Sri Siva Subramaniya Tempel in Nadi, Fidschi

Der Sri Siva Subramaniya Tempel in der Stadt Nadi ist der größte Hindutempel südlich des Äquators, Fidschi - © Selfiy / Shutterstock
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Der Sri Siva Subramaniya Tempel befindet sich im pazifischen Inselstaat Fidschi in der Stadt Nadi und ist der größte Hindutempel südlich des Äquators. Seine farbenprächtige Fassade wurde nach der traditionellen dravidischen Architektur indischer Tempel entworfen, die außerhalb Indiens nur selten zu sehen ist.

Der Sri Siva Subramaniya Tempel befindet sich im pazifischen Inselstaat Fidschi in der Stadt Nadi und ist der größte Hindutempel südlich des Äquators.

Wer Nadi einen Besuch abstattet, kann den Sri Siva Subramaniya gar nicht verfehlen. Er liegt direkt am Südende der Hauptstraße, die durch Nadi führt und ist aufgrund seines Erscheinungsbildes kaum zu übersehen. Die dreiteilige farbenprächtige Tempelanlage mit den bunt gemusterten pyramidenförmigen Türmchen wirkt wie aus einem Disney-Film entsprungen. Erbaut nach der traditionellen dravidischen Architektur indischer Tempel wirken die vielen Säulen, Fenster, Erker und Rundbögen wie ein Märchenschloss aus Tausendundeiner Nacht. Die geschnitzten Götterstatuen wurden in Indien gefertigt und nach Fidschi gebracht, Größe und Gewicht einer jeden von ihnen haben eine bestimmte religiöse Bedeutung.

Auch die Erbauer des Sri Siva Subramaniya selbst stammen aus Indien, die den Tempel in sein farbenprächtiges Kleid gehüllt haben. Die Farbenpracht ist mit der Fassade nicht zu Ende. Auch im Inneren des Sri Siva Subramaniya sind spektakuläre Fresken und Malereien zu bewundern. Die meisten Darstellungen sind dem Hindu-Gott Shiva gewidmet, viele zeigen jedoch auch Szenen aus der Natur, nachdem der Sri Siva Subramaniya dem Regengott Murugan gewidmet ist. Neben Shiva haben noch die beiden Gottheiten Ganesha und Meenakshi ihre eigenen Bereiche der Huldigung.

Relaxen beim Sri Siva Subramaniya

Die friedliche Tempelanlage des Sri Siva Subramaniya liegt abseits der Hektik von Nadi vor dem spektakulären Panorama einer Gebirgskette. Hier kann man sich wunderbar der Ruhe und Entspannung widmen, vorausgesetzt man hat am selben Tag weder Alkohol noch Fleisch konsumiert. Dann darf das Tempelgelände nämlich nicht betreten werden. Der Sri Siva Subramaniya selbst darf auch nur von Hindus besucht werden. Doch der Tempel ist auch von außen schon wundervoll genug anzusehen, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Immer wieder werden über das Jahr verteilt einzelne Veranstaltungen abgehalten, die Gläubige aus aller Welt anlocken.

Geschichte des Sri Siva Subramaniya

Der ursprüngliche Tempel wurde schon 1926 errichtet, nachdem der Hinduismus durch indische Gastarbeiter nach Fidschi gebracht wurde. Der Bau entstand durch den „Then India Sanmarga Ikya Sangam”. 1976 wurde seine 50-Jahr-Feier abgehalten, die zusammen mit der Ankunft des Shivacharya Mahalinga Gurukkal, dessen Dienste mit Erlaubnis der Regierung des indischen Bundesstaates Tamil Nadu seit 1984 im Sri Siva Subramaniya Tempel in Anspruch genommen werden können, waren der Anlass für den Hauptpriester, die Aktivitäten im Tempel zu erhöhen. Durch die unbekannten und einzigartigen religiösen Veranstaltungen wurde eine Vielzahl an Gläubigen angelockt, die den neuen Zeremonien bei ihrer ersten Ausführung beiwohnen wollten.

Die Grundmauern für den neuen Tempel wurden auf Geheiß des indischen Botschafters in Fidschi bereits 1976 gelegt, nachdem klar wurde, dass für die Zukunft ein größerer Tempel benötigt werden würde. 1984 begann der Bau an dem farbenprächtigen Tempel, der 10 Jahre später am 15. Juli feierlich eingeweiht wurde.

Heute stellt er ein weiteres Meisterwerk der kulturellen und architektonischen Vielfalt dar, für die Fidschi so bekannt ist.

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