Barbuda, Antigua und Barbuda

Surf Boards an einem Hotelstrand auf der Insel Barbuda - © Lindasj22 / Shutterstock
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Barbuda ist Teil des Inselstaates Antigua und Barbuda im karibischen Meer. Vom Massentourismus bisher verschont geblieben ist die Insel für ihre wunderschönen Strände bekannt und hat auch einige historische Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Barbuda ist eine Insel des Inselstaates Antigua, Barbuda und Redonda (meist nur als Antigua und Barbuda bezeichnet). Sie ist die östlichste der karibischen Inseln „neben” der Dominikanischen Republik und hat eine Fläche von etwa 160km². Sie ist relativ flach, ihr höchster Punkt liegt nur knapp 40m über dem Meeresspiegel. Ihr Hauptort ist Codrington und zählt knapp 2.000 Einwohner.

Geschichte von Barbuda

Besiedelt war Barbuda bereits 2.400 Jahr vor Christus durch das Volk der Ciboney, welche aber vertrieben wurden. Als Christoph Kolumbus 1493 Barbuda betrat, fand er Arawak-Indianer vor, die die meisten der karibischen Inseln besiedelt hatten. Bei den europäischen Siedlern setzten sich die Briten durch, die Barbuda 1666 zur Kolonie erklärten und das Land anschließend an die Codrington-Familie verpachteten, die die Insel landschaftlichen nutzte und Sklavenhandel betrieb. Sklavenaufstände gab es in den 1740ern einige auf Barbuda, 1834 wurden die Sklaven offiziell befreit.

Die erste Karte von Barbuda stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auf ihr verzeichnet sind einige Gebäude im Hochland, das Schloss von Codrington, eine Befestigungsanlage, die heute als Martello Tower bekannt ist und einige Wohnhäuser in Palmetto Point, Coco Point und Castle Hill. Außerdem sind auf der Karte 8 Stellen verzeichnet, an denen flüchtige Sklaven wieder eingefangen wurden – anscheinend ein oft auftretendes Problem der damaligen Zeit.

Das Wohnhaus der Codringtons aus dem 18. Jahrhundert, das Highland House, kann heute noch besichtigt werden. Ebenso sehenswert auf Barbuda ist das Vogelschutzgebiet in der Codrington Lagune, das etwa 40% von Barbudas Fläche einnimmt und eine Höhle, in der es indianische Felsgravierungen zu sehen gibt.

Strände auf Barbuda

Als karibische Insel hat Barbuda natürlich kilometerlange Sandstrände mit dazugehörigen Korallenriffen, der Tourismus hält sich jedoch in Grenzen. Zwar gibt es einige Resorts auf Barbuda, an den meisten Stränden kann man jedoch nahezu ungestört schnorcheln und sonnenbaden. Die Durchschnittstemperatur schwankt zwischen 27 und 30 Grad und bietet damit ganzjährig ideale Klimabedingungen für einen Urlaubstrip in den Sommer.

Erreichbarkeit von Barbuda

Die Insel kann von Antiguas Hauptstadt St. John’s aus mit der Fähre angesteuert werden, ebenso besitzt Codrington einen kleinen Flughafen, auf dem täglich regionale Flugzeuge von Antigua landen.