Punta Gorda, Belize

Das lauschige Küstenstädtchen Punta Gorda im Süden von Belize ist der ideale Ausgangspunkte für Ausflüge in den mittelamerikanischen Regenwald - © Gmanacsa CC BY-SA2.0/Wiki
© Gmanacsa CC BY-SA2.0/Wiki

Punta Gorda ist die südlichste Stadt in Belize und optimaler Ausgangspunkt für Exkursionen in den mittelamerikanischen Regenwald oder Touren zu den umliegenden Maya-Stätten.

Das kleine Küstenstädtchen Punta Gorda mit etwa 6.000 Einwohnern ist die südlichste Siedlung im mittelamerikanischen Belize und Hauptstadt von Belizes Provinz Toledo.

Das Städtchen wurde 1823 von den honduranischen Garifunas, den „Schwarzen Kariben” gegründet und ist malerisch angelegt. Von der Küstenstraße aus führen 5 parallel angelegt Straßen ins Innere, die von Querstraßen gekreuzt werden und somit ein perfektes Straßengitter ergeben. Obst-, vor allem Mangobäume wachsen am Straßenrand und die eher kleinen Häuser verleihen Punta Gorda den Eindruck eines verschlafenen Nestes. Die kühle Brise vom Meer her und die freundlichen Leute, deren Leben sich aufgrund des nahezu fehlenden Verkehrs auf der Straße abspielt machen Punta Gorda zu einem idealen Urlaubsort.

Unterwegs in Punta Gorda

Die ruhige Idylle wird zweimal pro Woche unterbrochen: An Mittwochen und Samstagen ist Marktzeit in Punta Gorda, wo sowohl Einheimische als auch die Nachbarn aus Guatemala Leben in die Stadt bringen. Am Platz vor dem mintgrünen Uhrturm am Central Park wird dann lautstark über Lebensmittel, handgefertigte Kunstwerke und Haushaltsutensilien gefeilscht.

Das Nachtleben in Punta Gorda ist verglichen mit anderen Orten in der Karibik eher ruhig. Bars und Pubs sind dennoch vorhanden und die Nachtruhe wird des Öfteren von den rhythmischen Garifuna-Trommeln durchbrochen.

Punta Gorda stellt für den Verkehr buchstäblich das Ende von Belize dar, denn in Punta Gorda enden alle Straßen, die von Nordosten kommen. Wer weiter nach Guatemala will, muss auf den Seeweg umsteigen. Nach etwa 1,5 Stunden auf dem Schiff ist man in Guatemalas Hafenstadt Puerto Barrios angelangt. Zoll- und Einwanderungsbehörde sind in Punta Gorda vorhanden.

Ausflüge von Punta Gorda

Die wenigsten besuchen Punta Gorda – oder PG, wie es von den Einheimischen genannt wird – wegen der Überfahrt nach Guatemala. Punta Gorda ist der optimale Ausgangspunkt für Exkursionen in die umliegenden Maya-Dörfer und -Ruinen, wie zum Beispiel Lubantuun in der Nähe von San Pedro Columbia oder Nim Li Punit nahe Indian Creek.

Auch für Ausflüge in den mittelamerikanischen Regenwald im Süden Belizes stehen diverse Touren von Punta Gorda aus zur Verfügung. Neben Wanderungen kann man von Punta Gorda auch zum Fischen, Kayak fahren, Fluss- oder Höhlenwandern oder Schnorcheln aufbrechen.