Wasserfall Los Tercios, El Salvador

Ein Junge klettert am Wasserfall Los Tercios, El Salvador - © Andre Nantel / Shutterstock
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Der Wasserfall Los Tercios begeistert weder durch seine Höhe noch durch seine Wassermassen sondern durch die bemerkenswert geformte Steinmauer über die er fließt. Die rechteckigen Steinblöcke wirken wie aufeinander geschichtete Bauklötze und sind dennoch zu 100% natürlichen Ursprungs.

Der Wasserfall Los Tercios (wörtlich: „Die Drittel”) befindet sich im mittelamerikanischen El Salvador nahe der Stadt Suchitoto. Etwa eineinhalb Kilometer vom Zentrum entfernt, kann der einzigartige Wasserfall auch bequem zu Fuß erreicht werden.

Der Weg beginnt an der Iglesia Santa Lucia und führt an einem Fußballfeld vorbei, an dem es links etwa eineinhalb Kilometer weitergeht. Der Eingang ist fast zu übersehen, er führt durch ein Tor nach einer Müllhalde. Ab hier betritt man Privatgrund, Kinder, die draußen spielen, führen die Besucher gerne zum Los Tercios.

Ein Junge klettert am Wasserfall Los Tercios, El Salvador - © Andre Nantel / Shutterstock
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Besuch des Wasserfalls Los Tercios

Seine Besonderheit liegt weder in seiner Höhe noch in seiner Menge an Wassermassen, die er führt. Was den Los Tercios Wasserfall ausmacht, ist die Wand, an der er hinunterfließt. Die nahezu senkrechte Steinklippe besteht aus rechteckig geformten Felsen, von denen man kaum glauben mag, dass sie natürlichen Ursprungs sind.

Über eine Höhe von etwa 30 Metern fließt der Wasserfall von Steinstufe zu Steinstufe, die wie Orgelpfeifen an der Wand hinaufwachsen.

Die unvergleichliche geologische Attraktion entstand durch vulkanische Aktivität in der Nähe des Wasserfalls, um ihren Ursprung ranken sich natürlich auch viele Mythen und Legenden.

Beste Reisezeit zum Wasserfall Los Tercios

Zwischen Mai und November führt der Los Tercios Wasserfall das meiste Wasser, will man jedoch hauptsächlich die einzigartige Steinwand betrachten, ist ein Besuch zwischen Dezember und April zu empfehlen. In den Monaten der Trockenzeit ist der Wasserfall nahezu verschwunden und lässt nur die wie aus Bauklötzen erschaffene Klippe zurück.

In den trockenen Monaten sieht man auch immer wieder wagemutige Kletterer in der Steinwand hängen.