Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Osaka, Japan

In Osaka wechseln sich wilde Vergnügungsviertel und Themenparks mit ruhigen Tempelanlagen und Aussichtstürmen ab, die einen Blick über die beeindruckende Metropole erlauben. Folgende 10 Sehenswürdigkeiten und Orte sollten Reisende in Osaka auf jeden Fall besichtigen. 

Nach Tokio und Yokohama ist Osaka die drittgrößte Stadt Japans. Für viele Japanfans steht Osaka sogar an erster Stelle, denn an Sehenswürdigkeiten und spannenden Orten lässt die Stadt keine Wünsche offen.

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Vor der Reise nach Osaka: Das ist wichtig zu wissen

Wenn ihr eine Osaka-Reise plant – und damit vielleicht die erste Japanreise überhaupt – solltet ihr im Vorfeld ein paar Dinge beachten. Denn die japanische Kultur unterscheidet sich in einigen Aspekten doch gehörig von der mitteleuropäischen.

Nicht-Japaner sollten sich als Zeichen von Respekt zumindest mit den wichtigsten Sitten und Gebräuchen vertraut machen. Auszugsweise sind dies folgende:

  • Zur Begrüßung geben sich Japaner nicht die Hand, sie verbeugen sich.
  • Ein „Nein“ ist grundsätzlich zu vermeiden und sollte besser umschrieben werden. Häufige Entschuldigungen drücken dem Gegenüber maximalen Respekt aus.
  • Man sollte immer Visitenkarten dabeihaben und sie neuen Bekanntschaften mit beiden Händen überreichen.
  • Wer nach Hause eingeladen wird, zieht vor der Tür die Schuhe aus. Die Schuhspitzen sollten zur Eingangstür zeigen.
  • Niesen und Nase putzen an der Öffentlichkeit gelten als unhöflich. Dafür ist am besten eine Toilette aufsuchen.
  • In Japan bewahrt man außerhalb der eigenen vier Wände stets die Contenance. Starke Gefühlsausbrüche sind nicht gerne gesehen.
  • Suppen werden in Japan nicht gelöffelt, sondern dezent geschlürft. Dafür wird die Schüssel zum Mund geführt und das Essen in den Mund geschoben. Kleckern lässt sich damit gut vermeiden. Essstäbchen sollte man übrigens niemals senkrecht ins Essen stecken – dies ist ein Zeichen, das Verstorbenen zum Gedenken vorbehalten ist.
  • Man gibt in Japan kein Trinkgeld. Das Wechselgeld sollten Gäste zudem nicht vor den Augen der Kellner nachzählen, außer, man möchte als misstrauisch gelten.
  • In den beliebten öffentlichen Bädern, den „Onsen“, ist Badekleidung nicht vorgesehen. Vor dem Bad reinigt man sich gründlich mit Seife auf einem kleinen Hocker. Die Seife ist vollständig wieder abzuspülen, bevor man sich in ein heißes Onsen begibt.
  • In vielen Onsen sind Tattoos nicht gerne gesehen oder gar verboten. Manchmal ist es aber möglich, ein Tattoo abzudecken. Pflaster oder noch besser spezielles „Foundation Tape“ ist dafür gut geeignet.
Japan ist ein wunderschönes und faszinierendes Land, die Kultur des Landes unterscheidet sich in einigen Aspekten aber gehörig von der unseren - © siro46 - stock.adobe.com
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Vorsicht beim Reisebudget – Osaka-Urlaub kann teuer sein

Abseits der kulturellen Punkte sind vor dem Reiseantritt weitere Dinge zu bedenken, wie beispielsweise die Reisekosten. Die sind nicht zu unterschätzen, denn Osaka ist laut „Economist Intelligence Unit“ die zehnteuerste Stadt der Welt. Selbst in Tokio lebt es sich günstiger. Deshalb sollte man die gesamte Reise im Vorfeld gut planen und sich genau überlegen, welche Sehenswürdigkeiten auf dem Plan stehen sollen – und dementsprechend das Budget kalkulieren.

Am besten schon im Vorfeld gut überlegen, was ihr alles in den Koffer packt und wie ihr dabei dennoch Gewicht spart. Denn alles, was nicht mitgenommen und in Osaka während der Reise nachgekauft werden muss, kann das Reisebudget schnell überstrapazieren.

Wer aus der EU nach Japan einreist, benötigt übrigens ein Touristenvisum. Das erhält man bei der Einreise automatisch als Stempel im Reisepass und ist für 90 Tage gültig. Besondere Impfungen sind für die Einreise nicht erforderlich.

Aber nun geht’s los mit unseren Top 10 Sehenswürdigkeiten von Osaka!

Osaka Castle

Das Osaka Castle, die Burg von Osaka zählt für viele Besucher zu den spektakulärsten Bauwerken Japans - © MoustacheGirl - stock.adobe.com
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Das Osaka Castle, die Burg von Osaka oder auf Japanisch Osaka-jo, ist die vielleicht bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Das achtstöckige Gebäude zählt für viele sogar zu den spektakulärsten Bauwerken Japans. Zumindest für Fotografie-Liebhaber dürfte das beeindruckende Schloss ein echtes Highlight der Stadt sein.

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Auftraggeber für das Osaka Castle war der berühmte japanische Krieger und Politiker Toyotomi Hideyoshi. Es wurde im Jahr 1586 nach nur 3 Jahren Bauzeit fertiggestellt und war damals die größte Burg des Landes.

Fast alle militärischen Befehlshaber unter Hideyoshi mussten Steine für den Bau beisteuern, wobei der größte Stein – der Higo-ishi – in der Nähe des Südeingangs eingebaut wurde. Er misst fast 6 Meter in der Höhe und 14,5 Meter in der Länge. Der berühmte General Kato Kiyomasa von der Insel Shodo steuerte diesen Stein bei.

Nach der Niederlage von Hideyoshi im Jahr 1615 wurde das Schloss zerstört, um dann von den Tokugawa-Shogunen aus Prestigegründen wiederaufgebaut zu werden. Nach dem Fall des Shogunats wurde es erneut zerstört. 1931 wurde das Schloss schließlich in seiner heutigen Form wiederaufgebaut.

Zu den Höhepunkten des Schlosses gehört der fünfstöckige, 42 Meter hohe Hauptturm. In ihm befindet sich heute ein großes Museum mit Exponaten zur Geschichte der Burg und der Stadt. Aus den oberen Stockwerken hat man außerdem einen fantastischen Ausblick über ganz Osaka. Eine weitere Sehenswürdigkeit befindet sich im Schlosspark: Der Hokoku-Schrein, der Hideyoshi und seiner Familie gewidmet ist.

Shitennō-ji Tempel

Der Shitennō-ji ist Osakas bekanntester Tempel und befindet sich tief im Herzen der Stadt. Die Wurzeln des Tempels reichen bis ins Jahr 59 n. Chr. zurück, damit ist er der älteste buddhistische Tempel Japans.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Tempel mehrmals umgebaut – die letzte Baumaßnahme fand in den 1960er Jahren statt. Der Tempel ist jedoch immer noch „aktiv“: Er ist die älteste religiöse Stätte, die noch offiziell unter Verwaltung steht.

Zu den Höhepunkten der Besichtigung des Tempels gehören die fünfstöckige Pagode und eine Reihe weiterer kunstvoll verzierter Gebäude. Vor allem der Goldene Pavillon (Kondō) mit seinen beeindruckenden Statuen und Gemälden, die Vortragshalle (Kōdō) und der schöne überdachte Korridor tragen zum fotogenen Bild des Shitennō-ji Tempels bei. Weitere sehenswerte Gebäude des Komplexes sind der Lehrbereich, die Apotheke und das Krankenhaus.

Die idyllische Gartenanlage beim Shitennō-ji Tempel ist ebenfalls einen Rundgang wert. Ihm ist auch eine Besonderheit des Tempels zu verdanken: Er liegt zwar mitten in der Stadt, ist aber trotzdem eine kleine Ruhe-Oase inmitten des Getümmels der geschäftigen Metropole.

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Hozenji Tempel

Der Hozenji-Tempel (Hozenji Yokocho) ist ein kleiner buddhistischer Tempel in Osaka neben der belebten Dotombori-Straße, Japan - © eyetronic - stock.adobe.com
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Der Hozenji-Tempel (Hozenji Yokocho) ist ein kleiner buddhistischer Tempel neben der belebten Dotombori-Straße. Der Tempel wurde unter anderem durch den Roman „Meoto Zenzai“ von Sakunosuke Oda berühmt.

Erbaut wurde der Hozenji-Tempel im Jahr 1637. Nach dem 2. Weltkrieg überlebte nur die Fudō-Myōō-Statue die Angriffe. Der gesamte Tempelbereich wurde jedoch bald darauf von den Einwohnern Osakas wiederaufgebaut.

Im Vergleich etwa zum Shitennō-ji Tempel mag der Hozenji-Tempel fast ein wenig klein wirken. Doch die beliebte moosbedeckte Fudō-Myōō-Statue macht in ihrer Ehrwürdigkeit und gleichzeitigen Skurrilität doch einiges her. Die Statue steht für einen der fünf Wächter (Weisheitskönige) des Buddhismus. Wie der Shitennō-ji Tempel ist der Hozenji-Tempel eine gute Gelegenheit zum ruhigen Verweilen inmitten der Großstadt.

Der Hozenji-Tempel kann als einen der wenigen Tempel und Schreine des Landes das ganze Jahr über auch nachts besucht werden. Abends und nachts finden sich hier deutlich weniger Touristen und der kleine Ort der Ruhe bekommt eine ganz eigene, beruhigende Atmosphäre.

Bevor man den Tempel wieder verlässt, sollte man nicht vergessen, sich die Kalligraphien von Harudani Katsura (das Schild am Osttor) und Kambi Fujiyama (das Schild am Westtor) anzuschauen.

Tipp: Die lebhaften Gassen um den Tempel herum und insbesondere die Hozenji Yokocho-Alley laden vor oder nach dem Besuch des Tempels zum Flanieren und Stöbern ein. Hier gibt es viele Restaurants, die ebenfalls einen Besuch wert sind.

Namba Yasaka-Schrein

Der Namba Yasaka-Schrein in Osaka ist in Form eines Löwenkopfes gestaltet und wirkt dadurch fast wie der Eingang zu einer Geisterbahn, Japan - © PROMA - stock.adobe.com
© PROMA – stock.adobe.com

Eine der vielleicht außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Osakas, die nicht in jedem Reiseführer erwähnt wird, ist der Namba Yasaka-Schrein. Der gesamte Bau inklusive der „Bühne“ ist in Form eines Löwenkopfes gestaltet und wirkt dadurch fast wie der Eingang zu einer Geisterbahn oder einer anderen Jahrmarkt-Attraktion.

Der Mix aus Tradition, Retro, Moderne und Futurismus, der sich in Osaka häufig wiederfindet, zeigt sich in Form des Namba Yasaka-Schreins mehr als beispielhaft. Er liegt im Zentrum von Naniwa-ku, dem vielleicht schrillsten Vergnügungsviertels der Stadt.

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Die Löwenkopf-Bühne wurde 1975 erbaut, ist 12 Meter hoch und 7 Meter tief. Das riesige Löwenmaul soll böse Geister verschlucken und Glück bringen – vor allem denjenigen, die in der Schule und im Beruf gute Ergebnisse erzielen möchten. Aus diesem Grund besuchen besonders viele Menschen den Schrein während der Prüfungszeit oder zu Beginn und am Ende des Finanzjahres.

Am dritten Sonntag im Januar findet das jährliche Fest des Schreins statt, zu dessen Höhepunkt ein großer Tauzieh-Wettbewerb zählt. Damit soll der Mythos um „Susanoo“ und „Yamata no Orochi“ simuliert werden. Der besagt, dass die Gottheit des Schreins einst eine Riesenschlange tötete und so den Menschen im heutigen Namba-Gebiet Frieden brachte.

Für einen Besuch des Namba Yasaka-Schreins empfehlen wir den frühen Morgen, da hier meist noch keine Touristen vor Ort sind. Stattdessen finden sich zu dieser Zeit eher Einheimische zum Gebet ein – ein besonderer Moment.

Umeda Sky Building

Nicht nur die Tempel und Schreine Osakas sind wirklich atemberaubend und stellen architektonische Highlights dar. Gleiches gilt auch für manche Museen und Kunstgalerien der Stadt sowie für Wolkenkratzer und Bürogebäude.

Eines dieser Highlights der modernen Architektur ist das Umeda Sky Building (Umeda Sukai Biru). Das beeindruckende Wahrzeichen der Stadt besteht aus zwei Bürotürmen, die am oberen Ende durch eine große, plattformartige Struktur miteinander verbunden sind.

Das Gebäude hat eine Höhe von 173 Metern und erlaubt Besuchern von der Aussichtsterrasse aus einen Rundumblick über Osaka, wie man ihn sonst nirgendwo anders findet. Die Dachkonstruktion des Umeda Sky Buildings ist genau deshalb eine der beliebtesten Touristenattraktionen.

Täglich zwischen 10 Uhr morgens und 22 Uhr abends besuchen etliche Menschen das Netz aus Brücken, das sich hoch oben auf dem Gebäude befindet und einen atemberaubenden Blick in die Tiefe erlaubt. Wer nicht schwindelfrei ist, bleibt am besten am Boden.

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The Kōbe Port Tower

The Kōbe Port Tower sticht mit seinen 108 Metern und seinem unverkennbaren Äußeren aus der Kulisse des Haupthafens hervor, Osaka, Japan - © leungchopan - stock.adobe.com
© leungchopan – stock.adobe.com

Auch der Kōbe Port Turm gehört zu den höchsten Bauwerken Osakas und ist ebenfalls eines der beliebtesten Wahrzeichen der Stadt. Mit seinen 108 Metern und seinem unverkennbaren Äußeren sticht er aus der Kulisse des Haupthafens hervor.

Obwohl er etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt ist, gehört er zu den Attraktionen, die man in Osaka unbedingt gesehen haben sollte. Das wissen natürlich viele Touristen, daher ist der Turm meist gut besucht.

Das 1963 eröffnete, erdbebensichere Bauwerk aus rotem Stahl hat sich sein modernes Aussehen bewahrt – der Turm wirkt zeitlos und architektonisch einzigartig. Von der Aussichtsplattform habt ihr einen atemberaubenden Blick über die Stadt sowie über das belebte Hafengebiet von Kōbe.

Wer Hunger mitbringt, kann sich eine Mahlzeit im sich drehenden Restaurant gönnen. Gerade, wenn es draußen schon dunkel ist, lohnt sich ein Besuch: Durch die großen Fenster habt ihr beim Abendessen einen besonderen Blick auf die beleuchtete Stadt.

Stadtviertel Dotonbori und Dotonbori-River

Ständig leuchtend Neonreklameschildern, bunte Lampions, urige, kleine Restaurants und Spielhallen: All das findet man im Unterhaltungsviertel Osakas: dem Dotonbori-Viertel. Nirgendwo sonst in Osaka macht nächtliches Flanieren so viel Spaß wie hier.

Vor allem für den Besuch typisch japanischer Restaurants lohnt sich der Besuch in Dotonbori. Große Reklameschilder in Form von Meerestieren wie Kraken oder Krebsen weisen den Weg in die ein oder andere Gaststätte, in der reichhaltig gespeist werden kann. Übrigens finden sich in ganz Osaka Streetfood-Stände, die ebenfalls echte Köstlichkeiten anbieten.

Für eine kleine Auszeit von den belebten Straßen eignet sich ein Abstecher zum Dotonbori River. Der Fluss fließt mitten durchs Zentrum von Minami und Nanba und lässt sich von der Ebisubashi-Brücke am besten begutachten und erreichen. Hier kann man auch zum Tombori River Walk aufbrechen und am Fluss entlang spazieren.

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Stadtviertel Shinsekai

Wer sich mit asiatischer Kultur und asiatischem Art Design beschäftigt, wird im Viertel Shinsekai voll auf seine Kosten kommen, Osaka, Japan - © carlusgg - stock.adobe.com
© carlusgg – stock.adobe.com

Was Dotonbori fürs Essen bedeutet, ist Shinsekai fürs Shopping: Hier kann man sich an beinahe jeder Ecke von einer neuen Verlockung hinreißen lassen. Wer Shinsekai das erste Mal besucht, könnte aber leicht überfordert sein. Denn das gesamte Viertel wirkt fast, als stamme es aus einer Art Paralleluniversum.

Das Viertel wurde im Jahr 1912 erbaut mit der Absicht, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein Art Blick in die Zukunft zu geben. Daher ist das Viertel entsprechend bunt, verrückt und experimentell gestaltet. Wer sich mit asiatischer Kultur und asiatischem Art Design beschäftigt, wird in Shinsekai voll auf seine Kosten kommen. Filmvisionen aus „Blade Runner“ und „Das fünfte Element“, aber auch die Stimmung aus Filmen von Wong Kar-Wai oder Romanen des japanischen Meisters Murakami lassen grüßen.

Hier befindet sich ein weiterer Turm, der Tsūtenkaku Tower (früher „Osaka Tower“). Er liegt mitten in Shinsekai und bietet mit seiner Höhe von 103 Metern eine fantastische Aussicht auf die Stadt. Die Konstruktion erinnert unweigerlich an den Eiffelturm in Paris.

Stadtviertel Amerikamura

Amerikamura (beziehungsweise America-mura) ist das dritte Stadtviertel, das Osaka-Besucher in jedem Fall gesehen haben sollten. Es ist das vielleicht modernste und hippste Viertel der Stadt und gilt als Zentrum der japanischen Jugendkultur.

In Amerikamura findet man unzählige moderne Cafés, Vintage-Läden, Galerien und ähnliche Geschäfte, die man sonst eher in Szene-Städten wie Berlin, New York oder Los Angeles erwarten würde. Nicht ohne Grund heißt das Viertel Amerikamura, was übersetzt so viel bedeutet wie „amerikanisches Dorf“.

Diesen Namen erhielt das Viertel allerdings erst in den 1980er Jahren. Zuvor fand sich hier nur ein einziges wirklich angesagtes Café. Das wurde jedoch aufgrund seiner Popularität zu einem derartig beliebten Treffpunkt, dass sich dort junge Leute aus der gesamten Kansai-Region einfanden. Mit der Zeit entwickelte sich dann das gesamte Viertel zum Knotenpunkt der Jugendkultur.

Universal Studios Osaka

Die Universal Studios Japan gibt es erst seit 2001, sie zählen aber schon jetzt zu den beliebtesten Attraktionen Osakas, Japan - © wiangya - stock.adobe.com
© wiangya – stock.adobe.com

Die Universal Studios Japan gibt es erst seit 2001, sie zählen aber schon jetzt zu den beliebtesten Attraktionen Osakas und zu einem der meistfrequentierten Ausflugsziele Japans, wenn es um das Thema Filme und Videospiele geht.

Rund 10 Millionen Besucher pro Jahr finden sich in den Universal Studios ein – kaum andere Orte der Stadt können solch beeindruckende Besucherzahlen vorweisen. Da die Studios aber recht weitläufig sind, muss man in der Regel kein unangenehmes Gedränge befürchten.

Als einer von fünf Universal-Themenparks weltweit bietet der Standort in Osaka eine Reihe bekannter Popkultur-Franchises. Zu den jüngsten Neuerungen gehört „Hollywood Dream: The Ride“. Diese Achterbahn fährt nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts und ist definitiv nichts für schwache Nerven. Zudem finden sich hier familienfreundliche Bereiche wie das „Universal Wonderland“, wo sich Reisende mit jüngeren Kindern besonders wohl fühlen.

Für Nintendo-Fans dürfte die „Super Nintendo World“, die am 4. Februar 2021 eröffnete wurde, ein wahr gewordener Traum sein. Die Attraktion vereint die bekanntesten Nintendo-Themen und Figuren in einem eigenen Areal: Mario und Luigi sowie Bowser und viele andere fiktive Charaktere können hier in Lebensgröße angetroffen werden.


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