König Hussein Bin Talal Moschee in Amman, Jordanien

Die majestätische König-Hussein-Bin-Talal-Moschee in der Hauptstadt Amman ist seit 2005 die größte und bedeutendste Moschee Jordaniens © VLADJ55 / Shutterstock

Die majestätische König-Hussein-Bin-Talal-Moschee thront auf einem Hügel über der Hauptstadt Amman und ist seit 2005 die größte und bedeutendste Moschee Jordaniens.


Die 2005 im Westen von Amman erbaute König Hussein Bin Talal Moschee ist die größte und bedeutendste Moschee in ganz Jordanien. Sie löste die in den 1980er-Jahren erbaute König-Abdullah-Moschee als Hauptmoschee des Landes ab. Sie wird oft auch einfach als König-Hussein-Moschee bezeichnet, kann dadurch aber leicht mit der 1924 errichteten Grand Al-Husseini Moschee verwechselt werden, die sich in al-Balad, dem ältesten Teil der Stadt befindet.

König Hussein Bin Talal Moschee in Amman

Die Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman, Jordanien, gleicht mit ihren zinnenbewährten Mauern und den vier Minaretten als Ecktürmen nahezu einer Ritterburg
Die majestätische König-Hussein-Bin-Talal-Moschee in der Hauptstadt Amman ist seit 2005 die größte und bedeutendste Moschee Jordaniens
Die König-Hussein-Bin-Talal-Moschee liegt auf ihrem Hügel gut 1.000 Meter über dem Meeresspiegel und thront unübersehbar über Amman, Jordanien
Die König-Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman wurde zur Regierungszeit von König Abdullah II zu Ehren von dessen Vorgänger und Vater errichtet, Jordanien
Das Innere der König-Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman besteht aus kostbarem Marmor und eleganten Wandschmuck im Umayyaden-Stil, Jordanien
Der Gebetsraum der Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman fasst mit seiner Fläche von rund 2.000 Quadratmetern an die 2.500 Betende, Jordanien
Die Hussein-Bin-Talal-Moschee in Jordaniens Hauptstadt Amman darf unter Einhaltung der Kleidervorschriften auch von Nicht-Muslimen betreten werden
Das gesamte Baumaterial für die König-Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman stammt aus Jordanien, lediglich die Kerzenleuchter wurden aus der Türkei importiert
zur Galerie

Die Moschee liegt auf ihrem Hügel gut 1.000 Meter über dem Meeresspiegel und thront mit ihren vier majestätischen Minaretten unübersehbar über Amman. Sie wurde zur Regierungszeit von König Abdullah II zu Ehren von dessen Vorgänger und Vater König Hussein errichtet. Dieser ließ einst den Vorgängerbau, die König-Abdullah-Moschee, errichten. 2009 stattete Papst Benedikt XVI. auf seiner Reise durch den Nahen Osten der König Hussein Bin Talal Moschee einen Besuch ab.

Besichtigung der König-Hussein-Bin-Talal-Moschee

Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen betreten werden, so lange Schultern und Knie bedeckt und die Schuhe ausgezogen werden. Frauen müssen sich ganz verhüllen, entsprechende Kleidung dazu gibt es beim Eingang zum Verleih.

Tipp

Auch die parkähnliche Umgebung der Hussein-Bin-Talal-Moschee ist es mit ihren Alleen und Spazierwegen wert, etwas Zeit zum Flanieren einzuplanen.

Die Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman, Jordanien, gleicht mit ihren zinnenbewährten Mauern und den vier Minaretten als Ecktürmen nahezu einer Ritterburg © Martin Good / Shutterstock

Die quadratische Moschee gleicht mit ihren zinnenbewährten Mauern aus jordanischem Stein und den vier Minaretten als Ecktürmen nahezu einer Ritterburg. Doch spätestens im penibel gepflegten Inneren, beim Anblick der kostbaren Marmorböden und dem eleganten Wandschmuck im Umayyaden-Stil fühlt man sich wieder in den Orient versetzt. Das gesamte Baumaterial für die König-Hussein-Bin-Talal-Moschee stammt aus Jordanien, lediglich die längs gestreiften Teppiche und die Kerzenleuchter wurden aus der Türkei importiert.
 
Auch der Mihrab, die Gebetsnische der Moschee, die den Weg nach Mekka weist, ist zwar schlicht, dafür aber in zeitloser Eleganz aus seltenen Hölzern gestaltet, die angeblich in der islamischen Welt seit über 300 Jahren nicht verwendet wurden.

Das Innere der König-Hussein-Bin-Talal-Moschee in Amman besteht aus kostbarem Marmor und eleganten Wandschmuck im Umayyaden-Stil, Jordanien © andersphoto / Shutterstock

Der Gebetsraum, von mehreren mächtigen Lustern hell erleuchtet, fasst mit seiner Fläche von rund 2.000 Quadratmetern an die 2.500 Betende unter seinem 10m hohen Gewölbe. Die Gebetshalle für die Frauen bietet rund 350 Gläubigen Platz. Daneben beherbergt die Hussein-Bin-Talal-Moschee im Obergeschoß noch eine Bibliothek, Büro- und Seminarräumlichkeiten, die für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden. Im Hashemite Geschichts-Museum können Artefakte bewundert werden, die in Verbindung mit dem Propheten Mohammed gebracht werden und im Besitz von Jordanien sind.


Newsletter anmelden