalmen und andere exotische Bäume (rund 400 an der Zahl) spenden Schatten auf den Wegen, die sich durch Blumenbeete, Grünflächen und Teiche schlängeln. Springbrunnen plätschern fröhlich vor sich hin, Kinder haben auf Spielplätzen ihren Spaß und die Einheimischen treffen sich zum Picknick, Sport oder Spazierengehen.

Tipp: Am Kiesstrand der Pā’ōfa’i Gardens liegen zahlreiche bunte Kanus, die so genannten „Pirogen“, mit denen die örtlichen Kanu-Sportclubs an manchen Nachmittagen in der Lagune trainieren.

Gaugin-Museum auf Tahiti

Das Gauguin-Museum auf der Insel Tahiti erzählt über das Leben des französischen Malers Paul Gauguin nach seiner "Flucht" aus Europa, Französisch-Polynesien - © Wmpearl CC0 1.0/Wiki
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Gleich gegenüber der Pā’ōfa’i Gärten liegt eine Sehenswürdigkeit von Tahiti, die vor allem für Kunstinteressierte attraktiv ist. Im japanisch gehaltenen Gaugin-Museum sind zwar keine Bilder des französischen Malers ausgestellt, jedoch einige Reproduktionen sowie Dokumente, Fotos und unvollendete Skizzen.

Warum ausgerechnet Tahiti? Gaugin floh im Jahr 1891 per Segelboot aus der europäischen Zivilisation ins polynesische Paradies des Pazifiks. Er verbrachte auf Tahiti und Hiva Oa seine letzten Lebensjahre und ließ sich von der überirdischen Schönheit des Atolls zu einer Vielzahl seine Werke inspirieren. Das Gaugin-Museum widmet sich hauptsächlich dem Leben, das Paul Gaugin hier gelebt hat.

Les Trois Cascades – Tefaarumai Wasserfälle auf Tahiti

Die Tefaarumai Wasserfälle auf Tahiti sind eine herrliche Idylle im polynesischen Dschungel, Französisch Polynesien - © Nicholas Dalessandro / Shutterstock
© Nicholas Dalessandro / Shutterstock

Neben seinen wunderbaren Stränden hat Tahiti, versteckt im Dschungel, eine weitere Naturschönheit zu bieten. „Die Drei Wasserfälle“ liegen etwa 30 Autominuten von Papeete entfernt und verfügen über einen eigenen Parkplatz.

Nach etwa 5 Gehminuten kommt bereits der erste in Sicht. Der Vaimahutu genannte Wasserfall ist vor allem in der „Regenzeit“ zwischen Dezember und März eindrucksvoll anzusehen. Über mehrere hundert Meter stürzen dann daneben noch zwei weitere kleinere Fälle über einen Steilhang in ein natürlich entstandenes Becken, das zu einem Sprung ins kühle Nass einlädt.

Etwa eine etwa halbstündige Wanderung weiter oben liegen die bezaubernden Zwillings-Wasserfälle Haamaremare Rahi und Haamaremare Iti. Sie sind zwar nicht so spektakulär wie die ersten Fälle, dafür ist man hier oft völlig alleine, da die geführten Touren nur beim ersten Wasserfall Halt machen. Der perfekte Ort, um die herrliche Idylle des polynesischen Dschungels auf sich wirken zu lassen!

Tipp: Ganz in der Nähe liegen außerdem das Arahoho Blowhole, wo der Pazifik Geysir-ähnliche Fontänen in den Himmel spuckt, und ein kleiner, kaum besuchter schwarzer Sandstrand.

Marae von Taputapuatea auf Raiatea

Die Marae, steinerne Plätze südpazifischer Kulturen, in Taputapuatea sind die größten und ältesten von ganz Französisch-Polynesien - © Sur la route CC BY2.0/Wiki
© Sur la route CC BY2.0/Wiki

Marae sind uralte Stätten, die in vielen südpazifischen Kulturen eine zeremonielle Rolle spielten. Die meist mit Steinen begrenzten Plätze oder Plattformen sind mehrere tausend Jahre alt und verströmen immer noch eine besondere, fast magische Aura. Von hier aus entwickelte sich der Herrscherthron, denn schon um 1000 vor Christus gab es auf den Plätzen Steintafeln, an denen sich die Stammeshäuptlinge anlehnen konnten.

Die Marae von Taputapuatea an der Südostküste von Raiatea ist die größte und älteste Zeremonien-Stätte der gesamten Südsee. Seefahrer trugen den Brauch dieser rituellen Plätze an viele Orte des Pazifiks, von Hawaii bis Neuseeland. Die Marae, die dort errichtet wurden, enthielten alle einen Stein der „Ursprungs-Marae“ auf Raiatea.

Ahe Atoll

Das Ahe-Atoll ist ein Teil der Tuamotu Inseln und kaum bewohnt, der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen, Französisch Polynesien - © / Shutterstock
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Das Ahe-Atoll ist ein Teil der Tuamotu Inseln, ein nahezu völlig geschlossener Kranz an Koralleninseln. Von gefährlichen Riffen umgeben kann das Atoll nur an einer Passage durchfahren werden. Auf der kaum bewohnten Inselgruppe gibt es nur eine Ortschaft: Tenukupara liegt auf der Insel Teararoa im Südwesten des Atolls. Durch diese führt auch die einzige „Straße“: eine unbefestigte Piste. Hauptverkehrsmittel ist hier ohnehin das Boot.

Die rund 500 Einwohner leben von der Perlenzucht, selbst der Tourismus steckt auf dieser Trauminsel noch in den Kinderschuhen. Umso unberührter sind die Strände, die tropischen Wälder und vor allem die Unterwasserwelt!

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