Klein Curaçao, Curaçao

Klein-Curaçao ist mit weißen Stränden, türkisblauem Meer und einer fantastischen Unterwasserwelt der Inbegriff eines karibischen Paradieses - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Klein Curaçao ist mit endlosen Stränden aus weißem Pulversand, türkisblauem Meer, tropischer Sonne und einer fantastischen Unterwasserwelt der Inbegriff eines karibischen Paradieses.

Die idyllische Insel Klein-Curaçao erfüllt alle Kriterien einer perfekten Urlaubsinsel in der Karibik. Sie ist völlig unbewohnt, von Kokospalmen und niedrigem Buschwerk bewachsen und von kristallklarem Wasser umgeben, in dem sich unzählige tropische Fische tummeln. Egal ob Bräunen unter der karibischen Sonne, Strandspaziergänge auf pulverfeinem Sand, Baden im türkisblauen Wasser oder Tauchen nach Schildkröten – Klein-Curaçao bietet alle Urlaubsfreuden, die man sich auf einer tropischen Insel nur vorstellen kann!

BILDER: Klein Curaçao

Besuch von Klein-Curaçao

Das verlassene Eiland liegt in der karibischen Inselgruppe der Niederländischen Antillen etwa 11 Kilometer südöstlich von Curaçao. Von Curaçao legen nahezu täglich Ausflugsboote ab, die Touristen auf die paradiesische Insel bringen.

Auch Tauchboote verlassen regelmäßig Curaçao mit Kurs auf Klein-Curaçao, um die eindrucksvollen Korallenriffe und Unterwasserhöhlen in der Umgebung der kleinen Insel zu erforschen. Touren auf Klein-Curaçao starten von Spanish Water im Südosten von Curaçao. Mit etwas Glück wird das Ausflugsboot auf der Überfahrt von Delfinen begleitet.

Anfahrt auf Klein-Curaçao, eine traumhafte Insel mit weißen Sandstränden - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Nach einer guten Stunde Fahrt mit dem Segelboot oder Katamaran taucht am Horizont ein flacher Streifen Land auf, der sich alsbald als traumhafte Insel mit weißen Sandstränden entpuppt. Kleine strohgedeckte Hütten sorgen für Schatten unter der strahlenden Tropensonne. Trotz ihrer Schönheit sollte man den Ausflug nach Klein-Curaçao keinesfalls nur auf der Insel verbringen, denn es wartet auch eine bunte Unterwasserwelt mit zahlreichen Fischarten und Meeresschildkröten darauf, entdeckt zu werden.

Tipp: Auf Klein-Curaçao gibt es keinerlei Infrastruktur. Es gibt zwar ein Restaurant mit Toiletten, dieses gehört allerdings zum Reiseanbieter „Mermaid Boat Trips“ und ist dessen Kunden vorbehalten. Die meisten Ausflugsboote bieten allerdings ausreichend Verpflegung auf ihren jeweiligen Schiffen, die für die Dauer des Ausflugs vor der Insel ankern.

Meeresschildkröten tummeln sich im türkisblauen Wasser um Klein-Curaçao - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Unterwegs auf Klein-Curaçao

Trotz des traumhaften Flairs an den Stränden zahlt sich auf Klein-Curaçao auch ein kurzer Inselspaziergang aus. Die Gesamtfläche der Insel beträgt nicht einmal 2 Quadratkilometer, ist daher sehr überschaubar und kann zu Fuß leicht erkundet werden. Die Insel wurde früher von Bauern und Fischern bewohnt. 1871 entdeckte der Engländer John Godden durch Zufall, dass auf der Insel durch Vogelkot und Kalkstein Phosphat entstanden war.

Diese wurde bis 1886 abgebaut und nach Europa exportiert, wo es zur Kunstdünger weiterverarbeitet wurde. Die Industrie vertrieb sowohl die Bewohner als auch die Seevögel und bis auf einige Gräber im Süden der Insel, die teilweise auch von Sklaven stammten, die man auf Klein-Curaçao in Quarantäne brachte, ist von den einstigen Bewohnern nichts mehr übrig.

Leuchtturm

Der Leuchtturm auf Klein Curaçao wurde mitten auf der Insel errichtet, um ihn vor Hurrikans zu schützen - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Nach nur zehn Gehminuten ist der unübersehbare Leuchtturm in der Mitte der Insel erreicht. Der Leuchtturm wurde im Jahr 1877 gebaut, nachdem ein Hurrikan den ersten Leuchtturm zerstört hatte, der an der Küste gebaut wurde. Um dies zu verhindern, wurde beschlossen, den Leuchtturm in eher unüblicher Manier mitten auf der Insel zu errichten.

Schiffswrack

Weiter Richtung Norden hat man nach etwa weiteren 10 Gehminuten die gegenüberliegende Küste von Klein-Curaçao erreicht. Hier sind immer noch einige Schiffswracks zu finden, die vor Jahrzehnten an der felsigen Nordküste von Klein-Curaçao verunglückt sind. Das größte und eindrucksvollste Wrack ist jenes des Tankers „Maria Bianca Guidesman“, welches seit 1686 in der Brandung verrostet.

Tipp: Klein-Curaçao ist komplett flach und relativ karg. Auf einem Spaziergang über die Insel ist also weder mit Steigungen noch Gestrüpp oder großen Steinen zu rechnen. Feste Schuhe sind empfehlenswert, aber nicht unbedingt nötig.