5 Geheimtipps fernab der klassischen Sehenswürdigkeiten in Italien

Italien zählt zu den beliebtesten Reisezielen im Süden Europas. Ob Rom, Venedig, Florenz oder Pisa, jede bekannte italienische Stadt hat einen ganz besonderen Charme. In keinem anderen Land ist die bezeichnende Lebensart „La Dolce Vita“ spürbarer als hier.

Historische Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, das Forum Romanum oder die Kanäle von Venedig sind bedeutende Hotspots und wichtige Touristenziele. Abseits dieser Sightseeing-Klassiker hat Italien jedoch noch viele weitere geheimnisvolle und geschichtlich wertvolle Sehenswürdigkeiten zu bieten.

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Abtei San Fruttuoso – Heimat der Unterwasser-Statue

Das Benediktinerkloster San Fruttuoso aus dem Jahr 1200 ist ausschließlich über das Meer oder über Wanderwege errecihbar, Italien - © Gregory Lee / stock.adobe.com
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Der Petersdom im Vatikan ist nicht nur das Zentrum der Christenheit, sondern auch eine der meistbesuchten Kirchen der Welt. Eine weniger häufig besuchte Abtei trägt den Namen San Fruttuoso. Es handelt sich um ein Benediktinerkloster aus dem Jahr 1200, das von den Genueser Dogen errichtet wurde. Erreichbar ist San Fruttuoso ausschließlich auf der Meerseite oder über Wanderwege, die sehr anspruchsvoll sind.

Empfehlenswert ist die Anreise mit dem Boot, da sich auf dem Grund der Bucht von San Fruttuoso eine historische Besonderheit befindet, die sich beim Tauchgang offenbart. Als Denkmal für alle Menschen, die ihr Leben und Wirken dem Meer verschrieben haben, wurde in dieser Bucht auf dem Meeresgrund die Christusstatue „Cristo degli abissi“ aufgestellt.

Sant’Agata de’ Goti – unvergleichlicher Charme

Eine sehenswerte Ortschaft liegt in der Provinz Benevento, welche zur Region Kampanien gehört. Die Gemeinde namens Sant’Agata de’ Goti ist 62,92 Quadratkilometer groß und hat 11.486 Einwohner. Unter Kennern wird sie auch liebevoll „La Perla del Sannio“ genannt, weil Sant’Agata de’ Goti einen einzigartigen Charme besitzt. Besonders sehenswert ist die gut erhaltene Altstadt, welche bei einem Spaziergang in längst vergangene Zeiten entführt.

Um sich hier zu verständigen, ein Glas Wein aus der Region in der Landessprache zu bestellen oder die Einheimischen nach der Martorano Brücke zu fragen, sind Grundkenntnisse in Italienisch sinnvoll. Mit einer Sprachlern-App wie Babbel kann eine neue Sprache praktisch nebenbei erlernt oder aufgefrischt werden. So lässt sich dann auch hervorragend ein Glas Falanghina bestellen, um anschließend von der Martorano Brücke den farbintensiven Sonnenuntergang über Sant’Agata de’ Goti zu bewundern.

Civita di Bagnoregio – sterbende Stadt über den Vulkanseen

Umgeben von Vulkanseen und lediglich über eine nicht befahrbare Brücke erreichbar liegt Civita di Bagnoregio „die sterbende Stadt“, Italien - © ermess / stock.adobe.com
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In der Nähe der Provinzen Viterbo und Orevieto, die zur Grenze des benachbarten Umbrien liegen, befindet sich eine sehenswerte mittelalterliche Ortschaft namens Civita di Bagnoregio. Sie liegt hoch auf einem Hügel mit steilen Schluchten zu allen Seiten und ist von Vulkanseen umgeben.

Ihr Beiname „Sterbende Stadt“ ist auf den instabilen Untergrund zurückzuführen, denn seit jeher kämpft Civita di Bagnoregio mit Bodenerosionen und Erdrutschen. Und zwar schon lange vor dieser Zeit, denn die Ursprünge der Ortschaft gehen laut archäologischen Funden auf die Etrusker im 5. bis 7. Jahrhundert zurück.

Die historische Überlieferung der Etrusker ist insbesondere innerhalb der geschichtsträchtigen Mauern gut erkennbar. Viele Bauten, wie das Stadttor oder die romanische Kirche auf dem Hauptplatz, sind in der verwinkelten Altstadt erhalten geblieben. Einige Teile sind inzwischen durch weitere Erdabgänge und Überschwemmungen zerstört.

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In der Stadt befinden sich aktuell verschiedene Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen. Darüber hinaus zieht die sterbende Stadt viele Künstler in den Sommermonaten wie magisch an.

Garten von Ninfa – lebendiges Paradies mit mittelalterlichem Ursprung

Einer der schönsten Gärten von Italien befindet sich in der Nähe der Hauptstadt Rom. Erbaut auf den mittelalterlichen Überresten der Stadt Ninfa ist der „Der Garten von Ninfa“ heute in der Region Latium südlich der italienischen Hauptstadt zu entdecken.

Am sehenswertesten ist der Park insbesondere im Frühling und Sommer, wenn die Flora ihre volle Blütenpracht entfaltet. Beeindruckend sind vor allem die zahlreichen botanischen Arten, die zwischen den alten Ruinen ihre Farbenpracht präsentieren. Von Kirsch- und Apfelbäumen über Schwertlilien und viele Magnolia decidua-Arten bis hin zu kletternden Rosenpflanzen strotzt dieser Garten voller Leben.

Zerstört wurde Ninfa im 14. Jahrhundert. Nur zwei Jahrhunderte später begannen Mitglieder der Familie Caetani, auf den Ruinen einen Garten mit Quellen und Brunnen zu erbauen. Einige Überreste wurden sogar saniert, zum Beispiel der Palazzo Baronale. Die letzte Erbin der Caetani-Familie wollte den Garten erhalten und hat zu diesem Zweck eine Stiftung zu seinem Schutz gegründet.

Rote Felsen von Arbatax – Wahrzeichen der Ogliastraküste

Die roten Felsen von Arbatax auf Sardinien an der Ogliastraküste sind in den Sommermonaten ein beliebtes Ausflugsziel, Italien - © JLO_FOTO / stock.adobe.com
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Arbatax auf Sardinien an der Ogliastraküste ist vor allem in den Sommermonaten ein beliebtes Ziel. Im Juli und August erreichen die Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst stets die 30°C-Marke und laden daher zum Sonnenbaden, Schwimmen und Entspannen ein.

Allerdings ist die Insel in Italien, die gerne als europäische Karibik bezeichnet wird, auch für ihre beeindruckenden und malerischen Landstriche bekannt. Dazu gehören beispielsweise die roten Felsen von Arbatax, die als Wahrzeichen des Ortes mit ihrer Farbkombination aus feuerrotem Stein, smaragdgrünem Meer und azurblauem Himmel beeindrucken.

Tipp: Ganz in der Nähe liegt der bildhübsche Cala moresca, dessen malerische Kulisse aus hellen Granit-Steinchen und türkisblauem Meer tatsächlich an karibische Urlaubskataloge erinnert.

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