Plaza de Armas in Santiago de Chile, Chile

Als Ursprung Santiagos ist der Plaza de Armas noch heute das architektonische und touristische Zentrum der Stadt. Der von majestätischen Kolonialbauten umrahmte Platz ist außerdem der ideale Start für Sightseeing in Santiago de Chile.

Der Plaza de Armas – hier wurde Santiago de Chile am 12. Februar 1541 vom spanischen Konquistador Pedro de Valdivia gegründet. Umrahmt von großartigen neoklassizistischen Fassadenfronten zählt der zentrale Hauptplatz zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten von Santiago de Chile. Als perfekter Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die historische Altstadt Santiagos gilt er auch als „Herz und Seele der Stadt“.

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Ehe man sichs versieht, ist man übrigens selbst Teil des Spektakels. Am besten beobachtet man das bunte Treiben auf einer Bank oder in einem Café sitzend und lässt sich vom heutigen Alltag und dem historischen Flair verzaubern.

BILDER: Plaza de Armas in Santiago de Chile

Fotogalerie: Plaza de Armas in Santiago de Chile

Plaza de Armas – Ursprung Santiagos

Der Plaza de Armas bildet auch architektonisch das Zentrum des schachbrettartigen Layouts von Santiago de Chile - © Matyas Rehak / Shutterstock
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„Herz und Seele von Santiago de Chile“ ist tatsächlich eine passende Bezeichnung für den städtischen Hauptplatz. Um den Plaza de Armas entstand ab dem Jahr 1541 Chiles Hauptstadt, er wurde damals vom Stadtgründer Pedro de Valdivia selbst angelegt. Nach Plänen des Architekten Pedro de Gamboa wuchs schließlich rund um ihn herum die heutige Metropole empor.

Somit bildet der Plaza de Armas auch architektonisch das Zentrum des schachbrettartigen Layouts von Santiago de Chile. Im Schatten von Palmen befinden sich mehrere Denkmäler, darunter eine stolze Reiterstatue von Pedro de Valdivia, dem Stadtgründer und ersten amtierenden Gouverneur von Chile.

Sehenswürdigkeiten auf dem Plaza de Armas

Auf den beiden Fußgängerzonen und unter den Palmen des Plaza de Armas in Santiago de Chile herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit Trubel - © Matyas Rehak / Shutterstock
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Der eindrucksvolle Hauptplatz ist an allen vier Seiten von repräsentativen Bauten umgeben, die teils auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück blicken. Auf den beiden Fußgängerzonen und unter den Palmen des Hauptplatzes herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit Trubel.

Im Osten trifft sich jedes Wochenende der Schachclub der Stadt, wo jeder Tourist ein Spielchen mit den Schachprofis von Santiago wagen kann. Straßenmusikanten, Cueca-Tänzer (der chilenische Nationaltanz) und spanisch-sprechende Kabarettisten machen den Plaza de Armas zu einem Treffpunkt von Kultur, Kunst und Klamauk.

Catedral Metropolitana

Als bedeutendste Kirche von Chile zählt die Kathedrale am Plaza de Armas von Santiago zu den größten und schönsten Gotteshäusern der Stadt - © Frontpage / Shutterstock
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An der Nordwestseite thront die Catedral Metropolitana aus dem 18. Jahrhundert, Sitz des Erzbischofs und wichtigste Kirche von ganz Chile. Gleich daneben liegt der Bischofspalast. Gemeinsam mit diesem zählt die imposante Kathedrale zu den nationalen Baudenkmälern von Chile.

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Mit ihren beiden Glockentürmen war die Kathedrale einst das gewaltigste Gebäude auf dem Platz. Nun hat sie angesichts der spiegelnden Bürotürme am Plaza de Armas etwas an Imposanz eingebüßt. 2005 wurde die Kathedrale von Santiago umfassend renoviert und zählt heute dennoch zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Besichtigung der Kathedrale von Santiago de Chile

Wer die Catedral Metropolitana in Santiago de Chile betritt, wird vom barocken Dekor der Wände, Säulen und Decke absolut beeindruckt sein - © Emma Jones / Shutterstock
© Emma Jones / Shutterstock

Wer die Kathedrale betritt, wird vom barocken Dekor der Wände, Säulen und Decke auf den ersten Blick absolut beeindruckt sein. Die dreischiffige Kirche ist 45 Meter hoch und rund 100 Meter lang. Das reich geschmückte Interieur kann zweifellos mit den majestätischen Kathedralen Europas mithalten.

Auch ein genauer Blick nach unten lohnt sich, denn die detailreichen Muster aus tausenden schwarzen und weißen Fliesen sind viel zu schade, um nur darüber hinweg zu gehen. Der fein gestaltete Boden, die kunstvollen Fresken, filigranen Kerzenleuchter, Heiligenfiguren und Verzierungen aus Blattgold schaffen ein fantastisches Gesamtkunstwerk.

Sehenswert ist auch das Museum für sakrale Kunst, welches sich in der Kathedrale von Santiago de Chile befindet.

Entstehung der Catedral Metropolitana de Santiago

Kerzenleuchter, Heiligenfiguren, Fresken und Verzierungen aus Blattgold schaffen in der Catedral Metropolitana in Santiago de Chile ein fantastisches Gesamtkunstwerk - © Ch.L / Shutterstock
© Ch.L / Shutterstock

Die erste Kathedrale von Santiago wurde zwischen 1566 und 1600 errichtet. Im Lauf der Jahrhunderte wurde das Bauwerk jedoch mehrmals zerstört, sei es durch das Erdbeben im Mai 1647 oder durch einen Großbrand im Dezember 1769.

Die heutige Catedral Metropolitana wurde ab 1748 nach Plänen des Architkten Joaquim Toesca errichtet und 1775 von Erzbischof Manuel de Alday geweiht. Bis zur Jahrhundertwende wurde weiter an der neoklassizistischen Kathedrale gebaut. Auch im Lauf des 19. Jahrhunderts wurden weitere Änderungen und Erweiterungen vorgenommen, bis das herrliche Gotteshaus entstanden war, das noch heute jeden Besucher beeindruckt.

Einkaufszentrum und Stadtmuseum

Die Südseite des Hauptplatzes hat sich der Einkaufslust verschrieben. Hinter der stahlblauen Konstruktion des Edificio Comercial Edwards aus dem Jahr 1893 verbergen sich die Shops des Edwards-Einkaufszentrums. Mit dem Casa Colorada, in dem das historische Stadtmuseum zu finden ist, kommt hier neben Shopping auch die Kultur nicht zu kurz.

Postamt von Santiago de Chile

Das städtische Postamt an der Nordseite zählt zu den schönsten Gebäuden am Plaza de Armas in Santiago de Chile - © byvalet / Shutterstock
© byvalet / Shutterstock

Ebenfalls sehenswert, auch von innen, ist das städtische Postamt an der Nordseite des Plaza de Armas. Der pastellfarbene Bau des „Correo Central“ zwischen der Kathedrale und dem ehemaligen Regierungspalast wurde 1882 vollendet und war einst das Wohnhaus von Pedro de Valdivia.

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Heute zählt es zu den Nationaldenkmälern von Chile. Auf der linken Seite bildet der moderne Bürokomplex mit seiner verspiegelten Fassade einen interessanten Kontrast zu den historischen Türmen der Kathedrale und des Palastes.

Palacio de la Real Audienca (Historisches Museum)

Rechts neben dem Postamt thront der Palacio de la Real Audiencia, der zwischen 1804 und 1807 nach Plänen von Juan Goycolea erbaut wurde. Am 18. September 1810, heute Chiles Nationalfeiertag, tagte hier einst die erste Landesregierung und acht Jahre später, nach der Unabhängigkeit Chiles der erste Kongress. 1845 übersiedelte Chiles Regierung in den prächtigen Palacio de La Moneda.

Zuvor fungierte das Gebäude als Justizpalast. Heute beherbergen die neoklassizistischen Mauern das Museo Histórico Nacional, welches 1911 gegründet wurde. Hier kann anhand von rund 12.000 Ausstellungsstücken, darunter auch vielen Alltagsgegenständen von damals, die Geschichte des Landes nachvollzogen werden.


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