Pokhara, Nepal

Zwischen dem Phewa-See und dem Himalaya gelegen zählt die nepalesische Stadt Pokhara aufgrund ihrer atemberaubenden landschaftlichen Schönheit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nepals.

Die wunderschöne Stadt Pokhara liegt geografische ziemlich genau in der Mitte von Nepal und ist nach Kathmandu und Biratnagar die drittgrößte Stadt des Landes.

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BILDER: Pokhara

Anreise nach Pokhara

Pokhara liegt etwa 200 Kilometer westlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandus am Ufer des idyllischen Phewa-Sees, dem zweitgrößten See Nepals. Dieser gab der Siedlung auch seinen Namen; „Pokhari“ bedeutet so viel wie „See“ oder „Teich“.

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Im Norden grenzt Pokhara auf etwa 800 bis 1.000 Metern Seehöhe an den Fuß der schneebedeckten Gipfel des Annapurna-Gebirges. Trotz der großen Höhe liegt es immer noch niedriger als Kathmandu und kann im Juli und August Temperaturen von bis zu 34°C aufweisen.

Die Anreise von Kathmandu aus erfolgt entweder in einer halben Stunde mit dem Flugzeug (Tipp: unbedingt einen Fensterplatz auf der rechten Seite ergattern!) oder 8 Stunden lang mit dem Bus durch idyllische Felder und Wälder schaukelnd, über gänsehautverursachende Serpentinen und vorbei an steilen Abgründen.

Traumhafter Sonnenaufgang über dem 7000m hohen Machapuchare am Phewa-See nahe Pokhara, Nepal - © Nicram Sabod / Shutterstock
© Nicram Sabod / Shutterstock

Unterwegs in Pokhara am Phewa-See

Von Nord bis Süd erstreckt sich die Stadt am Phewa-See entlang über 11 Kilometer, die am besten mit dem Fahrrad bewältigt werden können. Man muss jedoch immer wieder absteigen und das atemberaubende Panorama des spiegelglatten Sees und der mächtigen Gipfel des Himalaya in sich aufsaugen.

Die beinahe symmetrische Spitze des 7000ers Machapuchare, „Fischschwanz“, wird von der schimmernden Oberfläche des Phewa-Sees in perfekter Harmonie reflektiert. Vor allem von Oktober bis März ist die Aussicht auf die gewaltigen Bergmassive unvergesslich.

Mit dem Fahrrad kann man auch die drei Teile von Pokhara gut erkunden. In der Mitte befinden sich das nördliche Basarviertel und das neue Geschäftszentrum. Südwestlich liegt der Flughafen mit hochpreisigen Hotels und Touristeninformationen, während im westlichen Teil zahlreiche Hotels und Lokale das Haupttouristenviertel bilden. Das gesamte Tal ist in die Lakeside und die Damside geteilt.

Überblick über den majestätischen Phewa-See, an dessen Ufer Pokhara, die drittgrößte Stadt Nepals, liegt - © saiko3p / Shutterstock
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Trekking am Fuß des Himalaya

Pokhara stellt für viele Trekkingtouren in die traumhafte Umgebung den Ausgangspunkt dar. Wanderer schätzen die Annapurna-Runde, den Jomson, Punhill- oder Mustang Trek.

Ein- bis Zwei-Tages-Touren führen zu einigen der schönsten Flecken der Welt. Der Begnas See liegt etwa 10 Kilometer östlich von Pokhara hinter einem bewaldeten Hügel und besticht durch absolute Ruhe, Frieden und Entspannung, die höchsten von ein paar Fischern unterbrochen wird. Noch einsamer ist der Rupakot See, für Naturliebhaber wärmstens zu empfehlen.

Die schneeweiße Weltfriedenspagode (Shanti Stupa) bei Pokhara bietet den perfekten Standpunkt für Sonnenuntergänge und Blicke auf die Gebirgskette Nepals - © David Evison / Shutterstock
© David Evison / Shutterstock

Besuch der Weltfriedenspagode

Eine Wanderung zur schneeweißen Weltfriedenspagode (Shanti Stupa) belohnt ebenfalls mit atemberaubender Aussicht. Sie wurde auf der gegenüberliegenden Seite von Pokhara auf einem Hügel am See errichtet und bietet den perfekten Standpunkt für Sonnenuntergänge und Blicke auf die Gebirgskette.

Sie kann entweder per Boot über den Phewa See vorbei an der kleinen Tempelinsel, zu Fuß über die Straße oder mit dem Taxi erreicht werden, von wo aus es noch etwa 15min den Hügel hinauf geht.

Der Weg zur Weltfriedenspagode führt an den Devi’s Falls vorbei, einem Flusslauf des Seti, der auf geheimnisvolle Weise in einem Loch im Boden verschwindet und 500 Meter weiter wieder auftaucht. Nur ein spektakuläres Kunststück des Flusses, der sich eine nur wenige Meter breite aber dafür teilweise an die 100 Meter tiefe Schneise in den Fels gegraben hat.

Weitere Aktivitäten in Pokhara

An den Devi's Falls in der Nähe von Pokhara, Nepal, verschwindet das Wasser auf geheimnisvolle Weise in einem Loch im Boden und taucht 500m weiter wieder auf - © Woraitp / Shutterstock
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Auch weniger begeisterte Wanderer werden vom atemberaubenden Pokhara-Tal begeistert sein. Neben den Treks gibt es auch Museen, tibetische Dörfer, Höhlen und Wasserfälle zu besichtigen. In der Stadt selbst können alte Handelshäuser im Newari-Stil und alte Tempel mit erotischen Holzschnitzereien bestaunt werden. Auch mit einem guten Buch in einem der Cafés am Ufer des Phewa-Sees lässt sich in Pokhara leicht ein ganzer Tag verbringen.

Für Abenteuerlustige bietet Pokhara Rafting-Touren auf dem Seti-Fluss, Dschungel-Safaris und Paragliding-Sprünge vom überwältigenden Aussichtspunkt Sarangkot aus, dem „Hausberg“ von Pokhara. Übrigens auch ohne Paragliding einen Ausflug wert.

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