Klosterinsel in Dnepropetrovsk, Ukraine

Die Klosterinsel ist einer der malerischsten Orte in der Stadt Dnepropetrovsk; wo früher das namensgebende Kloster stand wurde eine schneeweiße Kirche errichtet, Ukraine - © Yuriy Davats / Shutterstock
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Die Klosterinsel in Dnepropetrovsk ist wohl einer der malerischsten Orte in der drittgrößten Stadt der Ukraine. An der Stelle wo früher das namensgebende Kloster stand wurde eine schneeweiße Kirche errichtet, die heute als Symbol der Stadt gilt.

Die Komsomol Insel in Dnepropetrovsk ist wohl einer der malerischsten Orte in der drittgrößten Stadt der Ukraine. Vom Oktoberplatz in Richtung Dnepr-Hügel durch den Shevchenko-Park gelangt man über eine prachtvolle Fußgängerbrücke auf die Insel, die Dnepropetrovsk wie ein Halbmond umfasst.

Die Komsomol Insel hieß früher Klosterinsel, nach einem byzantinischen Kloster im Norden der Insel, welches angeblich im 9. Jahrhundert von Mönchen erbaut und im 13. Jahrhundert von den Tartaren zerstört wurde. Danach wurde sie auf „Komsomol” umbenannt, seit 1999 heißt sie jedoch wieder Klosterinsel, was sich laut Medienberichten positiv auf den Tourismus ausgewirkt hat. Angeblich aus finanziellen Gründen wurden die Schilder und Dokumente jedoch noch immer nicht geändert.

Legenden um die Klosterinsel in Dnepropetrovsk

Die Klosterinsel in Dnepropetrovsk umranken viele Legenden und Geschichten. Eine davon ist, dass der heilige Apostel Andreas einst die Insel erreichte und die Lehren Christi predigte.

Eine andere, dass hier einst die Fürstin Olga und der Bischof Gregor auf ihrem Weg nach Konstantinopel vor einem verheerenden Sturm Schutz suchten. Diese Legende hält sich so hartnäckig, dass sie in Dnepropetrovsk den Kindern erzählt wird und durch viele Publikationen beinahe schon zu einer historischen Tatsache geworden ist. Auch die byzantinischen Mönche sollten einst hier Schutz vor dem Wetter gesucht und zum Dank das Kloster gegründet haben.

Besuch auf der Klosterinsel in Dnepropetrovsk

Heute steht an Stelle des Klosters die hübsche orthodoxe Kirche St. Nikolaus, die mit ihrer goldenen Kuppel schon von Ferne erstrahlt. Sie wurde im Jahr 1990 vom Moskauer Patriarchat im Norden der Insel errichtet. Die schneeweiße Kirche fügt sich wundervoll in die üppig grüne Vegetation der Klosterinsel ein und wurde zu einem Symbol der Stadt Dnepropetrovsk.

Neben der Kirche gibt es auf der Klosterinsel auch ein Denkmal des berühmten ukrainischen Schrifstellers Tara Shevchenko zu besichtigen, einen kleinen Zoo sowie einen Vergnügungspark, in dem vor allem die kleinen Besucher ihren Spaß haben werden.

Die meisten Besucher der Klosterinsel besuchen diesen idyllischen Ort jedoch zu Erholungszwecken. Die Wälder der Klosterinsel scheinen wie aus dem Märchen und am Ufer des Flusses Dnjepr zu sitzen und mit dem Blick auf Dnepropetrovsk einfach nur die Seele baumeln zu lassen, ist Urlaub pur.