Strände auf Tobago, Trinidad und Tobago

Mount Irvine Bay mit guter Infrastruktur und Wasserportmöglichkeiten, Tobago - © PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock
© PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock

Tobago strotzt geradezu vor weißen feinsandigen Palmenstränden mit sanften Wellen und türkisblauem Wasser. Einige von ihnen, wie der Piegon Point, sind touristisch gut erschlossen und demnach relativ überlaufen, andere wiederum, wie zum Beispiel der Englishman’s Beach haben ihre ursprüngliche Idylle und Einsamkeit bewahrt.

Obwohl Tobago nur eine winzige Insel in der Karibik ist, strotzt sie nur so vor atemberaubenden Traumstränden, die noch dazu oftmals völlig menschenleer vorgefunden werden können. Weißer Sand, schattenspendende Palmen, türkise, kristallklares Wasser, ein sanfter Wellengang, kurz: alles, was man sich von einem perfekten karibischen Strandparadies erwartet.

Die Strände Tobagos sind nicht für ihre Vielzahl bekannt, aber für ihre Unberührtheit und ihre absolut naturbelassene Schönheit. Ein Großteil von Tobagos Küste ist in keinster Weise erschlossen – nur weißer Sand und blaue Wellen erstrecken sich kilometerweit entlang von üppig grünen Palmenhainen…

Pigeon Point

Wer ein Bild für den perfekten karibischen Strand sucht, wird früher oder später auf ein Foto von Pigeon Point stoßen. Ein palmenbewachsener weißer Strand schmiegt sich ins türkise Meer, kleine Strohhütten spenden Schatten und vermitteln absolute Idylle und Entspannung. Ein paar Dollar sind als Eintrittspreis zu entrichten, um dieses paradiesische Fleckchen Erde genießen zu können.

Leider wird dem Strand seine Schönheit mittlerweile zum Verhängnis und der Tourismus nimmt in Form von Fast Food Bars und Shops immer mehr zu. Wenn man Pech hat, ist gerade ein Kreuzfahrtschiff eingelaufen und man sieht den Sand vor lauter Leuten nicht mehr. Wer dies ausblenden kann, hat jedoch nach wie vor den absoluten perfekten Karibik-Strand gefunden.

Ein Ende von Pigeon Point ist dem Wassersport gewidmet. Windsurfer und Jet Skis pflügen durch die Wellen. Wer schwimmen oder schnorcheln möchte, sollte sich eher ans andere Ende begeben.

Englishman’s Bay

Englishman’s Bay ist eine wunderbare Bucht am Rande des Regenwaldes, und ein atemberaubende Schnorchelparadies, Tobago - © PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock
© PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock

Englishman’s Bay ist das genaue Gegenteil von Pigeon Point. Die wunderbare Bucht liegt am Rande des Regenwaldes, ein kleines Holzschild auf einem Dschungelpfad weist die Richtung. Durch einen sonnendurchfluteten Bambustunnel betritt man dieses atemberaubende Schnorchelparadies. Die London Sunday Times erklärte ihn einst zum schönsten Strand der Karibik. Kein Hotel, keine Strandbar, keine Sonnenschirme – nur das Meer, die Einsamkeit, das Kreischen der Papageien und traumhafte Fotomotive. An einem kleinen Stand werden gelegentlich kühle Drinks und kleine Snacks verkauft.

Mount Irvine

Wer seine Getränke gern eisgekühlt unter einem Sonnenschirm genießt und wenn der Hunger kommt nur nach dem Kellner schnippen will, ist in Mount Irvine besser aufgehoben. Die Infrastruktur dort ist gut ausgebaut, auch Wassersportmöglichkeiten werden angeboten. Schnorcheln ist, wie fast überall auf Tobago, nur wenige Meter von der Küste entfernt, ein unvergessliches Erlebnis!

Turtle Beach und Courland Bay

Turtle Beach auf Tobago - © PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock
© PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock

Turtle Beach ist ebenso wie Courland Bay mit perfekten Surfwellen gesegnet, auch andere Wassersportarten werden hier ausgeübt. Zwischen März und Juli teilen die Urlauber den Strand mit den Meeresschildkröten, die des Nachts zur Eiablage ans Ufer kommen. Auf Anfrage wird man vom Hotelpersonal geweckt, um die Schildkröten beim Nestbau beobachten zu können oder die jungen Schildkröten ins Wasser flüchten zu sehen. Neben den Schildkröten finden sich die Urlauber auch immer wieder in der Gesellschaft von Pelikanen.

Castara

Castara liegt in einer malerischen ruhigen Bucht an der Nordküste und ist einer der Lieblingsstrände der Einheimischen. Hier kann man die Tobagoer in ihrem täglichen Arbeitsalltag erleben. Die jungen Männer bringen den frischen Fisch an Land, während die Alten im Schatten sitzen, Karten spielen und Rum trinken. Touristen sind dennoch immer gern willkommen.

Castara Bay liegt in einer malerischen ruhigen Bucht an der Nordküste und ist einer der Lieblingsstrände der Einheimischen, Tobago - © PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock
© PHB.cz (Richard Semik) / Shutterstock

Store Bay

Store Bay ist nur 5 Gehminuten vom Flughafen entfernt und zählt zu den schönsten Stränden Tobagos, die auch mit Toiletten, Duschen und Bars ausgestattet sind. In kleinen Hütten wird Kunsthandwerk verkauft. An Wochenenden wird der Strand häufig von den Einheimischen frequentiert, die nicht nur wegen der äußerst preisgünstigen und leckeren Restaurants vorbeikommen. Das Wasser am Store Bay ist ruhig und eignet sich perfekt für Schwimm- und Schnorchelausflüge ins kristallklare Meer. Wer die Unterwasserwelt des Buccoo-Riffs gerne auch bequemere Art und Weise erkunden möchte, kann ein Glasbodenboot mieten.

Canoe Bay

Im Gegensatz zu Store Bay ziemlich gut versteckt liegt Canoe Bay am Ende einer unbefestigten Straße, die von der Milford Road abzweigt. Der Strand ist mit einer kleinen Bar und Toiletten ausgestattet, direkt am Strand stehen unter strohbedeckten Sonnenschirmen Parkbänke, die seltsam fehl am Platz wirken. Für die Verfügbarkeit von kühlen Getränken und frischem Obst wird ein bescheidener Eintrittspreis eingehoben.

Jeden einzelnen von Tobagos fantastischen Stränden hier aufzulisten würde eindeutig den Rahmen sprengen. Grundsätzlich kann man, wo auch immer auf Tobago man sich gerade befindet, auf gut Glück Richtung Küste fahren – man wird immer einen wunderbaren feinsandigen Palmenstrand vorfinden. Sollte einem einer nicht behagen – hinter der nächsten Straßenbiegung wartet meist schon der nächste!

Weiterführende Links:

Strände Tobagos nach Region mit genauer Beschreibung (englisch)