Porto Colom auf Mallorca, Spanien

Das freundliche Städtchen Porto Colom liegt an der Ostküste von Mallorca fungierte früher als Hafenort von Felanitx, Spanien - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Das ruhige Hafenstädtchen Porto Colom an der Ostküste Mallorcas wurde bis jetzt vom Massentourismus noch nicht entdeckt und konnte seine Idylle bis heute bewahren. Auf den schönen Stränden tummeln sich hauptsächlich Einheimische und am Hafen breiten Fischer ihre Netze zum Trocknen aus.

Das freundliche Städtchen Porto Colom liegt an der Ostküste von Mallorca etwa 12km von Felanitx entfernt und fungierte früher als Hafenort von Felanitx. Die weitläufige Bucht ist vor Wind und Wetter gut geschützt und kann nur durch einen kleinen Einlass im Fels befahren werden.

Mittlerweile wird der größte Naturhafen Mallorcas hauptsächlich für den privaten Bootsverkehr genutzt und zieht mit seiner attraktiven Mischung aus Fischerdorf und Feriensiedlung viele Besucher an.

Wer an der gemütlichen Hafenpromenade von Porto Colom entlang flaniert, entdeckt eine Vielzahl an Booten in allen Größen und Preisklassen - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Wer an der gemütlichen Hafenpromenade entlang flaniert, entdeckt eine Vielzahl an Booten in allen Größen und Preisklassen, darunter die bunten, typisch mallorquinischen „Llauts”. Einige Mallorquiner in Porto Colom leben heute noch vom Fischfang und breiten an der Hafenstraße ihre Netze zum Trocknen aus.

Je weiter man nach Norden kommt, desto tiefer gerät man in die Altstadt von Porto Colom, die als eine der am besten erhaltenen von ganz Mallorca gilt. Trotzdem ist es in den Straßen des „Kolumbushafens” angenehm ruhig, der Massentourismus hat hier noch nicht Einzug gehalten.

Die gepflasterten Gassen, die kreuz und quer, bergauf und bergab durch Porto Colom angelegt wurden, führen bis zum Hafen, von wo aus man einen ausgezeichneten Blick auf das Villenviertel „Sa Punta” mit dem schwarz-weiß gestreiften Leuchtturm genießen kann. Auf den beiden Sandstränden vor der Landspitze sind vor allem Einheimische anzutreffen.

In „Sa Punta“, dem Villenviertel von Porto Colom auf Mallorca, Spanien, thront ein schwarz-weiß gestreiften Leuchtturm - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Weiter südlich findet man das „moderne Porto Colom” mit netten Hotels, Bars und Restaurants. Die Bebauung ist hier vor allem um die Badebucht Cala Marcal vom Tourismus geprägt. Die Besucher der kleinen Bucht schätzen vor allem den schönen Strand und das glasklare Wasser.

Cala Sa Nau

Wer Porto Colom besucht, sollte auch der nahe gelegenen Cala Sa Nau einen Besuch abstatten. Die kurvenreiche Zufahrtsstraße führt von S’Horta bis an die Küste, wo eine tief eingeschnittene Bucht mit traumhaftem Ambiente wartet.

Die malerische Bucht Cala Sa Nau nahe Porto Colom wird von schnittigen Booten bevölkert, Mallorca, Spanien - © Lila Pharao / franks-travelbox
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Der Strand ist zwar nicht breit, dafür aber tief und außer einer kleinen Strandhütte inklusive Toiletten völlig naturbelassen.

Tipp: An der Cala Sa Nau sollte man sich nicht nur der bekannten Bucht zuwenden. Wer auf der rechten Seite ein Stück die Klippen entlang und danach wieder rechts über den Hügel spaziert, wird mit einem prachtvollen Anblick belohnt. Schräg hinter Cala Sa Nau ragt ein gewaltiges Felsentor aus der Steilküste, zu dessen Fuß das Meer tost und schäumt.

Weiterführende Links:

Website von Porto Colom auf Mallorca