Catedral Metropolitana in Curitiba, Brasilien

Die Catedral Metropolitana am Praça Tiradentes zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken von Curitiba, Brasilien - © Paulo Nabas / Shutterstock
© Paulo Nabas / Shutterstock

Die Catedral Metropolitana am Praça Tiradentes ist die wichtigste Kirche der brasilianischen Stadt Curitiba und zählt zu ihren bedeutendsten historischen Bauwerken.

Die städtische Kathedrale der brasilianischen Stadt Curitiba thront im Zentrum der Stadt auf dem Praça Tiradentes, jenem Platz, an dem Curitiba einst gegründet wurde. Eine Markierung auf dem Praça Tiradentes vor dem imposanten Bauwerk kennzeichnet das geodätische Zentrum der Stadt.

Mit vollem Namen heißt die Kathedrale von Curitiba „Catedral Basílica Menor de Nossa Senhora da Luz de Curitiba („Kathedrale und Basilika minor unserer lieben Frau des Lichts von Curitiba”). Sie zählt zu den wichtigsten historischen Bauten der Stadt.

Geschichte der Catedral Metropolitana von Curitiba

Die erste Kirche am Platz der heutigen Catedral Metropolitana wurde im Jahr 1668 errichtet. Diese bestand noch zur Gänze aus Lehm, während ihr Nachfolgebau, der 1721 fertiggestellt wurde, bereits aus massivem Stein und Ton gebaut wurde.

Die heutige Kathedrale im neugotischen Stil entstand nach dem Abriss der zweiten Kirche von 1876 bis 1893. Als Vorbild diente die Kathedrale von Barcelona in Spanien und auch die Gemälde im Innenraum der Kirche stammen von den italienischen Künstlern Carlos und Anacleto Garbaccio. Als Architekt der Kathedrale von Curitiba gilt allerdings der Franzose Alphonse de Plas.

1894 hielt mit Joseph Campbell der erste Bischof in die Kirche Einzug, was das Gotteshaus offiziell zu einer Kathedrale machte. Genau hundert Jahre nach seiner Fertigstellung wurde der Sakralbau in den Rang einer Basilika Minor erhoben und der Schutzpatronin von Curitiba geweiht.

Tipp: Am stimmungsvollsten zeigt sich die Catedral Metropolitana in den Abendstunden, wenn die Kathedrale und der Praça Tiradentes im sanften Licht der Straßenlampen erscheinen.