Plaza de Armas in Santiago de Chile, Chile

Als Ursprung der Stadt ist der Plaza de Armas noch heute das architektonische und touristische Zentrum von Santiago de Chile - © Matyas Rehak / Shutterstock
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Als Ursprung Santiagos ist der Plaza de Armas noch heute das architektonische und touristische Zentrum der Stadt. Der von majestätischen Kolonialbauten umrahmte Platz ist außerdem der ideale Start für Sightseeing in Santiago de Chile.

Der Plaza de Armas ist der zentrale Hauptplatz der Stadt und zählt umrahmt von großartigen neoklassizistischen Fassadenfronten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Santiago de Chile. Als perfekter Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die historische Altstadt Santiagos gilt er auch als „Herz und Seele der Stadt“.

BILDER: Plaza de Armas in Santiago de Chile

 

Auf den beiden Fußgängerzonen und unter den Palmen des Hauptplatzes herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit Trubel. Im Osten trifft sich jedes Wochenende der Schachclub der Stadt, wo jeder Tourist ein Spielchen mit den Schachprofis von Santiago wagen kann. Straßenmusikanten, Cueca-Tänzer (der chilenische Nationaltanz) und spanisch-sprechende Kabarettisten machen den Plaza de Armas zu einem Treffpunkt von Kultur, Kunst und Klamauk.

Ehe man sichs versieht, ist man übrigens selbst Teil des Spektakels. Am besten beobachtet man das bunte Treiben auf einer Bank oder in einem Café sitzend und lässt sich vom heutigen Alltag und dem historischen Flair verzaubern.

Plaza de Armas – Ursprung Santiagos

„Herz und Seele von Santiago de Chile“ ist tatsächlich eine passende Bezeichnung für den städtischen Hauptplatz. Um den Plaza de Armas entstand ab dem Jahr 1541 Chiles Hauptstadt, er wurde damals vom Stadtgründer Pedro de Valdivia selbst angelegt. Nach Plänen des Architekten Pedro de Gamboa wuchs schließlich rund um ihn herum die heutige Metropole empor.

Der Plaza de Armas bildet auch architektonisch das Zentrum des schachbrettartigen Layouts von Santiago de Chile - © Matyas Rehak / Shutterstock
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Somit bildet der Plaza de Armas auch architektonisch das Zentrum des schachbrettartigen Layouts von Santiago de Chile. Im Schatten von Palmen befinden sich mehrere Denkmäler, darunter eine stolze Reiterstatue von Pedro de Valdivia, dem Stadtgründer und ersten amtierenden Gouverneur von Chile.

Sehenswürdigkeiten auf dem Plaza de Armas

Der eindrucksvolle Hauptplatz ist an allen vier Seiten von repräsentativen Bauten umgeben, die teils auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück blicken. An der Nordwestseite thront die Catedral Metropolitana aus dem 18. Jahrhundert, Sitz des Erzbischofs und wichtigste Kirche von Chile. Gleich daneben liegt der Bischofspalast.

Die Südseite des Hauptplatzes hat sich der Einkaufslust verschrieben. Hinter der stahlblauen Konstruktion des Edificio Comercial Edwards aus dem Jahr 1893 verbergen sich die Shops des Edwards-Einkaufszentrums. Mit dem Casa Colorada, in dem das historische Stadtmuseum zu finden ist, kommt hier neben Shopping auch die Kultur nicht zu kurz.

Das städtische Postamt an der Nordseite zählt zu den schönsten Gebäuden am Plaza de Armas in Santiago de Chile - © byvalet / Shutterstock
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Ebenfalls sehenswert, auch von innen, ist das städtische Postamt an der Nordseite des Plaza de Armas. Der pastellfarbene Bau des „Correo Central“ zwischen der Kathedrale und dem ehemaligen Regierungspalast wurde 1882 vollendet und war einst das Wohnhaus von Pedro de Valdivia. Heute zählt es zu den Nationaldenkmälern von Chile. Auf der linken Seite bildet der moderne Bürokomplex mit seiner verspiegelten Fassade einen interessanten Kontrast zu den historischen Türmen der Kathedrale und des Palastes.

Rechts neben dem Postamt thront der Palacio de la Real Audiencia, der zwischen 1804 und 1807 nach Plänen von Juan Goycolea erbaut wurde. Am 18. September 1810, heute Chiles Nationalfeiertag, tagte hier einst die erste Landesregierung und acht Jahre später, nach der Unabhängigkeit Chiles der erste Kongress. 1845 übersiedelte Chiles Regierung in den prächtigen Palacio de La Moneda.

Zuvor fungierte das Gebäude als Justizpalast. Heute beherbergen die neoklassizistischen Mauern das Museo Histórico Nacional, welches 1911 gegründet wurde. Hier kann anhand von rund 12.000 Ausstellungsstücken, darunter auch vielen Alltagsgegenständen von damals, die Geschichte des Landes nachvollzogen werden.

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