Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Slowenien

Das kleine Urlaubsland Slowenien ist eine herrliche Kombination aus Bergen und Meer, Höhlen und Wäldern, mittelalterlichen Klöstern und modernen Städten. Ebenso vielfältig sind seine Top-Attraktionen, die man keinesfalls versäumen sollte.

Gigantische Höhlen und mittelalterliche Burgen erforschen, stille Wälder und Täler erleben, in der warmen Adria baden oder venezianisches Erbe entdecken – all das ist in Slowenien möglich. Das kleine Land bietet als einziges in Europa Zugang zu den Alpen und zum Meer und bietet zwischen Nord und Süd eine umfassende Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Reise durch Slowenien.

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Altstadt von Ljubljana

Romantische Abendstimmung über der Burg von Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien - © INTERPIXELS / Shutterstock
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Ljubljana ist zwar die Hauptstadt Sloweniens, hat sich jedoch das Flair eines verträumten Städtchens bewahrt. Die Altstadt von Ljubljana lockt mit reichem architektonischem Erbe, von dem sie einen Großteil Sloweniens berühmtestem Architekten Jože Plečnik verdankt.

Neben eleganten Jugendstil-Häusern sind in Ljubljana auch römische Ruinen und pompöse Barockfassaden vertreten und über allem thront die berühmte Laibacher Burg aus dem Mittelalter mit unvergesslichem Ausblick über die Stadt.

Ein Stadtspaziergang durch Ljubljana führt über imposante Plätze und Brücken, am grünen Ufer der Ljubljanica entlang und zu sehenswerten Museen – kurz die Altstadt von Ljubljana ist immer eine Reise wert!

Artikel: Altstadt von Ljubljana
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Küstenstadt Piran

Das zauberhafte Piran im Süden von Slowenien erinnert an den nahezu perfekt symmetrischen Bug eines Schiffes - © James Camel / franks-travelbox
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Das märchenhafte Piran zählt zu den schönsten Orten an der Adria. Wie ein Schiffsbug ragen die roten Ziegeldächer der Altstadt ins blaue Meer und formen ein Postkartenmotiv par excellence. Dieses kann vom Aussichtspunkt bei der St. Georgs-Kirche aus live erlebt werden.

Ebenso sehenswert sind der Hauptplatz von Piran, eine Hommage an den dort geborenen „Teufelsgeiger“ Tartini, und die verwinkelten Gässchen des Stadtviertels Punta mit seinem gigantischen Barockbrunnen.

Artikel: Küstenstadt Piran

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Bleder See und Burg von Bled

Bleder See, Slowenien - © James Camel / franks-travelbox
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In den Julischen Alpen im Nordwesten von Slowenien liegt der malerische Bleder See. Zu den Hauptattraktionen am und um den See gehören eine idyllische See-Umrundung und ein Besuch auf der kleinen Insel mit der schmucken Maria-Himmelfahrts-Kirche. Die einzige natürliche Insel Sloweniens kann schwimmend oder mit dem Ruderboot erreicht werden.

Den schönsten Blick auf den See und die Insel hat man übrigens von der Burg Bled. Diese thront auf einer Felsnase, zu der ein steiler, dafür kurzer Wanderweg mit herrlicher Aussicht führt.

Artikel: Bleder See
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Felsenburg und Höhle von Predjama

Felsenburg und Höhle von Predjama, Slowenien - © James Camel / franks-travelbox
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Noch spektakulärer als die Burg von Bled präsentiert sich die Felsenburg von Predjama. Die waschechte Raubritterburg wurde im 12. Jahrhundert direkt in eine 123m hohe Steilwand hinein gebaut und galt im Mittelalter als uneinnehmbar.

Die Burg von Predjama gehörte einst dem berühmt-berüchtigten Raubritter Erasmus, der die Höhle hinter der Burg mit geheimen Gängen und Kammern versehen ließ. So strotzte er über lange Zeit jeder Belagerung.

Die wilden Zeiten von damals können in der Burg und der Höhle selbst, im Museum und bei den jährlichen Ritterspielen auf eindrucksvolle Weise nachvollzogen werden.

Artikel: Felsenburg und Höhle von Predjama
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Postojna Höhle

Postojna Höhle, Slowenien - © James Camel / franks-travelbox
© James Camel / franks-travelbox

Das Karstgebiet im Herzen von Slowenien ist für seine spektakulären Schauhöhlen bekannt. Die eindrucksvollste von ihnen ist wohl die Höhle von Postojna. Jährlich 500.000 Besucher machen die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Welt und zur meistbesuchten Tropfsteinhöhle in Europa.

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Etwa 2 Kilometer des rund 20 Kilometer langen Tunnelsystems sind für Besucher hervorragend erschlossen. Treppen, Pfade und Brücken führen durch die unterirdischen Hallen und geben den Blick auf atemberaubende Sintergebilde und majestätische Tropfsteine frei.

Artikel: Postojna Höhle

Höhlen von Škocjan

Die Höhlen von Škocjan, Slowenien - © James Camel / franks-travelbox
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Nahezu ebenso imposant wie die Postojna-Höhle präsentiert sich die Höhle von Škocjan. Sie liegt an der Grenze zu Italien und wurde von der UNESCO zum Welterbe ernannt.

Besonders spektakulär ist hier die Große Halle mit bis zu 15m hohen Tropfsteinen, die gigantische Martelhalle durch deren völlige Leere und Dunkelheit eine schmale Brücke führt (Herr der Ringe-Fans werden unweigerlich an die Minen von Moria erinnert), und der zig Meter hohe Höhlenausgang aus der Schmidl-Halle. Dreht man sich noch einmal um, rechnet man jeden Moment damit, aus der Höhle einen Drachen auftauchen zu sehen.

Artikel: Höhlen von Škocjan

Naturschutzgebiet Rakov Škocjan

Naturschutzgebiet Rakov Škocjan und Cerkniško jezero (Zirknitzer See), Slowenien - © James Camel / franks-travelbox
© James Camel / franks-travelbox

Nicht weit von den Höhlen von Škocjan entfernt liegt das Naturschutzgebiet Rakov Škocjan. Auch hier warten Höhlen in einer zerklüfteten Karstlandschaft, die von üppig grünen Wäldern bewachsen wird. Seine Hauptattraktion ist der Zirknitzer See, der größte Sickersee Europas.

Der Cerkniško jezero macht diesem Titel tatsächlich alle Ehre, denn der bis zu 40 Quadratkilometer große und 10 Meter tiefe See trocknet unter der Sommerhitze vollständig aus. Wo sich vor wenigen Wochen noch Windsurfer tummelten und Boote schaukelten, breitet sich plötzlich nur noch eine schlammige Grasebene aus. Nach dem Herbstregen kommt der See wieder zurück – und mit ihm wie durch Zauberhand auch der reiche Fischbestand.

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Tipp: Wanderer sind auch im Nationalpark Triglav zwischen Kranjska Gora und Bled gut aufgehoben. Sloweniens einziger Nationalpark erstreckt sich rund um Sloweniens höchsten Berg und lockt mit dem malerischen Flusstälern von Koritnica und Soca und dem paradiesischen Wocheiner See bei Bohinj.

Artikel: Naturschutzgebiet Rakov Škocjan

Franziskanerkloster Kostanjevica

Das Kloster Kostanjevica in der slowenischen Stadt Nowa Gorica (Görz) thront seit Jahrhunderten auf einem felsigen Hügel über der Stadt, Slowenien - © dohtar / Shutterstock
© dohtar / Shutterstock

Wer das Grab von Frankreichs letztem König besichtigen möchte, ist im Franziskanerkloster Kostanjevica richtig. Es thront seit Jahrhunderten über der Stadt Nowa Gorica und beeindruckt mit einer umfassenden Klosterbibliothek, der reich geschmückten Mariä-Verkündigungs-Kirche und dem herrlichen Kräuter- und Rosengarten.

Artikel: Franziskanerkloster Kostanjevica

Lipizzaner Gestüt in Lipica

Die berühmten Lippizaner auf dem Lipizzaner-Gestüt im slowenischen Lipica, Slowenien - © Marko5 / Shutterstock
© Marko5 / Shutterstock

Nicht nur Pferde-Fans sind hier richtig. Garantiert jeder Besucher wird von der Schönheit der schneeweißen Rösser in den Bann gezogen. Im späten 16. Jahrhundert von Erzherzog Karl gegründet werden hier nach wie vor die majestätischen Lipizzaner für ihre Parade-Auftritte gezüchtet. Mit ihrer perfektionierter Dressur der „Hohen Schule“ begeistern sie Groß und Klein auf der ganzen Welt – allen voran in der Spanischen Hofreitschule in Wien.

Im Gestüt in Lipica können Besucher das Training der eleganten Pferde beobachten, die Stallungen besichtigen und sogar selbst in den Sattel steigen. Dressurvorführungen mit musikalischer Untermalung werden natürlich ebenso dargeboten. Wer sich den Eintritt sparen möchte, kann die stolzen Lipizzaner zumindest auf der Koppel bewundern.

Artikel: Lippizaner Gestüt in Lipica
Fotogalerie: Lippizaner Gestüt in Lipica

Krížna Höhle

Eingang zur Križna Höhle, Slowenien - © James Camel / franks-travelbox
© James Camel / franks-travelbox

Zu guter Letzt folgt auf unserer Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten von Slowenien noch eine Höhle, die allerdings viel weniger bekannt ist, als die Höhlen von Postojna oder Škocjan. Und genau dies macht ihren besondern Reiz aus, denn die ehemalige Heimat eines Höhlenbären wurde ebenfalls bereits als schönste Höhle Sloweniens bezeichnet.

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In der Krížna Höhle gibt es kein elektrisches Licht, jeder Besucher wird mit Taschenlampe, Akku-Pack und Gummistiefel ausgestattet. Auf glitschigen Wegen geht es durch Kälte und absolute Dunkelheit, in der sich sogar der eine oder andere blinde und durchsichtige Höhlenbewohner blicken lässt.

Das Highlight der Krížna Höhle ist eine Runde mit dem Schlauchboot auf einem ebenso eiskalten wie spiegelglatten unterirdischen See – dem ersten von insgesamt 16, die im Herz des karstigen Berges verborgen sind.

Artikel: Krížna Höhle

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