Gloriette in Wien, Österreich

Die Gloriette im Schlossgarten von Schloss Schönbrunn, Wien, Österreich © lucazzitto / Fotolia

Die Gloriette im Schönnbrunner Schlossgarten wurde im Jahr 1775 als Abschluss der barocken Schlossanlage errichtet. Das Gloriette-Café bietet heute bei köstlichen Wiener Süßspeisen einen herrlichen Ausblick über Wien.


Eine Gloriette ist ein auf einem erhöhten Standort errichtetes Gebäude in einer Gartenanlage. Da die Gloriette im Schlosspark von Schönbrunn in Wien die größte aller Glorietten darstellt, ist meist diese gemeint, wenn von „der Gloriette" die Rede ist.

Gloriette in Wien

Die Räumlichkeiten in der Schönbrunner Gloriette dienten einst schon dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. als Fest- und Speisesaal, Wien, Österreich
Die Gloriette wurde auf Wunsch von Kaiserin Maria Theresia im Jahr 1775 errichtet, Wien, Österreich
Die Gloriette im Schlosspark Schönbrunn wird abends immer in stimmungsvolles Licht getaucht, Wien, Österreich
Die Gloriette im Schönnbrunner Schlossgarten wurde als Abschluss der barocken Schlossanlage errichtet, Wien, Österreich
Die Gloriette ist knapp 85 Meter lang und gut 25 Meter hoch und mit Skulpturen von Johann Baptist Hagenauer geschmückt, Wien, Österreich
Die seitlichen Treppenanlagen der Gloriette in Wien werden von mächtigen Figuren gesäumt, die Rüstungen, Adler, Löwen und Feldzeichen darstellen, Österreich
Detailansicht eines Seitenflügels der Gloriette im Schönnbrunner Schlossgarten, Wien, Österreich
Die Gloriette im Schlossgarten von Schloss Schönbrunn, Wien, Österreich
Die Gloriette fungiert heute noch als Blickfang und Aussichtspunkt und ist zu einem bekannten Wahrzeichen von Wien geworden, Österreich
Von der Aussichtsplattform auf dem Dach der Gloriette liegt dem Besucher von Schönbrunn ganz Wien zu Füßen, Österreich
Winterlicher Sonnenuntergang mit der Gloriette im Wiener Schloßpark Schönbrunn als fantastische Kulisse, Österreich
Das Gloriette-Café im Mittelteil bietet bei köstlichen Wiener Süßspeisen einen herrlichen Ausblick über Wien, Österreich
Architektonische Detailansicht der Gloriette in Wien Schönbrunn, Österreich
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Die Gloriette wurde auf Wunsch von Kaiserin Maria Theresia im Jahr 1775 als Abschluss des Schlossgartens von Schönbrunn als „Ruhmestempel" errichtet. Sie war in Wahrheit bereits von Fischer von Erlach, dem Erbauer des Schlosses Schönbrunn, als Abschluss der barocken Anlage vorgesehen. Das schmucke Gebäude aus sanftgelbem Kaiserstein ist knapp 85 Meter lang und gut 25 Meter hoch und mit Skulpturen von Johann Baptist Hagenauer geschmückt.

Die seitlichen Treppenanlagen der Gloriette in Wien werden von mächtigen Figuren gesäumt, die Rüstungen, Adler, Löwen und Feldzeichen darstellen, Österreich © pavel068 / Shutterstock

Sowohl die Freitreppe zu den verglasten Triumphbögen, als auch die seitlichen Treppenanlagen werden von mächtigen Figuren gesäumt, die Rüstungen, Adler, Löwen und Feldzeichen darstellen. Einige der Bauelemente, wie zum Beispiel die Stierköpfe am Fries, stammen vom nie fertiggestellten Schloss Neugebäude, das 1774 an das Militär übergeben wurde, worauf dessen Verzierungen auf Wunsch Maria Theresias für die Gestaltung des Schönbrunner Schlossparks verwendet wurden.

Die Gloriette fungiert heute noch als Blickfang und Aussichtspunkt und ist zu einem bekannten Wahrzeichen von Wien geworden, Österreich © Dundanim / Shutterstock

Die Gloriette fungiert heute noch gleichzeitig als Blickfang und Aussichtspunkt und ist zu einem weit über die Landesgrenzen bekannten Wahrzeichen von Wien geworden. Von der Aussichtsplattform auf ihrem Dach liegt dem Besucher hinter dem prachtvoll angelegten Garten von Schönbrunn ganz Wien zu Füßen.

Gloriette-Café

Die Räumlichkeiten des 1996 eingerichteten Cafés in der Schönbrunner Gloriette dienten einst schon dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. als Fest- und Speisesaal. Zum Ende der Monarchie, im Jahr 1910 wurde die Verglasung der Gloriette-Bögen entfernt und erst in den 1990er-Jahren nach originalen Fotografien wiederhergestellt. Heute bietet der Mittelteil der Gloriette bei heißem Melange und köstlichem Apfelstrudel einen überwältigenden Ausblick über Wien.

Tipp

Jeden Sonntagvormittag wird im Gloriette-Café ein Brunch mit Live-Musik veranstaltet, die von Klassik bis Jazz reicht.
Winterlicher Sonnenuntergang mit der Gloriette im Wiener Schloßpark Schönbrunn als fantastische Kulisse, Österreich © S.Borisov / Shutterstock

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