Curio Bay, Catlins, Neuseeland

Die malerische Curio Bay in den Catlins lockt das ganze Jahr über zahlreiche Touristen an ihren idyllischen Sandstrand, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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Die malerische Curio Bay in den Catlins lockt mit versteinerten Baumstämmen, Pinguinen, Walen und Delfinen das ganze Jahr über zahlreiche Touristen an ihren idyllischen Sandstrand.

Curio Bay im Süden von Neuseeland zählt zu den Top-Attraktionen der Catlins und wird jedes Jahr von rund 100.000 Touristen besucht. Neben ihrem landschaftlichen Reiz ist die Curio Bay vor allem für ihren versteinerten Wald und ihre Kolonie von Gelbaugenpinguinen bekannt. Informationen zur Curio Bay hält das Informationszentrum im nahegelegenen Waikawa bereit.

BILDER: Curio Bay, Catlins

Versteinerte Bäume der Curio Bay

Die uralten Baumstämme am Strand der Curio Bay stammen von urzeitlichen Nadelbäumen, die den heutigen Kauri-Bäumen und Norfolk-Tannen ähneln. Sie wurden vor 180 Millionen Jahren von Asche und vulkanischem Schlamm verschüttet und durch Silizium bis heute konserviert. Ob seine Entstehung einem Vulkanausbruch oder vulkanischem Regen zu verdanken ist, ist unklar.

Tipp: Die versteinerten Bäume von Curio Bay können sind bei Ebbe am besten zu sehen. Informationen zu den Gezeiten gibt es im Informationszentrum von Waikawa.

Die Reihe der versteinerten Bäume erstreckt sich von Curio Bay bis zum Slope Point über eine Länge von rund 20 Kilometern, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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Die Reihe der versteinerten Bäume erstreckt sich von Curio Bay bis zum Slope Point über eine Länge von rund 20 Kilometern. Damit gehören sie zu den größten und am besten erhaltenen versteinerten Wäldern der Welt. Ein ähnliches Phänomen findet man zum Beispiel beim versteinerten Wald im Nordwesten von Namibia, oder im Naturpark Ischigualasto in Argentinien. Die faszinierenden Baumstämme sehen heute noch aus wie Holz, sind jedoch aus solidem Stein. An manchen Stellen sind sogar die Blätter von Farnen in versteinerter Form erhalten.

Die faszinierenden Baumstämme in der Curio Bay sehen heute noch aus wie Holz, sind jedoch aus solidem Stein, Neuseeland - © FRASHO / franks-travelbox
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Um die versteinerten Bäume aus dem Jura-Zeitalter noch lange zu erhalten, dürfen die Stämme nicht beschädigt werden. Eine Aussichtsplattform rund 5min vom Parkplatz entfernt gibt den besten Überblick über dieses Überbleibsel der Dinosaurier-Zeit.

Gelbaugenpinguine der Curio Bay

Neben den Baumfossilien hat sich eine Kolonie der bedrohten Gelbaugenpinguine angesiedelt. Etwa 1600 Brutpaare geben sich hier alle Mühe, die gefährdete Art zu erhalten. Die Chance, die Pinguine zu sehen, ist am späten Nachmittag am größten, wenn sie von ihren Jagdausflügen aus dem Meer zu ihren Nestern zurückkehren.

Gemeinsam mit der nahegelegenen Porpoise Bay zählt Curio Bay außerdem zu den Lebensräumen der schwarz-weißen Hector-Delfine und der stark bedrohten Südkaper, die vor allem in den Sommermonaten (Oktober bis März) vor der Küste zu sehen sind.