Panoramastraße Transalpina, Rumänien

Die Panoramastraße Transalpina verbindet seit 1939 Siebenbürgen mit der Walachei und ist die höchste mit dem Auto befahrbare Straße Rumäniens © FRASHO / franks-travelbox

Die Panoramastraße Transalpina verbindet seit 1939 Siebenbürgen mit der Walachei und ist die höchste mit dem Auto befahrbare Straße Rumäniens. Reisenden sind fantastische Ausblicke gewiss.


Als „Straße des Königs“ wurde die Panoramastraße Transalpina mit der Nummer DN67C in Rumänien zwischen Siebenbürgen und der Walachei im Jahr 1939 eröffnet. Damals war es dem Einsatz von König Carol II von Rumänien zu verdanken, dass die Straße durch die Parâng-Berge saniert wurde. Angeblich waren jedoch bereits die Römer die ersten, die auf diesem Weg im Zuge der Daker-Kriege durch die Südkarpaten wanderten.

Panoramastraße Transalpina

Die Panoramastraße Transalpina führt auf engen Serpentinen durch eine atemberaubende Bergwelt auf über 2.000 Meter Höhe, Rumänien
Als „Straße des Königs“ wurde die Panoramastraße Transalpina mit der Nummer DN67C im Jahr 1939 eröffnet, Rumänien
Die Panoramastraße Transalpina windet sich in teils sehr steilen und engen Kurven bis auf 2.145 Meter, Rumänien
Die traumhafte Panoramastraße Transalpina führt von Bengeşti nach Norden über Rânca bis nach Sebeș (Mühlbach), Rumänien
Die Panoramastraße Transalpina verbindet seit 1939 Siebenbürgen mit der Walachei und ist die höchste mit dem Auto befahrbare Straße Rumäniens
Die Aussicht auf der Panoramastraße Transalpina kann durchwegs als absolut fantastisch beschrieben werden, hier zwischen Rânca und dem Urdele-Pass, Rumänien
Über karge Vegetation aus Gras und Geröll schweift der Blick von der Panoramastraße Transalpina über bläulich schimmernde Bergketten in schier unendliche Weiten, Rumänien
Auf dem Urdele-Pass an der Panoramastraße Transalpina ist es so gut wie immer windig bis stürmisch, Rumänien
Nach dem Urdele-Pass wird die Panoramastraße Transalpina rauer, die Landschaft bleibt ebenso atemberaubend, Rumänien
Idyllische Szenerie an der Panoramastraße Transalpina, Rumäniens höchstgelegener Straße für PKWs
Angeblich waren bereits die Römer die ersten, die im Zuge der Daker-Kriege auf der Panoramastraße Transalpina durch die Südkarpaten wanderten, Rumänien
Für Wanderungen fernab der Zivilisation ist die Region um die Panoramastraße Transalpina in Rumänien absolut traumhaft
Seit 2011 ist die rund 150 km lange Panoramastraße Transalpina komplett asphaltiert, was jedoch nichts an ihrem naturbelassenen Charakter geändert hat, Rumänien
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Die traumhafte Straße führt von Bengeşti nach Norden über Rânca bis nach Sebeș (Mühlbach), das in der Nähe von Alba Iulia liegt. Seit 2011 ist die rund 150 km lange Strecke komplett asphaltiert, was jedoch nichts an ihrem naturbelassenen Charakter geändert hat.

Tipp

Die Transalpina liegt noch 100m höher als die Transfogarascher Hochstraße, ist jedoch weniger bekannt und daher auch weniger befahren.

Unterwegs auf der Panoramastraße Transalpina

Die Aussicht auf der DN67C kann durchwegs als absolut fantastisch beschrieben werden. Nicht einmal Leitplanken trüben den sensationellen Rundblick auf die Berge. Über karge Vegetation aus Gras und Geröll schweift der Blick über bläulich schimmernde Bergketten in schier unendliche Weiten.

Über karge Vegetation aus Gras und Geröll schweift der Blick von der Panoramastraße Transalpina über bläulich schimmernde Bergketten in schier unendliche Weiten, Rumänien © FRASHO / franks-travelbox

Tipp

Aufgrund des unberechenbaren Wetters ist die gesamte Straße nur in den Sommermonaten vom 1. Juli bis 30. September geöffnet.

Von Obârşia Lotrului zum Urdele-Pass

In Obârşia Lotrului beginnt mit engen Serpentinen der spektakulärste Streckenabschnitt der Transalpina. Die Panoramastraße windet sich in teils sehr steilen und engen Kurven (die des Öfteren sogar den ersten Gang verlangen) bis auf 2.145 Meter.

Die Panoramastraße Transalpina windet sich in teils sehr steilen und engen Kurven bis auf 2.145 Meter, Rumänien © FRASHO / franks-travelbox

Sehenswert ist hier Novaci, eine schmucke Kleinstadt, deren teilweise sehr gut erhaltene Häuser typisch für die Region der nördlichen Walachei sind. Ein kleiner Abstecher führt von Obârşia Lotrului nach Petrosani, dem ehemaligen Bergbau-Zentrum Rumäniens. Der Weg führt über die sehr rustikale 7A, die mit dem normalen PKW nur mit großer Vorsicht befahrbar ist.

Tipp

Unbedingt bei einem der fliegenden Händler Halt machen und deren Beeren oder Pilze probieren! Manche Einheimische verdienen ihr Geld sogar als professionelle Pilze-Sammler, die ihren Fund an Großhändler weiter verkaufen.

Der höchste Punkt, bereits über der Baumgrenze, ist beim Urdele-Pass erreicht, womit die Transalpina die höchstgelegene Straße Rumäniens ist. Einige Kilometer davor wird in Rânca die Infrastruktur eines Skiortes hochgezogen, deren Baustellen so gar nicht in das idyllische Bild der hochalpinen Landschaft passen wollen. Auf der Passhöhe ist es so gut wie immer windig bis stürmisch und sogar in Sommernächten muss mit plötzlichem Eis und Schnee gerechnet werden.

Nach dem Urdele-Pass wird die Panoramastraße Transalpina rauer, die Landschaft bleibt ebenso atemberaubend, Rumänien © FRASHO / franks-travelbox

Nach dem Pass wird die Straße rauer, die Landschaft bleibt ebenso atemberaubend. Die beiden Stauseen Lacul Tău und Lacul Oaşa, die aus dem Mühlbach entstehen, laden zum Rasten, Staunen und Fotografieren ein. Auch das nach dem Eisernen Tor zweitgrößte Kraftwerk des Landes ist hier zu finden. Seine Energie stammt aus dem Vidra-Stausee, der mit einer gewaltigen Wasseroberfläche von 12km2und einem Fassungsvermögen von 300 Millionen Kubikmetern beeindruckt und traumhafte Fotomotive bietet. Auch für Wanderungen fernab der Zivilisation ist diese Region absolut traumhaft.


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