Die 10 schönsten Strände von Mallorca, Spanien

Ob fröhlicher Partystrand, bestens ausgestatteter Familienstrand oder romantische Felsbucht in Pinienwäldchen – Mallorcas schönste Strände bieten, was das Herz begehrt!

Ein Bade-Urlaub auf Mallorca gestaltet sich wunderbar vielseitig, denn die über 200 Strände und Buchten der Balearen-Insel treffen so ziemlich jeden Geschmack. In einem Urlaub alle kennen und lieben zu lernen ist nahezu unmöglich, deshalb hier unsere Auswahl der 10 schönsten Strände Mallorcas, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte!

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Die meisten unserer Top 10 Strände Mallorcas befinden sich im Osten bzw. Süden der Insel, denn im Westen und Norden bieten die Steilküsten der Serra Tramuntana zwar kleine romantische Buchten, aber kaum idyllische Sandstrände.

Platja de Palma – Partystrand Nr. 1

Der Platja de Palma ist mit traumhaftem Strand, zahlreichen Diskos und riesigen Hotels Touristenzentrum und Partymeile auf Mallorca, Spanien - © sebikus / Shutterstock
© sebikus / Shutterstock

Der wohl bekannteste Strand von Mallorca ist der Platja de Palma, der sich bei Mallorcas Hauptstadt zwischen den Ferienorten Platja de Palma und S’Arenal erstreckt. An dieser deutschen Partymeile liegt der Ursprung für Mallorcas Ballermann-Image. Die Sangria-Exzesse und wummernden Strandhits bis 5 Uhr früh sind allerdings mittlerweile stark eingedämmt.

Der feine Sand und die Hotels und Strandbars unter Palmen sorgen für perfektes Urlaubs-Flair und die Auswahl an Wassersportarten ist riesig! Strandpartys werden natürlich immer noch gefeiert, allerdings mit strengen Restriktionen, sodass sich am Platja de Palma mittlerweile sogar Familien wohlfühlen. Vor allem am Vormittag ist hier noch so gut wie nichts los.

Platja Formentor – Mallorcas schönster Naturstrand

Wer zum atemberaubenden Cap de Formentor im Nordosten von Mallorca unterwegs ist, fährt an ihm vorbei. Der schmale Sandstreifen liegt in der Nähe von Puerto Pollença und erstreckt sich auf etwa 1km Länge zwischen Meer und Pinienwald. Mit einer Surfschule, Tretboot- und Kanu-Verleih und einem Stand-Up-Paddle-Stand kommt am Platja Formentor neben Planschen und Sonnenbaden auch der Wassersport nicht zu kurz. Ein kostenpflichtiger Parkplatz ist vorhanden, ebenso wie Toiletten und Restaurants.

Auf dem feinsandigen Strand hat sich mit dem Royal Hideaway Hotel das erste Luxushotel Mallorcas angesiedelt, welches zahlreiche Prominente zu seinen Gästen zählt.

Cala Murta – Geheimtipp im Nordosten

An der Südküste des Cap de Formentor liegt nahezu gegenüber von Cala Figuera die Cala Murta. Diese malerische Bucht zählt zu den ruhigen Stränden Mallorcas, Touristenmassen finden sich hier nie ein. Der Kiesel- bzw. Steinstrand sorgt für glasklares Wasser und die naturbelassene Landschaft lädt zu Spaziergängen ein.

Platja d’Alcúdia – größter Strand der Balearen

Etwas weiter südlich und ebenfalls bekannt und beliebt ist der Platja d’Alcudia nahe der gleichnamigen Stadt. Mit einer Länge von 7 Kilometern erstreckt sich über die Bucht von Alcúdia der längste Strand der Balearen-Inseln und bietet alles, was man sich von einem Bade-Urlaub auf Mallorca erwartet: feinen Sand, flaches, ruhiges Meer, ideal für Kinder, Wassersport in allen möglichen Varianten und perfekte Infrastruktur aus Strandpromenade, Toiletten, Duschen, Strandbars, Sonnenschirme und Liegen. Einem perfekten Urlaubstag am Meer steht hier nichts im Wege!

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Tipp: Auch die Altstadt von Alcúdia ist einen Abstecher wert! Ihre verwinkelten Gassen und die eindrucksvollen Stadtmauern erzählen von den Zeiten der Römer, denn Alcúdia ist die wohl älteste Siedlung Mallorcas.

Cala Mesquida – beschauliche Idylle im Osten

Am östlichsten Punkt von Mallorca liegt die Cala Mesquida als Teil des Naturparks der Halbinsel Llevant. Der feine Sand, der sanft ins Meer abfällt, die naturbelassene Umgebung, das kristallklare Wasser und eine atemberaubende Stimmung am Morgen locken vor allem Mallorca-Urlauber, die Ruhe und Entspannung lieben. Der rund 300m lange und 130m breite Strand ist ideal zum Tauchen und Schnorcheln, kann aber auch mal von höheren Wellen heimgesucht werden.

Cala Agulla – Hochburg des Wassersports

Gleich südlich der Cala Mesquida nahe des Urlaubsortes Cala Ratjada ist es vorbei mit der Beschaulichkeit. Hier liegt mit der Cala Agulla eine weitere Hochburg des Wassersports. Banana-Boot, Wasserski, Kajak, Tretboot und Surfen sind nur einige der Angebote, die in der Cala Agulla die Aktiv-Urlauber Mallorcas erfreuen. Liegen und Sonnenschirme sind gegen Gebühr erhältlich, wer Geld sparen möchte, findet unter Kiefern ein schattiges Plätzchen. Ein kleines Strandcafé sorgt für das leibliche Wohl.

Der weitläufige Sandstrand ist zwar gut besucht, aber wirkt aufgrund seiner Größe selten überfüllt. Die traumhafte Kombination aus türkisblauem Meer, weißem Sand, grünen Hügeln und willkürlich verstreuten Felsen ist auch für Familien mit Kindern ideal.

Cala Sa Nau – klein aber fein

Die malerische Bucht Cala Sa Nau nahe Porto Colom wird von schnittigen Booten bevölkert, Mallorca, Spanien - © Lila Pharao / franks-travelbox
© Lila Pharao / franks-travelbox

Nahe Porto Colom liegt diese idyllische Felsenbucht mit winzigem Sandstrand. Die kurvenreiche Zufahrtsstraße führt von S’Horta bis an die Küste, wo eine tief eingeschnittene Bucht mit traumhaftem Ambiente wartet. Der Strand ist zwar nicht breit, dafür aber tief und außer einer kleinen Strandhütte inklusive Toiletten völlig naturbelassen.

Tipp: An der Cala Sa Nau sollte man sich nicht nur der bekannten Bucht zuwenden. Wer auf der rechten Seite ein Stück die Klippen entlang und danach wieder rechts über den Hügel spaziert, wird mit einem prachtvollen Anblick belohnt. Schräg hinter Cala Sa Nau ragt ein gewaltiges Felsentor aus der Steilküste, zu dessen Fuß das Meer tost und schäumt.

Cala S’Amarador – Strände im Naturpark Mondragó

Traumhafter Strand der Strand Cala S’Amarador nahe Cala Figuera im Südosten Mallorcas, Spanien - © Lila Pharao / franks-travelbox
© Lila Pharao / franks-travelbox

Südlich von Porto Colom liegt mit Cala Figuera Mallorcas schönstes Fischerdorf. Die Strände in seiner Umgebung können sich alle sehen lassen, die Cala S’Amarador wurde allerdings bereits zum schönsten Strand Europas gewählt. Trotz seiner Beliebtheit bietet die Cala S’Amarador außer Toiletten keine Infrastruktur, Schatten und Liegeplatz muss selbst mitgebracht werden.

Von der goldgelben Sandbucht empfiehlt es sich, am Meer entlang ein Stück weiter zu wandern, um zwischen felsiger Küste und lauschigen Pinienwäldern weitere paradiesische Plätzchen zu entdecken. Dazu zählen zum Beispiel die traumhafte Cala d’es Burgit, die zerklüftete Calo d’es Moro oder winzige Cala Mondragó, wo es auch Liegen und Sonnenschirme gibt.

Platja Es Trenc – Mallorcas beliebtester Familienstrand

Der Platja es Trenc ist der größte Naturstrand Mallorcas und lockt mit einer Mischung aus feinem Sand und felsiger Küste, Spanien - © ultimathule / Shutterstock
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Auch der Platja Es Trenc ist unter den Stränden Mallorcas ganz groß. Er liegt im Südosten der Insel zwischen Colónia de Sant Jordi und Campos und ist Mallorcas größter Naturstrand. Über 5 Kilometer erstreckt sich der fast karibisch anmutende Sandstreifen, gesäumt von unberührten Dünen und Kiefern des Naturschutzgebietes. Das flache, ruhige Meer ist ideal für Familien und auch kleine Restaurants und Strandbars sind vorhanden.

Dieses Paradies hat man natürlich selten für sich allein und auf der Zufahrtsstraße zum gebührenpflichtigen Parkplatz ist im Hochsommer sogar mit Stau zu rechnen.

Strände um Colónia de Sant Jordi  – Natur pur

Lässt man Colònia de Sant Jordi hinter sich und spaziert an der Küste entlang, gelangt man zu den traumhaften, naturbelassenen Sandstränden im Süden Mallorcas, Spanien - © Lila Pharao / franks-travelbox
© Lila Pharao / franks-travelbox

Bleiben wir in der Gegend um Colónia de Sant Jordi, denn auch um dieses Ferienstädtchen sind einige herrliche Strände zu finden. Lässt man die in der Hochsaison ziemlich überfüllten Stadtstrände Platja d’es Port und Platja d’es Dolç hinter sich, findet man mit dem Platja des Roquetes, dem Platja d’es Caragol und weiteren einige völlig naturbelassene Strände, die sich scheinbar endlos an der Küste entlang erstrecken.

Sie sind auch in der Hochsaison selten voller Menschen, bieten allerdings keine Infrastruktur und werden auch nicht jeden Tag von den angeschwemmten Wasserpflanzen gesäubert. Verpflegung und Schatten muss selbst mitgebracht werden, für letzteren sorgen allerdings einige Kiefern, die direkt aus dem Sand wachsen.

Ebenfalls wunderbar naturbelassene Küsten gibt es auf der Isla Cabrera. Die unbewohnte „Ziegeninsel“ im Süden von Mallorca steht komplett unter Naturschutz und gilt als Schnorchelparadies. Die Fähren in Mallorcas einzigen Nationalpark starten ebenfalls in Colónia de Sant Jordi.

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