Bonneville Staudamm in Washington und Oregon, USA

Der Bonneville Staudamm an der Grenze zwischen Washington und Oregon ist eine Schleusenanlage, die den Columbia River staut, Washington, USA - © James Camel / franks-travelbox
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Der Bonneville Staudamm an der Grenze zwischen Washington und Oregon ist eine Schleusenanlage, die den Columbia River staut und den Bonneville Lake entstehen lässt. Zusätzlich zur Staumauer gibt es noch eine beeindruckende Fischzucht inkl. Fischleitern zu sehen.

Der Bonneville Staudamm ist eine riesige Stau- und Schleusenanlage am Columbia River und liegt somit genau an der Grenzen zwischen den beiden amerikanischen Bundesstaaten Washington und Oregon ca. 60km östlich der Stadt Portland.

Errichtet in den Jahren 1933 bis 1937 vom United States Army Corps of Engineers, welches ihn auch heute noch betreut, war es damals die größte eintorige Schleuse der Welt. Ein zweites Wasserkraftwerk und ein weiterer Damm kamen in den Jahren 1974 bis 1981 hinzu.

Neben der spektakulären Aussicht auf die Schleusentore, den Columbia River und den über 70km langen Bonneville Lake wird auch eine Reise in die Welt der Fischzucht geboten.

Ein beeindruckendes Areal von Aufzuchtbecken lässt den Besucher alle Entwicklungsstadien von Millionen von Fischen miterleben – vom Ei im „Brutkasten” zum ausgewachsenen Tier in den Freiluftbecken, das in den Columbia River entlassen werden kann. Interessant ist vor allem, die Sprünge der Fische über so genannte Fischleitern zu beobachten, die die Wanderung der Lachse und auch anderer Fischarten flussaufwärts authentisch nachstellen.

Am Bonneville Staudamm gibt es zusätzlich zur Staumauer auch eine beeindruckende Fischzucht inkl. Fischleitern zu sehen, Washington, USA - © James Camel / franks-travelbox
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Am Bonneville Staudamm werden jedoch nicht nur Lachse, sondern auch Forellen und Störe gezüchtet. Herman, ein 35 Jahre alter fast 3m großer Stör zieht in einem Teich seine Kreise und gilt als Maskottchen und Star der Fischzuchtanlage.

Von den vielen Eindrücken müde geworden, laden Sitzgelegenheiten am schön angelegten Ufer des Columbia River ein, sich mit einem Cappuccino aus dem kleinen Cafè eine Pause zu gönnen und die Umgebung und die Natur zu genießen.

Tipp: Wer denkt, der Staudamm sei nur ein kurzer Abstecher liegt leider falsch. Natürlich kann man auch kurz stehen bleiben und wieder fahren, will man den Staudamm jedoch richtig besuchen und „kennen lernen” kann man mit 2-3 Stunden Aufenthalt rechnen.