Abenteuer und Action: Die spektakulärsten Urlaubsspots in Deutschland

Canyoning, Klettern und Gletscherwanderungen – intensive Erlebnisse bei diesen und ähnlichen Aktivitäten sind vielerorts in Deutschland möglich - © pedrosala / stock.adobe.com stock.adobe.com
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Für viele Urlauber steht bei der Urlaubsplanung das Erleben deutlich vor der Erholung. Für Action und Outdooraktivitäten braucht es keine langen Reisen.

Deutsche Urlaubsregionen bieten spektakuläre Erfahrungen und einmalige Eindrücke in einzigartigen Naturlandschaften. Hinzu kommt eine ganze Menge Adrenalin für abenteuerlustige Aktivurlauber.

Vorbereitung ist alles

Canyoning, Klettern und Gletscherwanderungen – intensive Erlebnisse bei diesen und ähnlichen Aktivitäten sind vielerorts in Deutschland möglich. Damit der Spaß bei der Action nicht zu kurz kommt, sind umfassende Vorbereitungen Pflicht. Denn ein Abenteuerurlaub fordert Mensch und Ausrüstung gleichermaßen. Wichtig ist daher, sich gut vorzubereiten.

Persönliche Voraussetzungen für den Abenteuerurlaub

Beim Aktivurlaub liegt der Fokus – wie der Name schon sagt – auf Aktivität. Diese kann sich entweder vielfältig gestalten oder es handelt sich um einen reinen Wanderurlaub, eine lange Fahrradtour oder Ähnliches. In jedem Fall ist die körperliche Konstitution bei der Auswahl eines Abenteuerurlaubs entscheidend. Nur, wer gesund und ausreichend fit ist, sollte diese Art von Urlaub in Erwägung ziehen.

Je nach Intensität sind Muskelkraft und Ausdauer Voraussetzung, Gelenkbeschwerden oder andere Schmerzen Tabu. Die notwendige körperliche Fitness sollte im Zweifelsfall von einem Arzt beurteilt werden.

Zu den persönlichen Voraussetzungen zählen aber auch Knowhow und Training. Egal, ob es sich um Wandern, Canyoning oder eine andere Sportart handelt: Sie alle bergen gewisse Gefahren in sich, die man kennen und sich bewusst machen sollte.

Bei vielen Sportarten und Aktivitäten ist darüber hinaus gezieltes Training oder vielleicht sogar eine richtige Ausbildung im Voraus nötig. Man denke etwa an das Gleitschirmfliegen oder Tauchen. Wer also noch nicht ausreichend ausdauernd, stark, beweglich oder in anderer Art und Weise für den Urlaub geeignet ist, aber noch Zeit bis zur Reise hat, der sollte sich gezielt vorbereiten. Wie das am besten funktioniert, hängt wiederum von den geplanten Aktivitäten ab.

Vom Klettern bis zum Schwimmen ist beim Canyoning viel körperliche Kraft und Ausdauer gefragt - © pedrosala / stock.adobe.com
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Werdende Wanderer können bereits vor dem Urlaub mit kleinen Touren anfangen und diese langsam steigern. Kayakfahrer können im Fitnessstudio oder zu Hause mit Hanteln ihre Arme trainieren. Ein individueller Trainingsplan ist somit in jedem Fall zu empfehlen.

Die richtige Ausrüstung für den Abenteuerurlaub

Stimmen die persönlichen Voraussetzungen ist die Ausrüstung der nächste Schritt bei der Planung des Abenteuer-Urlaubs. Auch diese ist abhängig von der gewählten Sportart, aber ebenso von vielen weiteren Faktoren wie der gewählten Urlaubsregion, der Jahreszeit oder den individuellen Vorlieben.

Eine im Voraus erstellte Packliste hilft, beim Abenteuerurlaub alles Notwendige dabei zu haben. Neben den normalen Reiseutensilien sind dabei vor allem jene Dinge essentiell, die beim Aktivurlaub für Sicherheit sorgen.

Recherche ist das A und O, um mit der optimalen Ausrüstung zu starten. Das kann auch bedeuten, noch gewisse Investitionen tätigen zu müssen. Für intensive Wanderungen sind die richtigen Schuhe unabdingbar. Eventuell müssen diese zuerst noch eingelaufen werden. Eine spezielle Wanderhose ist hingegen nicht unbedingt wichtig. Es gilt also stets abzuwägen, welche Anschaffungen notwendig oder sinnvoll sind und bei welchen guten Gewissens gespart werden kann.

Natürlich hat jeder Urlauber eigene Vorstellungen davon, wo die Prioritäten beim Abenteuerurlaub liegen. Gerade junge Menschen nehmen beispielsweise häufig eine Action Cam in den Urlaub mit. So lassen sich die Erlebnisse beim Klettern, Mountainbiken oder beim Canyoning besser festhalten und werden zu einer faszinierenden Erinnerung, die sich auf unterschiedliche Weise später nutzen lässt. Mitunter fallen dabei dann zusätzliche Anschaffungskosten an.

Im Falle elektronischer Geräte sind das beispielsweise besondere Ladekabel, Speicherkarten, eine Powerbank, Adapter, Schutzhüllen für den sicheren Transport und Ähnliches. Im Beispielfall mit der Action Cam kann es außerdem notwendig sein, die Videos mit einem Videoschnittprogramm zu bearbeiten, damit die Aufnahmen in der Urlaubsnachbereitung tatsächlich zu einem beeindruckenden Film werden. Dann gilt es, sich mit den Möglichkeiten der Videobearbeitung auseinanderzusetzen und in eine geeignete Software zu investieren. Auch rund um Spiegelreflexkameras oder auch das Smartphone kann Zusatzsoftware im Actionurlaub nützlich sein.

Aktivitäten mit Nervenkitzel in Deutschland

Die beste Ausrüstung nützt selbstverständlich nichts, wenn das falsche Reiseziel gewählt wird. Für einen Abentuerurlaub extra ins Ausland zu fliegen ist aber nicht unbedingt notwendig – auch wenn das die gängige Ansicht sein mag. Zwar finden sich im europäischen Umland zahlreiche Top Spots für Outdoor-Urlauber, doch Deutschland hat an Adrenalin und Nervenkitzel auch einiges zu bieten. Der Urlaub im eigenen Land bringt außerdem viele Vorteile mit sich, wie etwa die einfache und rasche Anreise oder die fehlende Sprachbarriere.

Laut der aktuellen Tourismusanalyse (2020) planen rund 25 Prozent der Deutschen regelmäßig den Urlaub im eigenen Land – Tendenz (seit der Corona-Krise überhaupt) steigend. Mecklenburg-Vorpommern ist dabei das beliebteste innerdeutsche Reiseziel. Rund jeder Fünfte verbringt diesen Urlaub aktiv, häufig mit Wandern. Aber auch viele andere Aktivitäten erfreuen sich großer Beliebtheit. Dazu gehören auch die Folgenden:

Rafting – Wildwasserbahn in der Natur

Wenn es um actionreiche Outdoor-Aktivitäten geht, ist Wildwasser-Rafting inzwischen ein Klassiker - © Arcansél / stock.adobe.com
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Wenn es um actionreiche Outdoor-Aktivitäten geht, ist Wildwasser-Rafting inzwischen ein Klassiker. Einer, der nichts von seinem Reiz verliert, weil er Gemeinschaftsgefühl, Abenteuer und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet. Die schönsten Rafting-Strecken befinden sichin den alpinen Regionen. Möglich ist das Rafting aber auch an anderen Stellen in Deutschland. Zu den schönsten Rafting-Touren in deutschen Urlaubsregionen gehören Folgende:

Isar in Südbayern: Die Isar fließt bekanntlich quer durch München, doch zuvor passiert sie viele weitere schöne Orte in Südbayern – auch in den Bayerischen Alpen. Dementsprechend rasant geht es auf einigen der Routen zu. Je nach individuellem Geschmack, können die Touren direkt in München oder stattdessen von Lenggries sowie Bad Tölz gestartet werden. Die erste Variante bietet außerdem zusätzliche Highlights wie das Rivertubing, wenn die Aktivurlauber etwas Neues ausprobieren möchten.

Königsseer Ache in Berchtesgaden: Nur unweit entfernt von der Isar befindet sich die Urlaubsregion Berchtesgaden, ebenfalls im südlichen Bayern. Die bergige Landschaft wird von einer Vielzahl an wilden Flüssen durchzogen, weshalb das Gebiet vor allem bei Fortgeschrittenen und Profis sehr beliebt zum Raften ist. Die Königsseer Ach ist dabei eine beliebte Anlaufstelle, ebenso wie die Routen auf der Saalach.

Rhein und Ruhr in NRW: Der Rhein als einer der bekanntesten Flüsse Deutschlands ist ein beliebter Hotspot für das Wildwasser-Rafting. Die meisten Touren starten von Köln oder Bonn, aber auch in Erpel gibt es ein großes Angebot. Praktisch ist hier, dass die Startpunkte problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. Allerdings geht es auf dem Rhein und ebenso auf der Ruhr eher gemütlich zu. Hier kommen daher vor allem Familien auf ihre Kosten, anstatt Aktivurlaubern, die den absoluten Nervenkitzel suchen.

Iller im Allgäu: Das Allgäu liegt im Süden Deutschlands zwischen dem Bodensee und den Ostalpen. Die hier fließende Iller gilt als einer der abwechslungsreichsten Flüsse für das Rafting. Ruhigere Strecken wechseln sich mit rasanten Stromschnellen und unerwarteten Hindernissen ab. Somit ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei: Sanfte Touren für Familien mit Kindern, aber auch anspruchsvolles Wildwasser-Rafting für Abenteuerlustige. Gestartet werden können die Ausflüge ab Sonthofen, Blaichach oder Oberstdorf.

Canyoning – Hinein in die tiefsten Schluchten

Das Erkunden einer Schlucht verlangt selbst den sportlichsten Aktivurlaubern einiges ab - © Nico / stock.adobe.com
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Das Erkunden einer Schlucht verlangt selbst den sportlichsten Aktivurlaubern einiges ab, denn es vereint verschiedene Disziplinen. Vom Klettern bis zum Schwimmen ist viel körperliche Kraft und Ausdauer gefragt, Sprünge in mehrere Meter Tiefe verlangen Mut und Schwindelfreiheit. Belohnt wird die Mühe mit unvergesslichen Erlebnissen und spektakulären Naturerfahrungen. Für diese einzigartige Erfahrung gibt es in Deutschland folgende Möglichkeiten, die sich ähnlich den Rafting-Hot-Spots vor allem im Süden Deutschlands befinden:

Sonthofen im Allgäu: Ohne hohe Berge gibt es nun einmal auch keine beeindruckenden Schluchten. Das Allgäu gilt als der Hotspot für das Canyoning schlechthin. Rund um Sonthofen gibt es gleich drei Schluchten, in denen Canyoning möglich ist. Dabei handelt es sich um die Starzlachklamm, die Kobelach und den Schwarzwasserbach – wobei die Kobelach bereits im benachbarten Österreich liegt. Die Touren sind als anspruchsvoll zu bewerten und somit gut für Fortgeschrittene geeignet.

Lenggries in Südbayern: Der südbayerische Ort Lenggries liegt nur unweit von München entfernt und ist ebenfalls eine bekannte Location für das Canyoning. Dort gibt es mehrere Schluchten rund um den Sylvensteinsee, die gerade für Anfänger die richtige Wahl sind. Aber auch Fortgeschrittene und Profis werden in der Region fündig: Im Karwendelgebirge mit seinen mehr als 100 Gipfeln, die über 2.000 Meter Höhe zählen, finden sich anspruchsvolle Routen.

Garmisch-Partenkirchen in Südbayern: Der idyllische Ort Garmisch-Partenkirchen ist durch seine Lage an der Zugspitze und dem Karwendelgebirge eine beliebte Wintersportdestination. Doch auch für das Canyoning finden sich dort hervorragende Bedingungen, vor allem im Teufelstal sowie rund um die Stuibenfälle. Dort kann außerdem eine berühmte Abseilpassage als Highlight absolviert werden, die mit einer Höhe von etwa 50 Meten zu begeistern weiß.

Berchtesgaden in Südbayern: Auch der letzte Ort dieser Liste befindet sich in Südbayern und wurde bereits beim Thema Wildwasser-Rafting erwähnt. Berchtesgaden eignet sich durch seine Landschaft auch hervorragend für das Canyoning. Angeboten werden verschiedene Touren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Sie starten in Berchtesgaden selbst oder in Schneizlreuth. Im Fokus stehen dabei drei Schluchten: Strublklamm, Kesselbach und Almbachklamm. Auch aufregendes Klippenspringen ist dort stellenweise möglich.

Kanu- und Kayak-Touren – Wandern auf dem Wasser

Beschaulicher als beim Rafting aber trotzdem mit viel Wasser, geht es bei Kayak- und Kanu-Touren zu - © nullplus / stock.adobe.com
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Deutlich beschaulicher als beim Rafting oder Canyoning, aber trotzdem mit viel Wasser, geht es bei Kayak- und Kanu-Touren zu. Die Gewässerlandschaft in Deutschland bietet Aussichten und Möglichkeiten, die mit norwegischen Fjorden oder kanadischen Flussläufen durchaus mithalten können.

Kanu auf der Donau: Die Donau wird gerne auch als Grand Canyon von Ostbayern bezeichnet. Hier können Aktivurlauber bei Vohburg ein Kanu mieten und etwa 28 Kilometer bis nach Kelheim fahren. Die Schwierigkeit ist als leicht zu beurteilen und somit gut für Anfänger geeignet. Wem das zu langweilig ist, der kann auch gegen den Strom fahren.

Kanu auf der Müritz: Die Müritz eignet sich hervorragend für mehrtätige Touren. Die Zehn-Seen-Runde etwa, die knapp 42 Kilometer umfasst, ist bei vielen Kanufans beliebt. Startpunkt ist der Woblitzsee. Anschließend sind die Abenteurer zwei bis drei Tage unterwegs und kommen nach dieser leichten Rundtour mit vier Schleusen wieder am Woblitzsee an.

Kanu auf der Elbe: Auf der Elbe kann städtischer Flair geschnuppert werden, denn die Tour ab Königstein nach Radebeul führt quer durch Dresden. Die Strecke ist 52 Kilometer lang, wofür man mit dem Kanu etwa zwei Tage braucht. Wer sich Zeit lässt, kann die Tour aber auch auf eine Woche ausdehnen und an wichtigen Sehenswürdigkeiten Halt machen. Auch hier handelt es sich eher um eine leichte Tour für Einsteiger.

Kanu auf der Ruhr: Selbst der Ruhrpott hat einige schöne grüne Flecken zu bieten. Diese lassen sich etwa bei der Kanutour von Witten nach Essen bestaunen. Die Tour führt an zwei Tagen über eine Strecke von 40 Kilometern zum Baldeneysee und kann beliebig erweitert werden.

Kayak auf dem Ostseefjord Schlei: Dass es mit dem Kayak auch sehr ruhig zugehen kann, beweist der Ostseearm Schlei. Die Tour umfasst 40 Kilometer und führt dabei quer über die offene See. Trotzdem gilt die mehrtätige Route als ungefährlich und lohnt sich landschaftlich absolut.

Kayak auf der Lahn: Etwas aufregender ist die Kayak-Tour auf der Lahn, einem der bekanntesten Wanderflüsse in ganz Deutschland. Das liegt allerdings weniger an der Fließgeschwindigkeit oder den Stromschnellen, als an der dichten Vegetation an den Ufern. Diese sorgt für spannende Hindernissfahrten und ruft hin und wieder echte Dschungelgefühle hervor. Zwar warten hier viele Schleusen auf die Kayakfahrer, dafür aber auch 235 Kilometer, die beliebig befahren werden können.

Die Gewässerlandschaft in Deutschland bietet für Kayak-Touren Aussichten und Möglichkeiten, die mit norwegischen Fjorden durchaus mithalten können - © VIAR PRO studio / stock.adobe.com
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Kayak auf der Isar: Die Isar ist ein recht wilder Fluss und eignet sich somit auch optimal für das Kayak – sofern die Fahrer etwas Wissen und Erfahrung mitbringen. Die Fließgeschwindigkeit ist vergleichsweise hoch und viele naturbelassene Strecken im Gebirge bergen immer wieder diverse Hindernisse.

Klettern – hoch hinaus als Gipfelstürmer

In den luftigen Höhen der Berge warten nicht nur spektakuläre Aussichten, sondern auch höchst sportliche Herausforderungen. Zwischen Gletscheraufstiegen und Ausflügen in felsige Steilwände stehen Kletter-Fans zahlreiche Hotspots zur Verfügung. Dabei kommen Anfänger wie Profis gleichermaßen auf ihre Kosten. Doch wo findet man sie, die schönsten Klettersteige in Deutschland?

Klettern in der Pfalz: Für klassisches Klettern, ebenso wie das Bouldern, bietet die Pfalz beste Voraussetzungen. Die Felsen in typischem Rotgrau bieten dabei viel Abwechslung für jeden Schwierigkeitsgrad mit bis zu 60 Meter hohen Steilwänden. Vor allem der Süden der Pfalz gilt als regelrechtes Kletterparadies.

Klettern im Elbsandsteingebirge: Die Sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge sind berühmt für skurrile Felsformationen wie etwa die Bastei. Anstelle von klassischen Berghängen finden Kletterer dort Sandsteinplateaus in vielfältigen Ausprägungen und über eintausend dunkle Sandsteingipfel. Im Elbsandsteingebirge wurde das Freiklettern übrigens sogar erfunden.

Klettern im Schwarzwald: Der Schwarzwald, der seinen Namen aufgrund der dunklen und dichten Bäume von den Römern bekommen hat, lockt mit vergleichsweise hohen Gipfeln, die sich gut zum Klettern eignen. Vor allem der Battert erfreut sich seit jeher international großer Beliebtheit. Die Felsen bestehen aus Sandstein, Granit, Gneis und Porphyr, sodass hier eine vielfältige Auswahl an Routen für Anfänger, Fortgeschrittene und Kletterprofis zu finden ist.

Downhill-Mountainbike – Die Suche nach dem Flow

Mountainbike-Trails mit unterschiedlichen Anforderungen an die Biker finden sich fast überall in Deutschland - © eyetronic / stock.adobe.com
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Der perfekte Trail sieht für jeden Mountainbiker anders aus, aber alle suchen sie nach dem perfekten Flow: Dem Hochgefühl zwischen Aufregung und Adrenalin, das sich auf dem Weg ins Tal im gesamten Körper ausbreitet. Mountainbike-Trails mit unterschiedlichen Anforderungen an die Biker finden sich fast überall in Deutschland. Für Abwechslung und immer neue Herausforderungen ist also gesorgt. Die schönsten Mountainbike-Trails in Deutschland haben verschiedene Schwierigkeitsstufen, sodass jeder fast überall eine geeignete Abfahrt findet.

MTB im Pfälzer Wald: Die Pfalz besitzt das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und eignet sich somit hervorragend zum Mountainbiken. Hier gibt es zudem sogar einen beliebten Bikepark.

MTB in Bayern: In Bayern liegen insgesamt die meisten und gleichzeitig einige der schönsten Trails für Mountainbiker. Begonnen mit dem Allgäu, werden diese über den Bayerischen Wald und den Chiemgau bis in die Bayerischen Alpen immer anspruchsvoller.

MTB im Schwarzwald: Der Schwarzwald ist nicht nur ein Kletterparadies, sondern erfreut sich auch bei Mountainbikern großer Beliebtheit. Denn er bietet eine große Auswahl an anspruchsvollen Touren, die quer über Berge und durch Täler führen. Anfänger kommen gerade im Schwarzwald ebenso auf ihre Kosten wie Profis.

MTB in der Eifel: Die Eifel ist für ihren landschaftlichen Abwechslungsreichtum bekannt. Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist, findet in der Vulkanlandschaft viele Herausforderungen und Highlights, wie etwa den Singletrail um Manderscheid.

Fazit

Deutschland hat viel zu bieten, wenn es um Aktivurlaube geht. Gemütlichere Touren sind genauso zu finden, wie Erlebnisse mit einer Menge Nervenkitzel. Neben Klettern, Wassersport und Radfahren finden sich weitere Möglichkeiten wie lange Wandertouren, Gleitschirmfliegen, Wintersport oder Reiten. Somit dürfte jeder, der im Urlaub nicht nur auf der faulen Haut liegen, sondern sich körperlich einmal an seine Grenzen bringen möchte, auch in Deutschland fündig werden.