Insel Andros auf den Bahamas

Über 225km erstreckt sich das farbenprächtige Korallenriff der Insel Andros, Bahamas - © Vilainecrevette / Shutterstock
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Die Insel Andros ist die größte und am wenigsten erforschte Insel der Bahamas, das Hinterland ist nahezu unberührt. Traumhafte Strände, die ganzjährig optimale Wassertemperatur und das drittgrößte Riff der Welt laden zum Baden und Tauchen ein.

Die Insel Andros ist mit einer Fläche von knapp 6.000km² die größte Insel der Bahamas. Sie ist etwa 170km lang und bis zu 64km breit und ist von allen Bahamas-Inseln am wenigsten erforscht und am wenigsten besiedelt. Die meisten Einwohner leben in den drei größeren Städten an der Ostküste Nicholls Town, Congo Town und Andros Town. Das Hinterland ist, anders als auf vielen anderen Inseln der Bahamas, nahezu unberührt und bekannt für seine landschaftliche Schönheit.

Unberührte Wälder, Sümpfe und Strände

Exotische Regenwälder wechseln sich ab mit einer Sumpflandschaft die die zahlreichen Inseln von Andros miteinander verbindet. Sie ist durchzogen von tausenden Kilometern an Flüssen, ein Großteil des Süßwasservorrats der Bahamas befindet sich hier. Täglich werden an die 20 Millionen Liter nach Nassau transportiert. Über 50 Orchideen- und an die zweihundert Vogelarten besiedeln diese Moore. Andros soll außerdem die Heimat der Chickcharnes gewesen sein, sagenhafte Wesen, halb Mensch, halb Eule, die vor dem Bösen schützen sollten.

Andros ist auch jene Insel der Bahamas, die sich am besten für Badeurlaube eignet. Kilometerlange feinsandige Strände und das türkisblaue Meer lassen keinen Besucher ungeniert vorbeifahren. Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über perfekte 27°.

Ideal für Taucher und Schnorchler

Für Taucher und Schnorchler wartet Andros mit der mit 50 Jahren ältesten Tauchbasis in Small Hope Bay und dem drittgrößten Barriere-Riff der Welt auf. Das 225km lange Riff wird nur noch vom weltberühmten Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens und vom gar nicht weit entfernten Belize Barriere-Riff vor der Ostküste Belizes übertroffen. In dem weitläufigen Korallenmeer ist auch immer wieder das eine oder andere Schiffswrack zu erspähen. Da die durchschnittliche Tiefe des Riffs nur 4 Meter beträgt, ist es relativ einfach, es intensiv zu erkunden.

Wer vom Riff genug hat, kann im wahrsten Sinne des Wortes in die Unterwasserhöhlen der „Blauen Löcher” abtauchen, die sowohl im offenen Meer, als auch im Landesinneren erkundet werden können.