Matterhorn, Schweiz

Blick auf das Matterhorn, kein anderer Berg kann dem majestätischen Anblick das Wasser reichen, Schweiz - © flyfisher / Fotolia
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Das Matterhorn ist mit 4.477m Höhe und seiner majestätischen Pyramidenform der Inbegriff eines Berges und das Wahrzeichen der Schweiz. Pro Jahr versuchen ca. 3.000 Bergsteiger den Gipfel des Matterhorns zu erklimmen – nur zwei Drittel von ihnen gelingt es auch.

Das Matterhorn in der Schweiz gilt unter Bergsteigern als der Inbegriff eines Berges. Der Gipfel über dem berühmten Bergsteigerzentrum Zermatt ist 4.477m hoch. Aufgrund seiner natürlichen und nahezu perfekten Pyramidenform ist das Matterhorn das Wahrzeichen der Schweiz und einer der schönsten und vermutlich meistfotografierten Berge unseres Planeten. Kein anderer Berg kann dem majestätischen Anblick das Wasser reichen.

BILDER: Zermatt und Matterhorn

 

Hinauf auf den Gipfel

Jedes Jahr versuchen ca. 3.000 Bergsteiger den Gipfel des Matterhorns zu erklimmen. Die meisten von ihnen nehmen die Normalroute von der Ortschaft Zermatt über den Hörnligrat – dies ist der einfachste Aufstieg. Zwei Drittel von ihnen kommen auch oben an. Bei den anderen siegt vermutlich oft im letzten Moment die Vernunft und sie geben auf und kehren rechtzeitig um. Trotzdem: pro Sommersaison finden im Durchschnitt 10 Bergsteiger den Tod. Unzählige weitere werden regelmäßig von der Bergwacht gerettet.

Voraussetzungen zur Besteigung des Matterhorns

Beste Zeit für die Besteigung des Matterhorns ist Anfang Juli bis Mitte September. Top Fitness und Kondition und Erfahrung im Fels- und Eisklettern ist ein absolutes Muss, um das Matterhorn zu besteigen. Da die Normalroute über den Hörnligrat schwierig zu finden ist, muss man entweder über ausgezeichnete Ortskenntnisse verfügen, oder man steigt mit einem ortskundigen Bergführer auf. Dies wird selbst geübten Alpinisten vom Alpincenter Zermatt dringendst empfohlen. Dieser Spaß ist aber nicht ganz billig.

Vom Gornergrat-Observatorium aus hat man einen idealen Blick auf das Matterhorn, wohl der berühmteste Berg der Schweiz - © TheYok / Shutterstock
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Jeder Bergführer nimmt nur einen Bergsteiger ans Seil. Für den Aufstieg muss man mit ca. 4-5 Stunden Dauer rechnen, der Abstieg dauert ebenso lang. Man muss also 10 Stunden Ausdauer mitbringen. Für den Bergführer ist mit einer Tagesgage von ca. 1.000,- EUR zu kalkulieren. Garantie auf den Gipfel gibt es aber keine.

Der Gipfelsieg ist natürlich auch abhängig von den Witterungsverhältnissen bzw. dem Stau (!) – ja richtig gelesen – der sich durch den Massenandrang im Sommer ergibt.

Bezüglich der Alternative, selbst sein Glück zu versuchen, sollte man berücksichtigen, dass die Orientierung teilweise sehr schwierig ist und es bisher schon über 800 Tote am Matterhorn gab.

Das Matterhorn gilt unter Bergsteigern als der Inbegriff eines Berges und ist das Wahrzeichen der Schweiz - © Frank Fischbach / Shutterstock
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Das Matterhorn als Ziel des Massentourismus

Bei der Planung einer Besteigung sollte man sich bewusst sein, dass das Matterhorn wegen seine Bekanntheit mittlerweile ein Ziel des Massentourismus geworden ist. Selbst Greise und Beinamputierte wurden angeblich schon aufs Matterhorn gebracht. Mit Stau beim Einstieg ist immer zu rechnen. Ein ruhiges genussvolles Bergerlebnis wird man hier nicht finden. Als Alternative (auch preislich) bieten sich die anderen 4.000er der Umgebung an. Dort gibt es noch genügend ruhige Bergerlebnisse, die teilweise nicht weniger beeindruckend sind.

Weiterführende Links:

Offizielle Website des Alpincenters in Zermatt