Leopold-Museum in Wien, Österreich

Das Leopold-Museum beeindruckt seine 350.000 Besucher im Jahr in erster Linie mit seiner bemerkenswerten Sammlung an Werken von Egon Schiele und Gustav Klimt, Wien, Österreich - © FRASHO / franks-travelbox
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Das Leopold-Museum ist die meistbesuchte Attraktion im Museumsquartier und begeistert Besucher mit der weltgrößten Schiele-Sammlung und anderen Vertretern der österreichischen Moderne.

Das Leopoldmuseum im Museumsquartier von Wien ist eine einzigartige Schatzkammer der Moderne Österreichs und wird jedes Jahr von etwa 350.000 Kunstinteressierten besucht. Das eindrucksvolle Kunstmuseum wurde im Jahr 2001 gemeinsam mit dem MUMOK und der Kunsthalle Wien eröffnet.

Das Leopoldmuseum wurde, wie das Museumsquartier selbst, vom Architekturbüro Ortner & Ortner konzipiert und steht mit seiner mit weißem Muschelkalk verkleideten Fassade in Kontrast zum schwarzen Vulkangestein des MUMOK. Gemeinsam dominieren die beiden modernen Quaderbauten den Haupthof des Museumsquartiers mit der denkmalgeschützten Fassade der Winterreithalle, in der ebenfalls seit 2001 die Kunsthalle Wien zeitgenössische Kunst präsentiert. Seinen Namen hat das Leopoldmuseum vom Kunstliebhaber-Ehepaar Rudolf und Elisabeth Leopold, welches in den 1950er-Jahren mit seiner Sammlung begann und deren Kunstobjekte seit 1994 der privaten Stiftung des Leopoldmuseums gehören.

Das Leopold-Museum ist mit weißem Muschelkalk verkleidet und wurde gemeinsam mit dem MQ im Jahr 2001 eröffnet, Wien, Österreich - © FRASHO / franks-travelbox
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Besuch des Leopoldmuseums

Das Leopoldmuseum wird über eine imposante, zehn Meter breite Freitreppe betreten und verfügt über ein edel ausgestattetes Interieur. Der Boden besteht aus Eichenparkett und alle sichtbaren Metallteile aus patiniertem Messing. Neben den dauerhaften Kunstpräsentationen werden im Leopoldmuseum auch regelmäßig Sonderausstellungen abgehalten.

Von seinen Ausstellungsstücken begeistert seine Besucher in erster Linie die bemerkenswerte Sammlung an Werken von Egon Schiele und Gustav Klimt. Dem Augenarzt Rudolf Leopold ist die heutige weltgrößte Schiele-Sammlung des Leopoldmuseums zu verdanken. Sie bietet einen umfassenden Überblick über die Werke dieses weltbekannten österreichischen Expressionisten. Neben Gustav Klimt, dem Gründer der Wiener Secession, sind im Leopoldmuseum hunderte Meisterwerke der österreichischen Moderne vertreten, darunter Oskar Kokoschka, Josef Hofmann, Alfred Kubin, Richard Gerstl, Carl Moll, Eva Nagy und Koloman Moser. Zusätzlich zu den Gemälden und Zeichnungen der Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert das Leopoldmuseum originale Jugendstilmöbel und Objekte der Wiener Werkstätte.

Der oberste Stock des Leopoldmuseums bietet durch Panoramafenster einen fantastischen Blick über die Wiener Innenstadt. Vom Café mit Aussichtsterrasse fällt der Blick auf den lebhaften Innenhof des Museumsquartiers.

Das Leopoldmuseum im Museumsquartier von Wien ist eine einzigartige Schatzkammer der Moderne Österreichs und wird jedes Jahr von etwa 350.000 Kunstinteressierten besucht, Österreich - © FRASHO / franks-travelbox
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Bau der MQ-Libelle

Die so genannte MQ-Libelle ist eine geschwungene Glaskonstruktion, deren Installation am Dach des Leopoldmuseums im April 2014 beschlossen wurde. Im Inneren der „Libelle“ sollen ein Kaffeehaus mit großzügiger Terrasse in der so genannten „Wohlfühlzone“ gemütliches Plaudern bei herrlicher Aussicht und 600m2 Fläche Platz für weitere Ausstellungen bieten. Der Baustart der MQ-Libelle inklusive Außenlift wurde allerdings bereits mehrmals verschoben.

Weiterführende Links:

Offizielle Website des Leopold-Museums in Wien mit Öffnungszeiten und Eintrittspreisen